18. Oktober 2026 – GESUNDHEITSMELDUNG zum Weltmenopausetag am 18. Oktober – Wieder ein aktueller Anlass, um das TZhema Aufklärung im Unterricht anzupacken. Heute exemplarisch: die Beilage PRISMA der Tageszeitung Main-Post in Würzburg

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Die Wechseljahre betreffen irgendwann jede Frau, doch lange Zeit wurde wenig über sie gesprochen. Inzwischen gibt es ein breiteres Bewusstsein für diese Phase. Ein guter Anlass, sich mit den Wechseljahren zu beschäftigen, ist der Weltmenopausetag am Sonntag, 18. Oktober.

Quelle: 30 Noch mehr Gesundheitsthemen: www.prisma.de/gesundheit GESUND & FIT

DieWechseljahre sind der Zeitraum um die Menopause, also um den letzten Menstruationszyklus einer Frau. Dieser Zeitpunkt kann oft erst im Rückblick bestimmt werden – wenn ein Jahr ohne Regelblutung vergangen ist. Die Wechseljahre beginnen aber meist deutlich vor diesem Zeitpunkt und dauern oft auch danach noch an. Grund ist eine Hormonumstellung: Der Eisprung wird seltener, die Produktion verschiedener Hormone wie Östrogen und Progesteron schwankt.

Die meisten Frauen erleben ihre Wechseljahre zwischen Mitte 40 und Mitte 50. Während viele kaum oder nur phasenweise Beschwerden erleben, sind ein Drittel der Frauen von stark belastenden Begleiterscheinungen betroffen. Häufig treten Hitzewallungen und Schweißausbrüche auf. Auch Stimmungsschwankungen, Herzklopfen oder Schwindelgefühle sowie Ver-änderungen an den Schleimhäuten oder an Haut und Haaren können zu den Beschwerden zählen.

Hinzu kommen bei einigen Frauen Probleme, die vor allem mit dem Älterwerden zu tun haben, etwa Schlafstörungen oder Blasenbeschwerden. Auch Müdigkeit oder Vergesslichkeit kommen häufig vor. Wer starke Beschwerden hat, sollte Rat bei Ärzten oder Apotheken suchen, zudem können Sport, Entspannung und eine Anpassung der Ernährung helfen.

Viele Infos zu den Wechseljahren gibt es unter: www.frauengesundheitsportal.de

Dr. Jutta Wiesner ist niedergelassene Frauenärztin in einer von ihr gegründeten Praxis in Wolfenbüttel (Schwerpunkte: Wechseljahre der Frau, gesunde Lebensführung für Frauen, Kinderwunsch und Schwangerschaft) und Mitglied in der „DACH“- Gesellschaft zur Erforschung von Herz-Kreislauferkrankungen.

Die Wechseljahre sind ein Thema, das alle Frauen betrifft. Am 18. Oktober wird im Rahmen des Weltmenopausetags zwar der Fokus auf diese besondere Phase im Leben einer Frau gelegt, doch so richtig wissen die meisten gar nicht, was es damit auf sich hat. Das Anfang Oktober erschienene Buch „Female Revolution“ möchte die Wechseljahre ins Gespräch bringen und richtet sich an Frauen, die merken, dass sich etwas verschiebt – Schlaf, Stimmung, Körpergefühl. Es spricht jene an, deren „Werte“ zwar unauffällig sind, deren Alltag aber schwerer wird. Es geht um Orientierung ohne Belehrung, um Verständnis statt Fingerzeig.

Die Ärztin, Psychiaterin und Psychotherapeutin Dr. med. Mareen Seeck-Hirschner legt einen verständlichen Ratgeber für Frauen in der Perimenopause und den Wechseljahren vor. Sie erklärt die körperlichen und psychischen Veränderungen und gibt konkrete Tipps für den Alltag an die Hand, wie Frauen ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden aktiv unterstützen können.

Neben medizinisch fundierten Informationen bietet das Buch praktische Hilfen zu Schlaf, Ernährung, Bewegung, Stressbewäl- tigung und Arztgesprächen.

„Female Revolution: Heiß, wild, wunderbar – die Wechseljahre“

von Dr. med. Mareen Seeck-Hirschner, Becker Joest Volk Verlag, 200 Seiten, 26 Euro, ISBN: 978-3-95453-405-0

ARZT-KOLUMNE

Entbindung, das Stillverhalten und vor allem der Eintritt

in die Menopause wirken sich potenziell auf die sexuelle

Funktion aus. Wenn der Spiegel des Östrogens absinkt,

können Trockenheit im Bereich der Scheide auftreten

und Schmerzen während des Koitus entstehen, was die

Libido negativ beeinflusst. Eine Ärztin für Frauenheilkun-

de kann feststellen, ob eine topische Anwendung oder

eventuell eine medikamentöse Hormonbehandlung indi-

ziert erscheint. Auch Arbeit oder Nachwuchs können das

Begehren hemmen. Manchmal trägt schon die Einsicht,

woher das Problem kommt, zur Besserung bei. Langan-

dauernde Schmerzleiden, Zuckerkrankheiten, Probleme

mit der Schilddrüse sowie manche Arzneistoffe führen

dazu, dass das sexuelle Begehren nachlässt. Ferner kön-

nen übermäßiger Konsum von Spirituosen, mangelnde

körperliche Aktivität und zu wenig Schlaf Einfluss haben.

Sexuelle Antriebslosigkeit stellt kein Scheitern dar. Ein

ehrlicher Dialog mit einem Arzt kann unterstützen, den

Grund aufzuspüren – und gelegentlich ist das wirksams-

te Mittel keine Tablette, sondern eine Modifikation des

Alltagslebens.

„Ich habe so gut wie überhaupt keine Lust mehr auf Sex

mit meinem Partner. Das beeinträchtigt unsere Bezie-

hung“, erklärte mir eine 38-jährige Patientin. „Besonders

belastend kann es werden, wenn die eigene Begierde

nicht mehr zu der des Partners passt“, bestätigte ich. In

meinem Tätigkeitsfeld rückt Sexualität immer stärker in

den Fokus. Themen, die einst tabuisiert waren, gehören

nun zum normalen Leben dazu. Doch hat diese sexuelle

Befreiung nicht jede Schwierigkeit beseitigt. Stattdessen

suchen Patientinnen Rat, da ihnen das Gefühl der Begier-

de fehlt. Das betrifft Frauen jedes Alters. Oft entsteht das

Empfinden, dass mit ihnen selbst etwas nicht stimmt.

Aber: Jede Frau besitzt spezifische sexuelle Bedürf-

nisse. Dies reicht von „sehr oft“ bis hin zu „manchmal“

– und alles dazwischen gilt als üblich. Zudem wandelt

sich das Empfinden der Lust während des gesamten

Lebens: Romantische Gefühle können sie intensivieren,

während Kummer oder schwierige Phasen sie abschwä-

chen mögen. Verschwindet die erotische Begierde aber

über einen langen Zeitraum ganz, lohnt sich eine genaue

Untersuchung möglicher Gründe. Diese können sein:

Stress und Erschöpfung, unterschiedliche Bedürfnisse

in der Partnerschaft, Hormone und Wechseljahre sowie

Erkrankungen, Medikamente und Lebensstil.

Sobald die anfängliche Phase der Verliebtheit

vorüber ist, treten häufig Differenzen bezüglich

des Bedarfs an Intimität sowie sexueller Aktivi-

tät zutage. Eine Therapie für Paare oder spezi-

ell für das Sexualleben kann unterstützen, dass

beide Partner ins Gespräch kommen und pas-

sende Wege entwickeln. Eine Schwangerschaft, eine

Was tun bei sexueller Unlust?

Für Sie

gelesen

Die Wechseljahre sind ein Thema,

das alle Frauen betrifft. Am 18. Okto-

ber wird im Rahmen des Weltmeno-

pausetags zwar der Fokus auf diese

besondere Phase im Leben einer

Frau gelegt, doch so richtig wissen

die meisten gar nicht, was es damit

auf sich hat. Das Anfang Oktober

erschienene Buch „Female Revolu-

tion“ möchte die Wechseljahre ins

Gespräch bringen und richtet sich an

Frauen, die merken, dass sich etwas

verschiebt – Schlaf, Stimmung, Kör-

pergefühl. Es spricht jene an, deren

„Werte“ zwar unauffällig sind, deren

Alltag aber schwerer wird. Es geht

um Orientierung ohne Belehrung,

um Verständnis statt Fingerzeig. Die

Ärztin, Psychiaterin und Psychothe-

rapeutin Dr. med. Mareen Seeck-

Hirschner legt einen verständlichen

Ratgeber für Frauen in der Perime-

nopause und den Wechseljahren

vor. Sie erklärt die körperlichen und

psychischen Veränderungen und gibt

konkrete Tipps für den Alltag an die

Hand, wie Frauen ihre Gesundheit

und ihr Wohlbefinden aktiv unter-

stützen können. Neben medizinisch

fundierten Informationen bietet das

Buch praktische Hilfen zu Schlaf,

Ernährung, Bewegung, Stressbewäl-

tigung und Arztgesprächen. sdt

„Female Revolution: Heiß, wild,

wunderbar – die Wechseljahre“

von Dr. med. Mareen Seeck-Hirsch-

ner, Becker Joest Volk Verlag,

200 Seiten, 26 Euro,

ISBN: 978-3-95453-405-0

Weltmenopausetag

Die Wechseljahre betreffen irgendwann jede Frau, doch

lange Zeit wurde wenig über sie gesprochen. Inzwischen

gibt es ein breiteres Bewusstsein für diese Phase. Ein gu-

ter Anlass, sich mit den Wechseljahren zu beschäftigen,

ist der Weltmenopausetag am Sonntag, 18. Oktober. Die

Wechseljahre sind der Zeitraum um die Menopause, also

um den letzten Menstruationszyklus einer Frau. Dieser

Zeitpunkt kann oft erst im Rückblick bestimmt werden

– wenn ein Jahr ohne Regelblutung vergangen ist. Die

Wechseljahre beginnen aber meist deutlich vor diesem

Zeitpunkt und dauern oft auch danach noch an. Grund

ist eine Hormonumstellung: Der Eisprung wird seltener,

die Produktion verschiedener Hormone wie Östrogen und

GESUNDHEITSMELDUNG

ÜBER DIE AUTORIN

Dr. Jutta Wiesner ist niedergelassene Frauen-

ärztin in einer von ihr gegründeten Praxis in

Wolfenbüttel (Schwerpunkte: Wechseljahre

der Frau, gesunde Lebensführung für Frauen,

Kinderwunsch und Schwangerschaft) und

Mitglied in der „DACH“ Gesellschaft zur Erfor-

schung von Herz-Kreislauferkrankungen.

Noch mehr Informationen

https://www.prisma.de/magazin/gesundheit