{"id":851,"date":"2020-10-11T12:03:46","date_gmt":"2020-10-11T10:03:46","guid":{"rendered":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/?p=851"},"modified":"2020-10-11T12:04:21","modified_gmt":"2020-10-11T10:04:21","slug":"11-oktober-internationaler-maedchentag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/2020\/10\/11\/11-oktober-internationaler-maedchentag\/","title":{"rendered":"11. Oktober 2020 &#8211; Internationaler M\u00e4dchentag (WorldGirlsDay = WGD)"},"content":{"rendered":"\n<p>W\u00fcrzburg &#8211;  Nicht nur in den Entwicklungsl\u00e4ndern sind M\u00e4dchen immer noch benachteiligt sind und haben oft sehr geringe Chancen auf Bildung und ein eigenst\u00e4ndiges Leben. DieserTag steht f\u00fcr die Gleichberechtigung und die Rechte von M\u00e4dchen auf der ganzen Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer f\u00fcr Sexualbildung zust\u00e4ndig ist, sollte dieses Thema an diesem Tag insbesondere ernsthaft mit Betroffenen ansprechen. &#8222;In den Schulen muss mit Sch\u00fclerinnen UND Sch\u00fclern die Thematik im Focus stehen, &#8211; nicht nur an diesem Tag&#8220;, so Dietz von der DGG eV.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere sind die Presseerzeugnisse an diesem Tag eine willkommene Arbeitsgrundlage f\u00fcr den Unterricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Exemplarisch hierzu ein Bericht aus der Main-Post von W\u00fcrzburg <\/p>\n\n\n\n<p><strong>AUS ALLER WELT<\/strong>       Quelle: MP, W\u00fc., S. 13, Dienstag, 6.10.2020<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Hilfe gegen Online-Bel\u00e4stigung gefordert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>M\u00e4dchen aus aller Welt klagen an: \u201eWir sind auf Sozialen Medien nicht sicher!\u201c In einem offenen Brief rufen sie Facebook, Instagram und Co auf, etwas dagegen zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Hamburg&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Angst begleitet mich jedes Mal, wenn ich etwas poste. Ich denke, alle M\u00e4dchen haben diese Angst\u201c, schreibt ein M\u00e4dchen aus Ecuador. Der 17-J\u00e4hrigen geht es wie vielen M\u00e4dchen und jungen Frauen weltweit: Sie werden auf Sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Youtube und Twitter beschimpft, sexuell bel\u00e4stigt oder beleidigt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Kinderrechtsorganisation Plan International, die am Montag zum Weltm\u00e4dchentag am 11. Oktober vorgestellt wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach erfahren 58 Prozent der befragten M\u00e4dchen und jungen Frauen Bedrohungen, Beleidigungen und Diskriminierungen in den Sozialen Medien. In Deutschland sind es sogar 70 Prozent. F\u00fcr die Umfrage wurden weltweit 14 000 M\u00e4dchen und junge Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren befragt \u2013 1003 davon in Deutschland.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Ergebnisse des M\u00e4dchenberichts zeigen, wie machtlos sich viele M\u00e4dchen und junge Frauen in Sozialen Netzwerken f\u00fchlen, und dass es viel zu wenig Mechanismen gibt, um wirksam gegen Angriffe und Schikane vorzugehen\u201c, sagte Plan-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Maike R\u00f6ttger. M\u00e4dchen h\u00e4tten das Recht darauf, sich frei und sicher im Netz zu bewegen und sich zu Themen zu positionieren. \u201eAber sie werden viel zu oft mundtot gemacht\u201c, meinte R\u00f6ttger.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen von Online-Gewalt seien gravierend: 13 Prozent der Betroffenen weltweit nutzen die Sozialen Medien weniger, 13 Prozent schreiben keine Posts mehr, acht Prozent melden sich sogar ganz ab. Am h\u00e4ufigsten erleben M\u00e4dchen digitale Gewalt auf Facebook (39 Prozent), gefolgt von Instagram mit 23 Prozent.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland nutzen elf Prozent der Betroffenen die Sozialen Medien weniger, neun Prozent schreiben keine Posts mehr und f\u00fcnf Prozent verlassen die Plattformen ganz. In Deutschland liege Instagram als Plattform mit den meisten Angriffen (45 Prozent) vor Facebook (35 Prozent).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist unverantwortlich, dass die Betroffenen mit Online-Gewalt alleingelassen werden\u201c, meinte R\u00f6ttger. \u201eDiese Angriffe haben in vielen F\u00e4llen tiefgreifende Folgen f\u00fcr ihr Selbstvertrauen und damit auf ihr gesamtes Leben.\u201c Angesichts der Tatsache, dass viele M\u00e4dchen und Frauen aufgrund der Corona-Krise einen zunehmenden Teil ihres Lebens online verbringen und die Zahl der Internetzug\u00e4nge weltweit zunimmt, sei es an der Zeit, dass digitale Plattformen ihre Nutzerinnen verst\u00e4rkt sch\u00fctzen und Meldemechanismen so optimieren, dass die T\u00e4ter zur Rechenschaft gezogen werden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Plan International ruft daher alle Nutzerinnen von Sozialen Medien auf, einen offenen Brief mit Forderungen nach wirksamen Ma\u00dfnahmen an die Betreiber der Digital-Plattformen zu unterschreiben (www.plan.de\/freedom-online). \u201eWir M\u00e4dchen und junge Frauen in all unserer Diversit\u00e4t m\u00fcssen uns darauf verlassen k\u00f6nnen, dass wir uns immer an Sie wenden k\u00f6nnen, wenn wir digitale Gewalt erleben und dass Sie etwas dagegen tun\u201c, hei\u00dft es in dem Brief, der unter anderem von Zahra, 17, aus Finnland, Madjidath, 20, aus Benin und Neha, 18, aus Nepal unterschrieben wurde.&nbsp;Influencerinnen wie Hannah M\u00fcller-Hillebrand, auf Instagram auch bekannt als @namastehannah, berichten von ihren Erfahrungen mit Bel\u00e4stigungen im Netz. Die 24-J\u00e4hrige teilt auf ihrem Kanal viel zu den Themen Gleichberechtigung und Empowerment von Frauen. Dazu bekommt sie viel positives Feedback, aber auch Hassnachrichten erreichen sie. \u201eDie Gesellschaft muss Bel\u00e4stigung und Gewalt im Internet ernster nehmen\u201c, schreibt die 24-J\u00e4hrige.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00fcrzburg &#8211; Nicht nur in den Entwicklungsl\u00e4ndern sind M\u00e4dchen immer noch benachteiligt sind und haben oft sehr geringe Chancen auf<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-851","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=851"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/851\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":854,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/851\/revisions\/854"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}