Selbstverständis

Zum Selbstverständnis sowie zur Führung und Zusammenarbeit in der DGG

Stand 10/2003 – Update 2/2008 – Update 3/2014 und 7/2015

Beitrag zum Selbstverständnis

Die Umfrage aus dem Bereich der Sinn stiftenden Tier-Psychologie in Affinität zur DGG ergab 2001 als „Sinnbild“ einen Vogel. Der wurde als ins Bild gesetzt als Rotkehlchen von Sarah 2013 in Caen/Frankreich.

Beitrag zum Selbstverständnis

Die Resolutionen unserer Jahrestagungen zeugen von unserer Arbeit (als pdf-Dokumente – unter Forschung – sind zum Lesen, zur Diskussion und zum Mitmachen empfohlen • • Beitrag zum Selbstverständnis • Um die Jahrtausendwende setzte sich die Forderung nach „mehr Transparenz“ auch bei den ehrenamtlich arbeitenden Vereinen und Gesellschaften durch. Wir haben uns im Landesverband Bayern an einer Arbeitssitzung beteiligt und danach beschlossen, unser Vereins-Verhalten danach auszurichten.

Zum Selbstverständnis sowie zur Führung und Zusammenarbeit in der DGG …….. Stand 10/2003

Präambel

Auch die Deutsche Gesellschaft ür Geschlechtserziehung DGG e.V. Bonn steht mehr als 25 Jahre nach ihrer Gründung vor den Herausforderungen einer sich ständig wandelnden Gesellschaft. Transparenz ist eine Selbstverständlichkeit.

Die Modernisierung des Lebens allgemein und die Neuorientierung sowie Umsetzung der Ziele der Satzung kann nur mit dem Engagement und der Veränderungsbereitschaft aller Mitglieder gelingen.

Den Führungskräften, dem oder den Vorsitzenden und dem erweiterten Vorstand mit den Revisoren und wissenschaftlichen Beiräten sowie dem Ehrengericht aus Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern kommt dabei eine besondere Rolle zu. Sie müssen Vorbild für die Mitglieder und Motor der Reformen sein. Personalführung als Führung eines Vorstandes und Mitgliederbetreuung ist dabei eine ihrer Hauptaufgaben. Der oder die Vorsitzende als die Führungskraft soll leistungsorientiert sein und auf der Grundlage der nachfolgenden Leitlinien situationsbezogen führen. Zeitgemäße Instrumente wie Mitarbeitergespräche und Zielvereinbarungen sind zu nutzen. Die Leitlinien zur Führung und Zusammenarbeit in der DGG bauen auf Bewährtem auf und sind auf die Zukunft gerichtet. Sie sind Richtschnur und Orientierungshilfe für Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Den Besonderheiten der einzelnen Geschäftsbereiche können sie angepasst werden.

Diese Leitlinien sind Ziele. Alle Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aufgerufen, nach Kräften diese Ziele anzustreben und die Grundsätze mit Leben zu erfüllen.

Kompetent führenFührungskräfte wirken durch ihr Vorbild. Selbstdisziplin und Satzungstreue sind unabdingbare Voraussetzungen.

• Führungskräfte sollen sich durch persönliche, soziale, methodische und fachliche Kompetenz auszeichnen. Moderne Führung erfordert vielfältige Kompetenzen. Nur ein breites Spektrum an Fähigkeiten auf unterschiedlichen Gebieten kann der Verantwortung einer Führungskraft gerecht werden.

• Führungskräfte müssen durch persönliche Autorität überzeugen. Sie sollen Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigen sowie deren Kooperationsbereitschaft und Einsatzfreude fördern. Führungskräfte sollen sich Konflikten stellen und sie Lösungen zuführen. Ihr Ziel muss es sein, offen, ehrlich und gerecht zu führen.

• Führungskräfte sollen die Motivation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern. Sie müssen auch bereit sein, Kritik anzunehmen und zu äußern. Nicht alle Führungskräfte sind auf ihre Führungsaufgabe ausreichend vorbereitet. Die gezielte Entwicklung der Führungskompetenzen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Berufsbegleitende Fortbildungsangebote unterstützen hierbei die Führungskraft und sollen intensiv genutzt werden.

• Führungskräfte nützen Aus-, Fort- und Weiterbildung als eine erforderliche Pflicht und permanente Selbstaufgabe. Hierfür gewährt die DGG auch finanzielle Unterstützung.

• Führungskräfte suchen oder bahnen die Meinungsführerschaft auf ihrem Spezialgebiet und für die Gesellschaft insgesamt zumindest an.

Führungsverantwortung wahrnehmen

 

Führungskräfte müssen sich ihren Führungsaufgaben stellen. Sie werden an ihrem Führungsverhalten gemessen. Die Wahrnehmung von Führungsaufgaben ist ein wesentlicher Teil ihrer Verantwortung. Die bewusste Annahme dieser Aufgabe und der Umgang mit dieser Verantwortung ist wichtiger denn je.

 

• Führungskräfte müssen Entwicklungen vorausschauend erkennen und aktiv steuern. Dabei gilt es eigenverantwortlich zu handeln, Entscheidungsbereitschaft zu zeigen, neue Ideen zu entwickeln und sie umzusetzen sowie komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen.

• Führungskräfte sollen diesen Anforderungen entsprechen. Dies wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beobachtet und wirkt sich auf deren Handeln aus. Bedeutsam ist es, sich als Führungskraft immer wieder klar zu machen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten Führung erwarten.

Mit Zielen führen

 

Führungskräfte sollen Ziele entwickeln. Sie stützen sich dabei auf die Kenntnisse und Fähigkeiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für eine effektive und effiziente Arbeitserledigung bei zunehmender Arbeitsbelastung ist es notwendig, Ziele zur Führung zu nutzen.

 

• Führungskräfte haben Gestaltungsspielräume, um Ziele zu entwickeln und zu setzen. Diesen Handlungsrahmen sollen sie auch ausschöpfen. Dabei sollen sie Prioritäten setzen, Abläufe gestalten, auf eine zweckmäßige sowie wirtschaftliche Aufgabenerledigung achten und Anforderungen an die Qualität und Quantität der Arbeitsergebnisse stellen. Ziele können dabei nicht nur messbare Arbeitsergebnisse sein. Sie können sich insbesondere auch auf das Arbeitsumfeld und Zusammenarbeit beziehen.

• Führungskräfte haben Ziele und sie sollen ein Ansporn sein. Dazu ist es wesentlich, dass sie klar und verständlich sind und in einem abgegrenzten, überschaubaren Zeitraum erreicht werden können. Sie sollen im Regelfall vereinbart werden.

Zusammen arbeiten

 

Die Zusammenarbeit muss geprägt sein von Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung. Entscheidungen sollen transparent sein.

 

• Zusammenarbeit bestimmt zunehmend den Erfolg des Einzelnen und der Verwaltung. Mitarbeiter erwarten, dass sie als kompetente Partner in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Viele Aufgaben lassen sich nur durch Teamarbeit lösen. Voraussetzung ist dafür, sich gegenseitig umfassend und rechtzeitig zu informieren sowie offen zu kommunizieren. Die Führungskräfte müssen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Rückmeldung zu Arbeitsergebnissen geben, gute Leistungen angemessen anerkennen, aber auch sachliche Kritik üben. Dies kann die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit auch deren Arbeitsergebnisse verbessern. Aus Fehlern soll gelernt werden.

• Zusammenarbeit gelingt, wenn Verständnis für die Interessen der Beteiligten besteht. Interessengegensätze und Meinungsverschiedenheiten sind möglich und nützlich. Sie sollen nicht verdrängt, sondern konstruktiv aufgearbeitet werden. Entscheidend ist, sich mit Achtung und Rücksichtnahme zu begegnen und auf die Persönlichkeit des Einzelnen einzugehen. Auf diese Weise kann eine Kultur des Vertrauens wachsen.

• Zusammenarbeit benötigt Kooperation mit Gleichgesinnten und mit Partnern. Diese sind zu pflegen und die gegenseitige Kommunikation ist zu fördern. Gemeinsame Ressourcen sollen nutzbar gemacht werden. Auch gilt es Mittel und Methoden des Sponsoring zum Zweck des Non-Profit-Unternehmens einzusetzen.

Konsequent delegieren

 

Führung beinhaltet die Delegation von Verantwortung und Zuständigkeiten sowie den bewussten Umgang mit der übertragenen Verantwortung.

Für eine optimale Aufgabenerledigung sind klare Zuständigkeits- und Verantwortungsbereiche wichtig. Aufgabe der Führungskraft ist es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern solche Zuständigkeits- und Verantwortungsbereiche einzuräumen und diese zu beachten. Wesentlich hierbei ist, dass klare Orientierungshilfen gegeben werden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst interessen- und neigungsgerecht beschäftigt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen die übertragene Verantwortung

wahrnehmen. Teamarbeit gilt es zu suchen, zu stärken und bei Bedarf in Entscheidungsprozessen auch einzufordern.

Ergebnisse kontrollieren

 

Führungskräfte sind mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Arbeitsergebnisse gemeinsam verantwortlich. Kontrolle hilft, Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und zu korrigieren.

 

Führungskräfte sind mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Arbeitsergebnisse gemeinsam verantwortlich. Kontrolle hilft, Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und zu korrigieren. Wenn nötig, werden vereinbarte Ziele angepasst.

Unabdingbare Anforderungen hierzu:

  • Kosten sparen
  • Prozesse verschlanken
  • auf Mitgliederwünsche reagieren
  • öffentliche Anfragen bedienen
  • gem. der Satzung öffentlich einmischen
  • … und im Ehrenamt stets fröhlich bleiben

Gezielt fördern

Die Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Förderung ihrer beruflichen wie ehrenamtlichen Entwicklung sind wesentliche Führungsaufgaben.

 

Nur gut aus- und fortgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich ihrer beruflichen Herausforderung stellen. Die Führungskräfte fördern die fachliche Qualifikation und soziale Integration der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sollen sie bei ihrer fachlichen und überfachlichen Fortbildung unterstützen und dafür Freiräume schaffen. Die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Eigeninitiative für ihre Fortbildung entwickeln. Das Wissen um die Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung kann entscheidend zur Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beitragen. Dazu sollen Führungskräfte mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig Gespräche führen.

Es gilt: Fördern statt Fordern!

Permanent zurückmelden

 

Ein Feedback ist sachlich, fachlich und persönlich ein wesentlicher demokratischer Anspruch. Die DGG-Informationen als Zeitung und als pdf-Datei auf der Homepage sind wichtige Informationsquelle für Strategie, Produkte, Lösungen, Fragen und Sorgen. Sie sind Mittel zur allgemeinen wie speziellen Kommunikation. Telefon, Fax, Email und Post sollen und können das persönliche Gespräch nicht ersetzen. Deshalb ist die fortlaufende Jahrestagung mit einem demokratisch bestimmten Anspruch und Ziel Hauptaugenmerk jeden Jahres.

Relevant informieren heißt für uns immer „auf Gegenseitigkeit“ und „der Wissenschaft sowie dem Gewissen verpflichtet“. Der Zweck heiligt auch hier die Mittel nicht.

Und so ist die DGG zu erreichen:

 

  1. Mitgliederhotline

Der Vorsitzende Linus Dietz

Die Geschäftsstelle: Lengfelder Str. 29, 97078 Würzburg

Telefon: 0931 299958.6 FAX: 0931 2991216 E-mail: dietz (at) dgg-ev-bonn.de und dgg (at) sexualerziehung.org

Sie möchten sich als Mitglied äußern, beteiligen oder sonst wie kommunizieren, Sie suchen etwas Spezielles: Die DGG steht bei Ihnen im Wort.

2. Öffentlichkeitsportal: www:dgg-ev-bonn.de und www. Sexualerziehung.org Unser Portal bietet eine Fülle von Informationen, Anregungen, Möglichkeiten und Chancen. Wir stehen für Ihre Wünsche und Anregungen zur Verfügung im Rahmen der ehrenamtlichen üblichen Belastung.

3. Archiv/Literatur/Materialsammlung auf Anfrage

Die DGG ist stets die richtige Adresse für Basisinformationen, für Wissen aus erster Hand. Ratgeber, Handbücher, Materialien für die Aus- und Weiterbildung gibt es nicht nur für Lehrkräfte. Die Unkosten müssen wir allerdings fairer Weise umlegen.

4. Feedback/Beschwerden/Anregungen

Natürlich, es kann auch einmal etwas nicht so sein, wie Sie es sich wünschen. Damit Sie sich nicht im Stillen ärgern, haben wir folgenden Vorschlag zum Feedback: Rufen sie an, faxen Sie oder mailen Sie uns an, machen sie Ihrem Ärger Luft, kommen-tieren und/ oder kritisieren Sie und bieten Sie möglicherweise Ihre Mithilfe an. Jedes Feedback wird bearbeitet, ausgewertet und jetzt und später für die DGG nutzbar gemacht.

5. Ihre Spenden helfen weiter. Werbepartner und Sponsoren sind herzlich willkommen.

und woher ist diese „angepasste Weisheit“?

Als Vorlage diente: Führung und Mitarbeit in der Bayerischen Staatsverwaltung der Bayerischen Staatsregierung.