{"id":1203,"date":"2022-11-01T14:34:53","date_gmt":"2022-11-01T13:34:53","guid":{"rendered":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/?p=1203"},"modified":"2022-11-01T14:34:53","modified_gmt":"2022-11-01T13:34:53","slug":"1-november-2022-bonn-wuerzburg-berlin-nota-bene-zur-dauerhaften-erinnerung-heute-vor-40-jahren-liess-der-in-der-regierung-kohl-zustaendige-minister-heiner-geissler-1-die-1976-von-einer-sexual","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/2022\/11\/01\/1-november-2022-bonn-wuerzburg-berlin-nota-bene-zur-dauerhaften-erinnerung-heute-vor-40-jahren-liess-der-in-der-regierung-kohl-zustaendige-minister-heiner-geissler-1-die-1976-von-einer-sexual\/","title":{"rendered":"1. November 2022 &#8211; Bonn, W\u00fcrzburg, Berlin: NOTA BENE zur dauerhaften Erinnerung: Heute vor 40 Jahren lie\u00df der in der Regierung Kohl zust\u00e4ndige Minister Heiner Gei\u00dfler (1) die 1976 von einer sexualp\u00e4dagogischen Fachkommission zeit- und schulgem\u00e4\u00df erstellten Medien (Filme) und Materialien (Arbeitsbl\u00e4tter) zur Sexualerziehung in den Schulen vernichten."},"content":{"rendered":"\n<p>Experten nannten  &#8222;christliche&#8220; Parteipolitik und besserwisserische Ideologie nach dem Regierungswechsel als Gr\u00fcnde und gaben die Unkosten der einer B\u00fccherverbrennung \u00e4hnlichen Aktion mit 1 Million DM Steuergelder an. <\/p>\n\n\n\n<p>Der versprochene und notwendige Ersatz f\u00fcr den in allen Schulen aller Schularten auf allen Schulstufen verpflichtenden Sexualkunde-Unterricht wurde lange Zeit nicht erbracht.<\/p>\n\n\n\n<p> Und das jetzt nach 40 Jahren vorliegende Material der zust\u00e4ndigen Fachbeh\u00f6rde BZgA  ist wissenschaftlicher Kritik wegen ideologiegef\u00e4rbter Einseitigkeit ausgesetzt, weil es in der Fachwissenschaft nicht abgestimmt wurde und somit nicht g\u00e4nzlich konsensf\u00e4hig gilt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1<\/strong> https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heiner_Gei\u00dfler] &#8211; <strong>Heiner Gei\u00dfler<\/strong>\u00a0(b\u00fcrgerlich\u00a0<em>Heinrichjosef Georg Gei\u00dfler<\/em>;<sup>[<\/sup>\u00a0*\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3._M%C3%A4rz\">3. M\u00e4rz<\/a>\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1930\">1930<\/a>in\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oberndorf_am_Neckar\">Oberndorf am Neckar<\/a>; \u2020\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/11._September\">11. September<\/a>\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/2017\">2017<\/a>\u00a0in\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gleisweiler\">Gleisweiler<\/a>) war ein\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">deutscher<\/a>\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jurist\">Jurist<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Politiker\">Politiker<\/a>\u00a0(<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christlich_Demokratische_Union_Deutschlands\">CDU<\/a>). Er war von Mai 1967 bis Juni 1977\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landesminister\">Minister<\/a>\u00a0in der\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landesregierung_von_Rheinland-Pfalz\">Landesregierung von Rheinland-Pfalz<\/a>\u00a0unter den\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ministerpr%C3%A4sident\">Ministerpr\u00e4sidenten<\/a>\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peter_Altmeier\">Peter Altmeier<\/a>,\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helmut_Kohl\">Helmut Kohl<\/a>und\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernhard_Vogel_(Ministerpr%C3%A4sident)\">Bernhard Vogel<\/a>, 1982 bis 1985\u00a0<a href=\"safari-reader:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesministerium_f%C3%BCr_Familie,_Senioren,_Frauen_und_Jugend\">Bundesminister f\u00fcr Jugend, Familie und Gesundheit<\/a>\u00a0im Kabinett Kohl und von 1977 bis 1989 Generalsekret\u00e4r der CDU. Besonders w\u00e4hrend der Zeit als Generalsekret\u00e4r fiel Gei\u00dfler \u00f6fter durch stark polarisierende \u00c4u\u00dferungen \u00fcber politische Gegner auf.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2 Vernichtung von Sexual-Informationsmaterial f\u00fcr Schulen<\/strong> &#8211; Folgende Kurzmeldung z. B. FAZ war am 25.11.1983 in deutschen Zeitungen zu lesen: \u201eFamilienminister Gei\u00dfler hat veranlasst, dass das 1976 vom Bund mit Millionen hergestellte Sexual-Aufkl\u00e4rungsmaterial f\u00fcr Schulen vernichtet wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3 DGG-Informationen, Nr. 3\/4 1984, S. 7 <\/strong>&#8211; Vernichtung von Sexual-Informationsmaterial f\u00fcr Schulen &#8211; Folgende Kurzmeldung war am 25.11.1983 in deutschen Zeitungen zu lesen: \u201eFamilienminister Gei\u00dfler hat veranlasst, dass das 1976 vom Bund mit Millionen hergestellte Sexual-Aufkl\u00e4rungsmaterial f\u00fcr Schulen vernichtet wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Brief vom 29.11.1983 wandte sich der DGG-Vorsitzende sogleich an Bundesminister Dr. Heiner Gei\u00dfler, Ministerium f\u00fcr Jugend, Familie und Gesundheit, verwies auf diese w\u00f6rtlich zitierte Kurzmeldung und schrieb: \u201eAls Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Geschlechtserziehung e. V. und Professor f\u00fcr Schulp\u00e4dagogik an der Universit\u00e4t Bonn, der ich in Forschung und Lehre mit dem Thema ,Sexualerziehung in den Schulen\u2018 intensiv befasst bin, bitte ich Sie um Auskunft, ob diese Meldung der Wahrheit entspricht. Sollte dies der Fall sein, w\u00e4re ich Ihnen dankbar, wenn ich Exemplare dieses Materials vor der Vernichtung f\u00fcr meine Arbeit haben k\u00f6nnte. Vielleicht k\u00f6nnte ich auch erfahren, welche Gr\u00fcnde f\u00fcr die genannte Ma\u00dfnahme sprechen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Im Antwortschreiben des Bundesministers f\u00fcr Jugend, Familie und Gesundheit unter dem Zeichen 511-2704-IID 5\/26 vom 14.12.1983 hie\u00df es: \u201eHerr Bundesminister Dr. Gei\u00dfler hat mich beauftragt, Ihnen f\u00fcr Ihr Schreiben zu danken.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist richtig, dass das Bundesministerium f\u00fcr Jugend, Familie und Gesundheit veranlasst hat, die Materialien \u201eBetrifft: Sexualit\u00e4t\u201c nicht mehr zu verbreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies wurde nicht deshalb getan, um eine vern\u00fcnftige Aufkl\u00e4rung der Jugend \u00fcber Fragen der Sexualit\u00e4t zu verhindern. Im Gegenteil: es h\u00e4lt eine solche Aufkl\u00e4rung, wie sie am besten innerhalb der Familie, aber auch z. B. in der Schule stattfindet, f\u00fcr notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ma\u00dfnahme ist auch nicht erfolgt, um eine Aufkl\u00e4rung \u00fcber noch vorhandene rollenspezifische Vorurteile und Rollenklischees \u00fcber Frauen und M\u00e4nner zu verhindern. Im Gegenteil: Das Bundesministerium ist bem\u00fcht, jeder Diskriminierung, insbesondere der der Frauen, entgegenzuwirken. Die Bundesregierung geht von den Grunds\u00e4tzen der Gleichberechtigung und Partnerschaft aus, wie das auch Herr Bundeskanzler Kohl in seiner Regierungserkl\u00e4rung betont hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei allem notwendigen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Minderheiten: das Grundgesetz hat seine Bedeutung auch f\u00fcr die Brosch\u00fcren und Materialien, die ein Bundesministerium vertreibt. Im Grundgesetz (Art. 6, Abs. 1) hei\u00dft es: \u201eEhe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung\u201c. In \u201eBetrifft: Sexualit\u00e4t\u201c hei\u00dft es dagegen, dass \u201eEhe und Familie &#8230; als wichtige Bedingung f\u00fcr das Lebensgl\u00fcck hochgelobt\u201c werden, und: \u201eWir sind zu stark auf Ehe und Familie in der heutigen Form festgelegt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geh\u00f6rt nicht zu den Aufgaben des Bundesministerium f\u00fcr Jugend, Familie und Gesundheit, Ehe und Familie auf diese Weise zu relativieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine eingehende Pr\u00fcfung der Arbeitsmappe \u201eBetrifft Sexualit\u00e4t\u201c hat ergeben, dass sie f\u00fcr eine weitere Verwendung nicht geeignet ist. Ein Teil der B\u00f6gen enth\u00e4lt Aussagen und bildliche Darstellungen, die den Vorstellungen der Bundesregierung \u00fcber eine wertorientierte Sexualp\u00e4dagogik nicht entsprechen, weil darin Sexualit\u00e4t auch ohne Liebe und ohne tiefere gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige Bindungen propagiert (Zitat \u201c\u2018Sex nur bei Liebe\u2018 kann deshalb keine moralische Forderung sein. Ob es richtig ist, zu bumsen oder nicht zu bumsen, k\u00f6nnt also im Grunde nur ihr miteinander entscheiden.\u201c), sittliche Normen abgewertet und der Wert der grunds\u00e4tzlich gesch\u00fctzten Institutionen Ehe und Familie infrage gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Hinweisen auf \u201ebesonders geeignete\u201c Aufkl\u00e4rungsb\u00fccher wird in der Arbeitsmappe auch das Buch &#8222;\u201eSexualp\u00e4dagogik f\u00fcr Jugendliche\u201c von Bent H. Claesson empfohlen, dessen Verbreitung auf Antrag der Zentralstelle zur Bek\u00e4mpfung gewaltverherrlichender, pornografischer und sonstiger jugendgef\u00e4hrdender Schriften in Stuttgart vom dortigen Oberlandgericht verboten wurde. Da Arbeitsmappe und Filme als Medienpaket eine Einheit darstellen, k\u00f6nnen auch die Filme nicht mehr eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kann und darf nicht Aufgabe einer aus \u00f6ffentlichen Mitteln finanzierten Sexualaufkl\u00e4rung sein, die unterschiedlichen Auffassungen und Normen im Bereich sexueller Fragen dadurch infrage zu stellen, dass der Eindruck erweckt wird, als gebe es in diesem Bereich keine den Einzelnen verpflichtenden Normen, sondern lediglich sein und seines Partners momentanes Interesse. Die vernichteten Materialien enthielten aber genau diese Position und propagierten damit eine Auffassung, die von einem gro\u00dfen Teil der B\u00fcrger unseres Landes nicht geteilt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihrer Bitte, Ihnen noch ein Exemplar der Arbeitsmappe zur Verf\u00fcgung zu stellen, kann leider nicht entsprochen werden. Die beschlossene Vernichtung der vorhandenen Arbeitsmappen und Filme ist bereits erfolgt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4 Sexualerziehung- aber wie? Linus Dietz, 1985, Oldenburg-Verlag (vergriffen)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>5 Vortrag (Manuskript ) Linus Dietz, LAK Dilligen, 1984<\/strong> &#8211;  <strong>Vom Einsatz und Umgang mit Medien in der schulischen Sexualerziehung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sexualerziehung durch Richtlinien verordnet<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSexualerziehung gibt es praktisch nur theoretisch\u201c, sagte mein Sch\u00fcler Rudi, 15 Jahre, 9. Jahrgang 1983. Er traf damit die ganze sexualp\u00e4dagogische Weisheit: Sexualerziehung wurde den Schulen verordnet und hat demgem\u00e4\u00df stattzufinden; Sexualerziehung wird wegen fehlender Fortbildung und mangels Interesse der Administration nahezu nicht durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den zahlreichen Ideologiediskussionen bleibt die Frage des Medieneinsatzes im Sexualunterricht ein hei\u00dfes Eisen. Es bedarf dabei keiner politischen Medienvernichtungsaktion (siehe Kasten 1), um sich der Problematik bewusst zu werden. Was eine renommierte Bundeszentrale mit viel Steuergeld und couragiertem Engagement aufbaute und lange erfolgreich ben\u00fctzte, durften \u201ePolitoberp\u00e4dagogen\u201c nahezu unbemerkt mit hohem Steuergeldeinsatz ersatzlos wegfegen. Nicht die Anwendung des Rechts, sondern der Einsatz politischer Macht auf dem Gebiete der P\u00e4dagogik hinterl\u00e4sst Nachgeschmack. Sexualp\u00e4dagogik gilt den ernsthaften Lehrern l\u00e4ngst nicht mehr als pragmatische politische Erziehung. Politiker k\u00f6nnen dies nur sehr schwer wahrhaben. Wie sollen sie und die Erwachsenen ihrer Generation sexualp\u00e4dagogische Leitlinien finden und realisieren, wenn die eigene Sexualisation in tabuisiertem Niemandsland von (a)sexuellen Nobodys (nicht) betrieben wurde? Selbst forsche P\u00e4dagogen dieser Generation geraten immer wieder (vor allem mit sich selbst) in schier unl\u00f6sbare Konflikte auf dem Wege in eine allgemeine sexuelle Liberalit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kultusministerkonferenz (KMK) 1968 als Ma\u00dfstab<\/p>\n\n\n\n<p>Die KMK 68 setzte den neuzeitlichen sexualp\u00e4dagogischen Meilenstein f\u00fcr eine endlich umfassende, Sexualit\u00e4t nicht l\u00e4nger ausklammernde Erziehung. Dieses konsensf\u00e4hige Verst\u00e4ndnis setzt sich immer mehr in der \u00d6ffentlichkeit durch. Die Richtlinien pr\u00e4gen durch ihre offenen Aussagen die Ziele und Inhalte, die Unterrichtsmethoden und die dazugeh\u00f6rige Technologie.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Eltern sehen gro\u00dfteils erleichtert auf den sie diesbez\u00fcglich entlastenden Partner Schule: \u201eDas k\u00f6nnte ich nie!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kinder begr\u00fc\u00dfen die ehrliche Auseinandersetzung um lebensnahe Themen: \u201eAch so deswegen!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schule nimmt den vorgeschriebenen Auftrag grunds\u00e4tzlich an und versichert sich in den Elternabenden nicht nur der Zustimmung, sondern auch der R\u00fcckendeckung: \u201eSo stelle ich mir das vor und diese Medien\/Materialien m\u00f6chte ich benutzen, um die und jene Ziele zu erreichen. Sch\u00f6n w\u00e4rs, wenn Sie Ihr Kind ein wenig darauf vorbereiten k\u00f6nnten!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Medien als l\u00e4ngst nicht mehr \u201egeheime\u201c Miterzieher schlie\u00dfen derweil ungeniert ins Kraut und nehmen auf Schule und Elternhaus keine R\u00fccksicht, aber jede Mark: \u201eDas ist Marktwirtschaft, freie!\u201c Alle argumentieren \u201ezum Wohle\u201c des Kindes. Selbst die sexualp\u00e4dagogischen Dr\u00fcckeberger und notorischen Verweigerer, die sich f\u00fcr schulisch asexuell halten und aus der Erziehung ausklinken wollen, haben mit ihren verunsichernden Stereotypen angeblich nichts anderes im Sinn: \u201eSo jedenfalls nicht\u201c ist das letzte Wort; \u201ewie denn?!\u201c bleibt unbeantwortet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fchrt zu Visionen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sexualisation und Medien<\/p>\n\n\n\n<p>Bei all den schwierigen und z. T. selbstverunsichernden Gedanken spielen die schulischen Medien und Materialien eine gro\u00dfe Rolle. Einerseits greift desorientierende Libertinage bis zur allgemeinen Verunsicherung \u00f6ffentlich Platz, andererseits wird der Lehrer durch &#8222;\u201eamtliche Verlautbarungen eher mehr im Ungewissen gelassen. Auch durch h\u00f6chstrichterliche Rechtsprechung wurde die schulisch verordnete Sexualerziehung bestenfalls scheinklar. Medien und Arbeitsmittel werden dem Lehramtsstudenten als unverzichtbar f\u00fcr modernen effektiven Unterricht hingestellt; wenn es aber echt ums \u201eLernen f\u00fcrs Leben\u201c geht, um Partnerschaft, Sexualit\u00e4t, Liebe, AIDS und Prophylaxe, dann d\u00fcrfen offensichtlich diese Wahrheiten in die Binsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Medien sind und bleiben Mittler zur Erg\u00e4nzung und Bereicherung; Ersatz sind sie f\u00fcr eine intime Wirklichkeit zwischen pers\u00f6nlichem Erziehungsgespr\u00e4ch, apersoneller Sachinformation aus dem Lexikon z. B. und etwaigem dumpfen Ahnen auf mediale Impulse wie z. B. St\u00f6hnen im Film in einem nahezu dunklen Zimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Feld dieser Quasi-Informanten liegt noch wissenschaftlich brach.<\/p>\n\n\n\n<p>Die soziale Wirklichkeit der Sexualp\u00e4dagogen gespiegelt in der Medienlandschaft einer pluriformen Gesellschaft bleibt janusk\u00f6pfig, zwielichtig: Einerseits mystisch, m\u00e4rchenhaft, abergl\u00e4ubisch und religi\u00f6s verbr\u00e4mt, andererseits nassforsch, progressiv als Paradepferd geritten.<\/p>\n\n\n\n<p>Fingerspitzengef\u00fchl darf in lebensbedeutsamen Erziehungssituationen von Berufsp\u00e4dagogen wohl erwartet werden. Dass diese wenig vorbereitet an die Arbeit gehen, medienkritisch kaum begleitet werden, wissen nur die Verantwortlichen aus wissenschaftlichen Untersuchungen und vom H\u00f6ren und Sagen, nicht die Kinder und die Eltern.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterricht und \u201eschulische Medien\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren ist das Angebot der Verlage auch auf diesem Sektor ausgeufert. Viel (bis nahezu alles) wird angeboten; die Qualit\u00e4t ist technisch ausgereift, bleibt jedoch p\u00e4dagogisch z. T. fragw\u00fcrdig, weil Tendenz, Diktion, Visualisierung, Altersansprache und Preis nicht stimmen. Dies gilt nahezu f\u00fcr alle Bereiche: Modelle, Pr\u00e4parate, Lehrtafeln und Wandbilder, Haftelemente, Umrissstempel, Gro\u00dfvorlagen, Schallplatten, Dias, Tonbilder, Transparente, Filme, Videos, Bildplatten und ganze Medienpakete. (Sibbing stellt dies umfangreich dar in: Kluge, N., Handbuch der Sexualp\u00e4dagogik, II, Schwann D\u00fcsseldorf 1984, S. 425 ff).<\/p>\n\n\n\n<p>Das Angebot zu sexualbiologischen Themen \u00fcberwiegt, sexualerziehliche Kommentare bei Filmen z. B. werden kritischer beurteilt, weil sie sich gegebenerma\u00dfen \u00fcber die Autoren nicht dem Zugriff des Zeitgeistes entziehen k\u00f6nnen. Aus diesem Grunde wurde wohl auch eine ganze Filmserie \u201eeingestampft\u201c zum Thema: \u201eBetrifft Sexualit\u00e4t\u201c. Die Forderungen f\u00fcr Lehrer durch Richtlinien und die Umsetzung in die konkrete Praxis unterliegen offensichtlich doch divergierenden Ma\u00dfst\u00e4ben. Ein Beispiel: Hirtenwort der deutschen Bisch\u00f6fe 1973: \u201eWir bitten auch die Lehrer, den jungen Menschen unter Verwendung von kritisch und verantwortungsbewusst ausgesuchten Lehrmitteln zu helfen, ihre Geschlechtlichkeit in rechter Weise zu verstehen und in ihr Leben einzuf\u00fcgen.\u201c Niemand denkt dabei im Unterricht schockierende, aufreizende Darstellungen einzusetzen, weil nicht alles, was man heute fotografieren kann, eine sinnvolle Unterrichtshilfe ergibt. Medien werden dort ben\u00f6tigt, wo sich durch Sprache allein eine eindeutige Aussage nicht erreichen l\u00e4sst, wo \u00fcber das optische, akustische, audiovisuelle und emotionale Ansprechen der Sinne erst Wirkung, Auseinandersetzung und Haltung begr\u00fcnden l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Medien transportieren landl\u00e4ufig anscheinend nur Inhalte; der Praktiker jedoch erf\u00e4hrt, dass Jugendliche h\u00e4ufig unbewusst Medien ben\u00fctzen als Verhaltensvorlage. Die Vorbildwirkung im Lernprozess mit Medien wird vernachl\u00e4ssigt. Nur der geschulte Erzieher wei\u00df zus\u00e4tzlich um die intra- und interindividuell wirksamen Unterschiede.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch so gut gestaltete Medien k\u00f6nnen das pers\u00f6nliche Wort des Lehrers nicht ersetzen. Als Veranschaulichungsmittel sind sie stets auch (fehl)interpretierbar. Der Unterrichtende, der Sch\u00fcler und seine Eltern oder der Schulrat (aus der Ferne) beurteilen je anders.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mediengest\u00fctzter Unterricht muss deshalb durchdacht und exakt vor- und nachbereitet, die Medien m\u00fcssen dem Lehrer pers\u00f6nlich bekannt sein, ebenso wie ihre rechtliche Beurteilung durch die Landesbildstellen. Hier erh\u00e4lt man auch die Listen der genehmigten Medien und sachdienliche Beratung.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt gewinnt man den Eindruck, dass gen\u00fcgend Material vorliegt, dabei aber wenig geeignetes f\u00fcr einen alters- und Milieubezogenen Unterricht, wenn man \u201eerziehlich\u201c, nicht \u201ekindlich\u201c denkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Statistik (Diplomarbeit des Verfassers) zeigt, dass fast 70 % der befragten Lehrer ihre Lehrerb\u00fccherei f\u00fcr schlecht bis unzureichend ausger\u00fcstet sehen. Das bedeutet, dass sie ihre n\u00f6tigen Medien und Materialien selbst beschaffen m\u00fcssen, denn gleichzeitig geben 93,6 % an, dass sie Medien einsetzen. (in: L. Dietz, Sexualerziehung aber wie, Pr\u00f6gel M\u00fcnchen 1985, S. 14 ff)<\/p>\n\n\n\n<p>Unterricht und \u201eAlltagsmedien\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht die ungeheuere Vielfalt zu erkennen, sondern die Frage wie man damit umgehen soll, stellt ein Problem dar f\u00fcr den Praktiker. Sogenannte &#8222;\u201enichtgenehmigte\u201c, eher zuf\u00e4llige \u201eAlltagsprodukte\u201c: Prospekte, Zeitungsartikel, Werbebilder, Grafiken, Witze, Wandschmierereien, Spr\u00fcche, Werbegeschenke, Berichte und Dokumentationen in Illustrierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach meiner Erfahrung eignen sich Materialien, die der Lehrer f\u00fcr seine unterrichtliche Situation \u201ezuschneidet\u201c besonders gut, weil hier effektiv und lernzielbezogen zuerst mit den Eltern und dann mit ihren Kindern gearbeitet werden kann. Auch in diesem Falle sind die vorliegenden Schulgesetze zur \u201eArbeitsblattgestaltung\u201c zu beachten. Ich lege Materialien, die ich f\u00fcr wichtig erachte z. B. im Elternabend auf, bitte die Eltern, sich sachkundig zu machen und ggf. mit ihren Kindern das Gespr\u00e4ch zu suchen. Auf diesem Wege bringe ich geeignetes Material an &#8222;\u201eden Mann\u201c und wenn das Gespr\u00e4ch im Unterricht auf bestimmte Situationen zusteuert, erlebe ich h\u00e4ufig, dass die Sch\u00fcler von ihren Eltern die Materialien erhalten haben. Die R\u00fcckmeldung hat geklappt, das Ziel ist erreicht; eine eventuell bevorstehende Auseinandersetzung im schwierigen Genehmigungsverfahren wurde vermieden!<\/p>\n\n\n\n<p>Als Rat f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte: Aktion Eichh\u00f6rnchen! Alles was verwendbar ist wird nach Richtlinien- bzw. Themenraster gesammelt, z. B. Medienpaket kostenlos auf Anforderung mit Schulstempel: Fa. Johnson, Pf 38 20, 4000 D\u00fcsseldorf.<\/p>\n\n\n\n<p>Da heute sehr viele Eltern finanziell so gestellt sind, dass sie gerne B\u00fccher schenken, sollte der Lehrer diese Situation nutzen! Es gibt zahlreiche Kinder- und Jugendb\u00fccher (von pr\u00fcde bis freiz\u00fcgig), die den Eltern empfohlen werden k\u00f6nnen. F\u00fcr Kleinkinder und Grundsch\u00fcler eignet sich dann gut die \u201eSchossbuchmethode\u201c. Die vorlesende Person kann mit K\u00f6rperkontakt gerade auch sexualp\u00e4dagogisch bedeutsame Inhalte in besonders lernwirksamen Situationen wie nebenbei \u201eerarbeiten\u201c. Da die Kassettenrekorder nahezu in jedem Kinderzimmer stehen, eignen sich auch Empfehlungen f\u00fcr \u201ez\u00e4rtliche H\u00f6rbeispiele\u201c, um die Verrohung in den Massenmedien je individuell entgegenzusteuern.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Zeitgeist in den Medien<\/p>\n\n\n\n<p>Der Beschluss der KMK 1968 war Fundamentum f\u00fcr Kompromiss-Inhalte und f\u00fcr konsensf\u00e4hige bundesdeutsche Unterrichtsmethodologie. Medien werden ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt. An zwei \u201eParadeb\u00fcchern\u201c l\u00e4sst sich die Situation \u201etransferierbar\u201c erhalten. Mit dem \u201eSexualkunde-Atlas\u201c 1969 des Bundesministers Frau K\u00e4te Strobel fand die Diskussion um \u201ewelche Medien werden den Sexualp\u00e4dagogen erlaubt\u201c ein Ende. Hier fand sich unter anonymer Autorenschaft zementiert, wo notwendigerweise Stichzeichnungen (Akt von Picasso) und wo man doch wohl zeitgem\u00e4\u00df reale Bilder (Fetalfotografie) und detaillierte Beschreibungen einzusetzen seien. Verwirrten vormals mich als Pubertierenden noch wirr staffierte Strichzeichnungen von unverst\u00e4ndlichen biologischen Schnitten in nicht nachvollziehbaren Lagen und noch nie gesehenen punktierten \u00d6ffnungen, blieb in den 70er Jahren die Hoffnung, dass die technisch-fotografischen M\u00f6glichkeiten auch dort Wirkung zeigen w\u00fcrden, wo sie seit langem notwendig warne, z. B. bei den sekund\u00e4ren Geschlechtsmerkmalen. Allein die Hoffnung und die Technik gen\u00fcgten nicht. Fundamentalisten begannen wieder selbst den Minimalkonsenskompromiss des Atlanten als zu biologistisch zu zerfleddern.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sollte ein Biologiebuch wohl sonst sein. Ethische Ma\u00dfst\u00e4be werden \u00fcblicherweise in den Religionsb\u00fcchern verdeutlicht. Zehn Jahre sp\u00e4ter (1980) erfuhr die Brosch\u00fcre \u201eMuss-Ehen muss es nicht geben!\u201c der Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung ein \u00e4hnliches Schicksal. Dabei w\u00e4ren in Bayern, dem Lande mit den meisten unehelich geborenen Kindern, solche Schriften sicherlich kein Luxus! Im Nachhinein zeigen sich f\u00fcr die sexualp\u00e4dagogische Gesamtsituation positive Aspekte: Diese ideologisch gef\u00fchrte und stereotyp besetzte H\u00fcrde wurde genommen und f\u00fchrte \u00fcber die \u201ebiologische Auseinandersetzung\u201c, die sog. Sexualkunde, zur nun begr\u00fc\u00dften mehrperspektivischen Sexualerziehung. Die noch immer biologisch ausgerichteten Medien erfahren nun bewusste Einordnung und Wertorientierung durch das lebendige Wort erwachsener Erzieher. Dieses Konzept kann jetzt Sexualit\u00e4t entscheidend in die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung integrieren. Geblieben sind esoterische Mittelstandsanspr\u00fcche und ihre typischen nicht zu widerlegenden milieuspezifischen Wertbez\u00fcge, die denen der Subkultur nicht un\u00e4hnlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der alte 5 DM billige anonyme Atlas ist verschwunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt eineinhalb Jahrzehnte sp\u00e4ter kommt ein anderer. Er stammt vom renommierten Sexualpublizisten Professor Dr. Haeberle und ist wissenschaftlichen Kriterien verpflichtet. Die Kritik bleibt noch auszutragen, weil zu wenige Kritiker sich das Buch f\u00fcr 50,00 DM leisten k\u00f6nnen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Autor argumentiert zeitgem\u00e4\u00df ehrlich: \u201eIch bin \u00fcberzeugt, dass es an der Zeit ist, die menschliche Sexualit\u00e4t auch visuell wie jeden anderen wissenschaftlichen Gegenstand zu behandeln\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zugriff des Zeitgeistes ist allenthalben sp\u00fcrbar wie vormals beim Sexatlas. Dem Anspruch nach f\u00fcr eine vielschichtige Leserschar, dem \u201eGewicht\u201c nach wohl f\u00fcr Fachkreise geschrieben. Auf 559 Seiten bleibt dem Laien und dem Forscher keine Frage offen. Hier wird exemplarisch gezeigt, dass nur echte Fachleute fach\u00fcbergreifend, personalorientiert und mediengest\u00fctzt, die Sexualerziehung auf einen guten Weg f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kritischer Ausblick<\/p>\n\n\n\n<p>Leider muss man Verst\u00e4ndnis aufbringen, dass Lehrer nicht wie in den Richtlinien vorgesehen unterrichten k\u00f6nnen\/wollen. \u00dcberall wird \u00fcber Ausbildungsdefizite geklagt. Nicht immer sind hier die Inhalte und Methoden gemeint. H\u00e4ufig wird nach Seminaren zur \u201eSelbstbew\u00e4ltigung\u201c gefragt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Statistik zeigt hier eine desolate Situation:<\/p>\n\n\n\n<p>81,2 % nicht im Studium vorbereitet &#8211; I. Phase der Lehrerbildung<\/p>\n\n\n\n<p>78,4 % nicht im Seminar behandelt &#8211; II.<\/p>\n\n\n\n<p>76,4 % keine Fortbildung angeboten &#8211; III.<\/p>\n\n\n\n<p>Autodidakten schaden nach Meinung aller Experten durch dilettantistische Herumprobiererei. Es bleibt verwunderlich, dass der Staat nicht in ein Institut\/Lehrstuhl investiert, um die Qualifikation der Qualifikateure, die Ausbildung der Ausbilder zu betreiben. Ist auch hier die \u201eAngst\u201c des Politikers immer noch vor der Sexualp\u00e4dagogik als politischer Kraft zu sp\u00fcren?<\/p>\n\n\n\n<p>So wird wohl weiter von einzelnen an Ph\u00e4nomenen nach Gutd\u00fcnken herumgedoktert werden, &#8211; an die Wurzelbehandlung traut sich keiner. Das w\u00e4re doch etwas f\u00fcr m\u00e4chtige \u201e\u00dcberlehrer\u201c! Wie w\u00e4re es Herr Gei\u00dfler? Hier k\u00f6nnten \u201eals Wiedergutmachung\u201c sie demonstrieren, wie konstruktive Sexualp\u00e4dagogik zu sein hat.<\/p>\n\n\n\n<p>So bedeutet es f\u00fcr mich bei unbestrittener Notwendigkeit und der juristischen Festlegung der schulischen Pflichtsexualerziehung, sich schuldig zu machen an den dem Staat anvertrauten Kinder. Allerdings sollte auch gesehen werden, dass das vermeintlich so rigorose Schrankendenken des verantwortlich handelnden Ministeriums z. B. in der Beschr\u00e4nkung und Reglementierung des Medieneinsatzes nicht nur Restriktion bedeutet, sondern konsensf\u00e4hige Rahmenvorgabe sein will, die zum Schutz von uns allen erst einmal mit Leben erf\u00fcllt werden m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Experten nannten &#8222;christliche&#8220; Parteipolitik und besserwisserische Ideologie nach dem Regierungswechsel als Gr\u00fcnde und gaben die Unkosten der einer B\u00fccherverbrennung \u00e4hnlichen<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1203","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1203"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1204,"href":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203\/revisions\/1204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}