1. August 2026 – Endlich Ferien! Erholung ist verdient. Aber das neue Schuljahr zeigt schon wieder Konturen. Vielleicht findet sich auch ein wenig Zeit bei der Vorbereitung für das „leidige“ Schulpflicht-Fach „Aufklärung“. Das ist wünschendwer und es lohnt sich, meint die DGG.

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Die für den o. a. Bereich oft so hilfreiche BZgA (Bundeszntrale für gesundheitliche Aufklärung) gibt es nicht mehr. Die Nachfolgerin ist – fast immer noch allenthalben unbekannt – das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIfÖG). Es ist zuständig für SEXUALAUFKLÄRUNG UND FAMILIENPLANUNG. Die analoge und digitale Veröffentlichung geschieht mittels FORUM.

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Auszüge aus dem letzten FORUM fügen wir zur autodidaktischen Weiterbildung an.

AJS-Broschüren sind besonders geeignet für autodidaktische Aus-, Fort- und Weiterbildung

„Unaufgeregt, sachlich und ausgewogen, durchaus konsensfähig“, so Dietz von der DGG, „empfehlenswert immmer auch die Tageszeitung“.

Hier exemplarisch:

Anlaufstelle für sexualisierte Gewalt: Kreisjugendamt hat erste Fälle behandelt

Die Fallzahlen sind zwar klein, aber der Bedarf existiert: Die Anlaufstelle für junge männliche Missbrauchsopfer hat eine erste Bilanz gezogen.

Von Josef Schäfer| 13.07.26 – aktualisiert

Seit 2025 gibt es die Anlaufstelle für sexualisierte Gewalt an männlichen Kindern und Jugendlichen am Landratsamt Schweinfurt. Sie hat sich bereits mit ersten Fällen auseinandergesetzt.






Die 2025 neu installierte Anlaufstelle für sexualisierte Gewalt am Landratsamt Schweinfurt
funktioniert. So lässt sich die Bilanz interpretieren, die das
Jugendamt dem Jugendhilfeausschuss des Schweinfurter Kreistags
vorgestellt hat.


Das Besondere der Einrichtung: Sie richtet sich in erster Linie an
männliche Kinder und Jugendliche, die sexualisierter Gewalt ausgesetzt
sind. Zudem setzt sie sich mit Jugendlichen aller Geschlechter
auseinander, die selbst Täterinnen und Täter sind. Die Anlaufstelle
arbeitet auch mit Angehörigen und anderen Beteiligten zusammen. Sie will
Bezugspersonen wie Lehrerinnen und Trainer in Vereinen aufklären, wie
im Falle eines Übergriffs zu reagieren ist und wie man mit Betroffenen
umgeht. Dabei geht es auch um Informationen, an welche
Hilfsorganisationen, wie etwa den Weißen Ring, man sich wenden kann.


Anlaufstelle setzt auf Prävention


Wie es im Jugendhilfeausschuss hieß, lagen der Stelle in den
vergangenen eineinhalb Jahren drei Fälle vor, darunter der eines
dreijährigen Jungen. Zudem absolvierte die Einrichtung 22
Beratungstermine mit Betroffenen. Fünf Fällen übergriffiger Kinder und
Jugendlicher nahm sich die Stelle an; teils wurde der Kontakt über das
Jugendgericht hergestellt. Zusammengezählt mit Präventionsgesprächen,
die ebenfalls zum Aufgabenprofil zählen, hat es mehr als 50 Einsätze
gegeben.


Dotiert ist die Anlaufstelle mit einer 0,25-Prozent-Stelle, die der
stellvertretende Leiter des Jugendamts, Oliver Pfister, wahrnimmt. Er
hat sich zum Thema sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in
den vergangenen Jahren speziell fortgebildet.