{"id":1320,"date":"2023-04-17T15:23:04","date_gmt":"2023-04-17T13:23:04","guid":{"rendered":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/?p=1320"},"modified":"2023-04-17T15:23:04","modified_gmt":"2023-04-17T13:23:04","slug":"17-april-2023-medienprojekt-wuppertal-filmpremieren-von-zwei-filmreihen-zum-thema-menstruation","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/2023\/04\/17\/17-april-2023-medienprojekt-wuppertal-filmpremieren-von-zwei-filmreihen-zum-thema-menstruation\/","title":{"rendered":"17. April 2023 &#8211; Medienprojekt Wuppertal: Filmpremieren von zwei Filmreihen zum Thema Menstruation"},"content":{"rendered":"\n<p>Das <strong>Medienprojekt Wuppertal<\/strong> zeigt an: die <strong>Filmpremieren von zwei Filmreihen zum Thema Menstruation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>im Rex Filmtheater Wuppertal<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>25.04. um 18:00 Uhr: Viva la Vulva 2<br>26.04. um 18:00 Uhr: Viva la Vulva 3<\/strong>\u00a0<br><br>Kartenreservierung:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.medienprojekt-wuppertal.de\/filmauffuehrungen\">www.medienprojekt-wuppertal.de\u00a0<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p>Am 25. Und 26.04. finden jeweils um 18:00 Uhr im Rex Filmtheater Wuppertal die Filmpremieren der zwei Filmreihen \u00bbViva la Vulva 2\u00ab und \u00bbViva la Vulva 2\u00ab zum Thema Menstruation statt. Nach den Filmauff\u00fchrungen der Kurzfilmreihe gibt es eine Publikumsdiskussion mit den Filmbeteiligten. Der Eintritt f\u00fcr die Veranstaltung ist frei f\u00fcr junge Menschen bis 27 Jahre.<br><br>Die Filmreihe ist nach der Premiere als Bildungs- und Aufkl\u00e4rungsmittel auf DVD und als Streaming\/Download erh\u00e4ltlich:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.medienprojekt-wuppertal.de\/viva-la-vulva-2-filmreihe-zum-thema-menstruation\">https:\/\/www.medienprojekt-wuppertal.de\/katalog-medienpaedagogische-videoproduktionen<\/a>&nbsp;<br><br>Das Motto \u00bbViva la Vulva\u00ab steht f\u00fcr eine positive, lustvolle Ausrichtung auf die eigene Weiblichkeit. Die Filmreihe erm\u00f6glicht aus unterschiedlichen Perspektiven einen offenen Einblick in den Lebensalltag von Menstruierenden und den Bem\u00fchungen, ihre Periode und die damit einhergehenden Herausforderungen als nat\u00fcrlichen Bestandteil ihres Lebens in ihren Alltag zu integrieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viva la Vulva 2\u00a0<br><\/strong>Eine Filmreihe zum Thema Menstruation\u00a0<br><br>In der Filmreihe \u00bbViva la Vulva 2\u201d kommen verschiedene junge Menstruierende zu Wort und geben Einblick in ihre individuellen Themen und Auseinandersetzungen mit ihrer Periode. Die jungen Protagonist*innen setzten sich in der Filmreihe daf\u00fcr ein, dass das Thema Menstruation aus der Schamzone geholt wird, damit ein normalisierter Umgang so bald wie m\u00f6glich zum Alltag geh\u00f6rt. Das Motto \u00bbViva la Vulva\u00ab steht f\u00fcr eine positive, lustvolle Ausrichtung auf die eigene Weiblichkeit. Die Filmreihe erm\u00f6glicht einen offenen Einblick aus unterschiedlichen Perspektiven in den Lebensalltag von Menstruierenden und den Bem\u00fchungen, ihre Periode und die damit einhergehenden Herausforderungen als nat\u00fcrlichen Bestandteil ihres Lebens in ihren Alltag zu integrieren.\u00a0<br><br><strong><u>Die Filme von &#8222;Viva la Vulva 2&#8220;:<\/u>\u00a0<\/strong><br><br>Fremdgesteuert &#8211; Ein Film zum Thema PMS\/PMDS\u00a0<br>Emma (22) und Marie (22) leiden unter PMS und PMDS. Mit einer Tagebuchkamera dokumentieren sie die Auswirkungen, die das PMS auf ihren Alltag hat und wie das PMS ihr Leben in der zweiten Zyklush\u00e4lfte beeinflusst. Dabei k\u00e4mpfen sie nicht nur gegen Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen, sondern auch gegen zahlreiche k\u00f6rperliche Beschwerden. Wenn sie schlie\u00dflich in ihrer ersten Zyklush\u00e4lfte wieder aufatmen k\u00f6nnen, bleibt die Frage: Was tun gegen PMS?\u00a0<br><br>Abgesetzt &#8211; Ein Film zum Thema Verh\u00fctungsmittel\u00a0<br>Alina (23) nimmt die Minipille, bei der sie keine Abbruchblutung hat und daher auch nicht menstruiert. In einer Tagebuchkamera dokumentiert sie ihren Zyklus und stellt fest, dass sie ihre Periode vermisst. Als sie dann noch Nebenwirkungen bemerkt, beschlie\u00dft sie die Pille abzusetzen.\u00a0\u00a0<br><br>Ein Teil von mir &#8211; Ein Film zum Thema Transsein und Periode\u00a0<br>Wenn Menstruation weniger mit Weiblichkeit gekoppelt w\u00e4re, h\u00e4tten es Bene (22) und Lasse (24) in ihrer Jugend einfacher gehabt. F\u00fcr die beiden Trans*M\u00e4nner war der Umgang mit ihrer Periode schwierig. Erst als diese in der Zeit ihrer Transition ausbleibt, findet eine Ann\u00e4herung statt. Offen berichten die zwei Freunde, wie sie es gelernt haben, mit der Periode umzugehen und was es bedeutet, ein menstruierender Mann zu sein.\u00a0<br><br>Einfach weg &#8211; Ein Film zum Thema Ausbleibende Periode\u00a0<br>Was bedeutet es, wenn die Periode pl\u00f6tzlich nicht mehr da ist? In dem experimentellen Kurzfilm reflektieren drei junge Frauen das phasenweise Ausbleiben der Periode durch eine Magersucht oder Stress in Hinblick auf das eigene K\u00f6rpergef\u00fchl und ihre Identit\u00e4t als Frauen.\u00a0<br><br>Viel mehr \u00fcber den Penis gesprochen &#8211; Ein Film zum Thema Aufkl\u00e4rung\u00a0<br>Verschiedene Menstruierende sprechen in dem Interview-Film \u00fcber ihre Aufkl\u00e4rung im Hinblick auf die Periode im privaten und schulischen Kontext. W\u00e4hrend die jungen Sch\u00fclerinnen Alex und Emilie weitestgehend positiv von ihrer schulischen Aufkl\u00e4rung berichten und auch Social Media als Aufkl\u00e4rungsquelle nutzen, kritisieren andere Menstruierende ihren l\u00e4nger zur\u00fcckliegenden Aufkl\u00e4rungsunterricht. Die Vulva, der Zyklus und auch Menstruationsprodukte waren bei ihnen nicht zentraler Gegenstand des Unterrichts. Klar wird, dass die Qualit\u00e4t und Intensit\u00e4t der Aufkl\u00e4rung sich von Generation zu Generation unterscheidet.\u00a0<br><br>Zur Frau geworden &#8211; Ein Film zum Thema Initiationsriten und kulturelle Unterschiede\u00a0<br>In dem Film berichten zwei junge Frauen von dem Umgang mit der (ersten) Periode in der t\u00fcrkischen und tamilischen Kultur. Aerthikas (19) Eltern stammen aus Sri Lanka und haben sie sehr \u00bbsittenkonform\u00ab erzogen. Dazu geh\u00f6rte eine Pubert\u00e4tszeremonie, als Aerthika ihre erste Periode bekam. Zusammen mit Familienmitgliedern und Freunden wurde mit Ritualen gefeiert, dass Aerthika nun zu einer \u00bbFrau\u00ab geworden war. Diese Aufmerksamkeit und die Erwartungen an Aerthika setzten sie stark unter Druck, einem bestimmten Frauenbild entsprechen zu m\u00fcssen &#8211; bis sie sich dazu entschlie\u00dft, sich unabh\u00e4ngig von ihnen zu definieren und sich selbst treu zu bleiben. Defne (17) wuchs mit der t\u00fcrkischen Kultur auf, in der es andere kulturelle Besonderheiten im Umgang mit der Periode gibt, wie z.B. eine Gebetswaschung nach der Periode, das Benutzen von Binden, um die Jungfr\u00e4ulichkeit zu erhalten, und das Sprechen \u00fcber die Periode mit vorwiegend weiblichen Familienmitgliedern. Mit ihrem Vater redet Defne nicht \u00fcber ihre Periode oder Sexualit\u00e4t. Trotz verschiedener Kulturkreise verbindet Aerthika und Defne, dass sie innerhalb verschiedener kultureller oder religi\u00f6ser Traditionen und Riten ihren eigenen Weg und Umgang gefunden haben &#8211; mit sich selbst und ihrer Periode.\u00a0<br><br>Hot Dog \u2013 Eine Liebes- und Leidensgeschichte mit der Vagina\u00a0<br>Hannah hat eine Hassliebe zu ihrer Vagina, die sie Mumu nennt. Sie erz\u00e4hlt uns von ihrer Liebes- und Leidensgeschichte mit ihrer Vagina und wie sich ihre Gef\u00fchle gegen\u00fcber ihrer Sexualit\u00e4t im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert haben. Dabei berichtet sie unter anderem von Ekzemen nach der Intimrasur und davon, wie sie zum ersten Mal mit Hilfe ihres PlayStation-Controllers kam. Ein Film von Alma Buddecke, Marleen Valien<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viva la Vulva 3&nbsp;<br><\/strong>Eine Filmreihe zum Thema Menstruation&nbsp;<br><br>In der Filmreihe \u00bbViva la Vulva 3\u00ab sprechen Menstruierende bis ins mittlere Alter \u00fcber ihren weiblichen Zyklus bis zu den Wechseljahren. Offen und authentisch berichten die Protagonistinnen, wie sie ihre Weiblichkeit ausleben und was sie mit ihrer Vulva verbindet. Wie wurden sie aufgekl\u00e4rt und wie hat sich ihre Periode im Laufe ihres Lebens entwickelt? Die Protagonist*innen wollen junge und \u00e4ltere Menstruierende aufkl\u00e4ren und aufzeigen, dass das Thema Menstruation mit all ihren individuellen Facetten kein Tabu sein sollte. F\u00fcr mehr gelebte Weiblichkeit.&nbsp;<br><br><strong><u>Die Filme von &#8222;Viva la Vulva 3&#8220;:<\/u><\/strong>&nbsp;<br><br>Wandel &#8211; Im Fluss der Zeit. Ein Film zum Thema Wechseljahre&nbsp;<br>Alexandra (45) befindet sich zyklisch in der Perimenopause, also vor der Menopause, welche nur die ausbleibende Blutung bezeichnet und nicht die Wechseljahre im Allgemeinen. Sie dokumentiert mit einer Videotagebuchkamera ihre PMS-Phase kurz vor der Periode, die in den Wechseljahren intensiver geworden ist. Ihre Periode hat sich ver\u00e4ndert, sie ist unregelm\u00e4\u00dfig und st\u00e4rker. Auch wenn Alexandra in ihren Wechseljahren einen hormonellen Wandel durchl\u00e4uft, m\u00f6chte sie unter den Symptomen nicht leiden und berichtet von ihrem Umgang mit dieser besonderen und herausfordernden Zeit. Iris (57) ist in der Postmenopause, d.h. sie hat keine Periode mehr und empfindet die ausbleibende monatliche Blutung als Befreiung. Auch wenn sie in den Wechseljahren depressive Episoden und Schwei\u00dfattacken hatte, ist sie nun dankbar f\u00fcr diesen neuen Lebensabschnitt, indem sie sich ganz sich selbst widmen kann. Alex und Iris m\u00f6chten anderen Frauen Mut machen, keine Angst vor den Wechseljahren zu haben und betonen ihre Selbstwirksamkeit.\u2028&nbsp;<br><br>Vier Jahreszeiten. Ein experimenteller Film \u00fcber den weiblichen Zyklus&nbsp;<br>Winter, Fr\u00fchling, Sommer, Herbst, Winter &#8211; Sind diese zyklischen Jahreszeiten auch auf den weiblichen Zyklus \u00fcbertragbar? Der Experimentalfilm zeigt Parallelen auf und interpretiert diesen Vergleich auf audiovisueller Ebene.&nbsp;<br><br>Ohne g\u00e4b\u00b4s mein Kind nicht &#8211; Ein Film zum Thema Periode nach der Geburt&nbsp;<br>Benita (24), junge Mutter eines Sohns, beschreibt in dem Film die Ver\u00e4nderungen ihrer Periode nach der Geburt.&nbsp;Sie erz\u00e4hlt davon, wie sich die Hormonschwankungen intensiviert haben und die Periode unregelm\u00e4\u00dfiger und teilweise st\u00e4rker geworden ist. Der Alltag mit einem Baby erm\u00f6glichte nicht immer den Raum zur Vorbereitung auf die Periode, sodass die starke Blutung auch mal rote Flecken auf der Jeans hinterlie\u00df. Auch wenn sie die Periode als sehr l\u00e4stig empfindet, sch\u00e4tzt sie diese zugleich &#8211; denn ohne Periode g\u00e4b\u00b4s ihr Kind nicht.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<br><br>Es f\u00fchlt sich einfach gut an &#8211; Ein Film zum Thema Vulven-Kunst&nbsp;<br>Katharina (27) kam das erste Mal durch eine Kunstaktion mit ihrer Familie in Ber\u00fchrung mit dem Linoldruck. Mit ihrer Schwester kam sie auf die sehr pers\u00f6nliche Idee, Vulven abzubilden. Seitdem ist sie fasziniert von der Vulva und stellt verschiedene Drucke und Bilder her. Ihre Stimmungsschwankungen w\u00e4hrend ihres Menstruationszyklus verarbeitet sie k\u00fcnstlerisch und setzt sich so gleichzeitig mit ihrer eigenen Weiblichkeit und Vulva auseinander, die sie nun noch mehr zu sch\u00e4tzen wei\u00df.&nbsp;&nbsp;<br><br>We need to talk about blood. Ein Film zum Thema Kulturelle Unterschiede&nbsp;<br>Phyllis (36) reist nach Ghana, um mit ihrer Familie \u00fcber die Periode zu sprechen. Marta (32) stellt sich in Polen der konservativen Einstellung ihrer Familie, unter der sie als junge Menstruierende gelitten hat. Beide M\u00fctter berichten von kulturellen Unterschieden im Umgang mit der Periode und zeigen, wie sie das Tabu des Themas Menstruation in der Erziehung ihrer eigenen Kinder brechen. Denn offener Austausch kann vereinen.&nbsp;<br><br>Just. another. Month. Ein Film zum Thema Periodenarmut&nbsp;<br>Weltweit haben mehr als 500 Millionen Frauen w\u00e4hrend ihrer Periode keinen Zugang zu Hygieneprodukten. Das betrifft vor allem die L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens. Oft fehlen sowohl angemessene sanit\u00e4re Infrastrukturen in den Schulen, als auch ad\u00e4quate Informationen zum Umgang mit menstrueller Gesundheit. Dieses Ph\u00e4nomen wird auch als Periodenarmut bezeichnet. Es f\u00fchrt zur Nutzung von unhygienischen Materialien, wie Bl\u00e4ttern, Zeitungspapier oder Stofffetzen, was wiederum Infektions- und Krankheitsrisiken erh\u00f6ht. In Namibia leiden viele Frauen und M\u00e4dchen nicht nur unter Periodenarmut, sondern vor allem darunter, dass die Menstruation als etwas Unreines, als Tabu betrachtet wird. Dadurch werden sie w\u00e4hrend ihrer Periode oft daran gehindert an gemeinschaftlichen Aktivit\u00e4ten der Gesellschaft teilzunehmen oder komplett isoliert. Das Fehlen von Periodenprodukten und die Stigmatisierung der Menstruation untergraben das Prinzip der Menschenw\u00fcrde und den Genuss grundlegender Menschenrechte. Au\u00dferdem geh\u00f6ren diese Faktoren zu den Hauptgr\u00fcnden, weshalb namibische M\u00e4dchen nicht zur Schule gehen k\u00f6nnen. Die Dokumentarfilmerinnen Charlotte Weinreich und Rosa-Lena Lange haben zwei namibische Aktivistinnen mit der Kamera begleitet, die sich auf unterschiedliche Weise gegen die Periodenarmut in Namibia einsetzen und f\u00fcr die Gleichberechtigung von Frauen k\u00e4mpfen. In Interviews mit namibischen Frauen und M\u00e4nnern beleuchten sie die unterschiedlichen Erfahrungen und Wahrnehmungen der Menstruation. Dabei zeigen sie auf, welche Schwierigkeiten Frauen und M\u00e4dchen in Bezug auf menstruelle Gesundheit haben und welche kritischen sozialen Auswirkungen die weit verbreitete Tabuisierung der Periode in der Gesellschaft mit sich zieht.&nbsp;<br>Preistr\u00e4ger Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2020 in der Kategorie \u00bbNon Professional\u00ab, Deutscher Jugendfilmpreis 2021 (Nominierung)<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Viva la Vulva 1<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Filmreihe zum Thema Menstruation<\/h2>\n\n\n\n<p>144 Min., freigegeben ab 0 Jahren.<br>DVD Kauf 32,- EUR | Ausleihe 12,- EUR |&nbsp;Preis V &amp; \u00d6 95,- EUR<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/www.medienprojekt-wuppertal.de\/viva-la-vulva-1-filmreihe-zum-thema-menstruation\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">In der Filmreihe \u00bbViva la Vulva 1\u00ab kommen verschiedene menstruierende junge Menschen zu Wort. Offen erz\u00e4hlen sie nicht nur \u00fcber ihre erste Periode und die Scham, die damit einher ging, sondern kl\u00e4ren auch \u00fcber die verschiedenen Menstruationsprodukte auf, die sie benutzen.<\/h2>\n\n\n\n<p>Themen wie Regelschmerzen, Blutungen und gyn\u00e4kologische Untersuchungen geh\u00f6ren genauso zu ihrem Alltag wie die Auseinandersetzung mit ihrer Vulva. Weitere Fragen der Filmreihe sind: Inwiefern verbinden sie das Thema Weiblichkeit mit ihrer Periode? Wie gehen sie mit den besonderen Herausforderungen durch ihre Menstruation in ihrem Schul- und Arbeitsalltag um?<br><br>Das Motto \u00bbViva la Vulva\u00ab steht f\u00fcr eine positive, lustvolle Ausrichtung auf die eigene Weiblichkeit. Die Filmreihe erm\u00f6glicht aus unterschiedlichen Perspektiven einen offenen Einblick in den Lebensalltag von Menstruierenden und den Bem\u00fchungen, ihre Periode und die damit einhergehenden Herausforderungen als nat\u00fcrlichen Bestandteil ihres Lebens in ihren Alltag zu integrieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00a0Die Filme:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachgefragt &#8211; Ein Film zum Thema Gyn\u00e4kologische Untersuchungen\u2028<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alex (16) und Dana (17) waren bisher noch nicht bei einer gyn\u00e4kologischen Untersuchung und Beratung. Als Bildungsbeauftragte f\u00fcr sich und andere betreten beide im Film zum ersten Mal eine gyn\u00e4kologische Praxis, lassen sich bei einem Rundgang Untersuchungsabl\u00e4ufe erkl\u00e4ren und testen den \u00bbber\u00fchmten Stuhl\u00ab. Zeitgleich geben im Film andere menstruierende Menschen einen unverbl\u00fcmten Einblick in ihre gyn\u00e4kologischen Erfahrungen und betonen die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen.\u2028<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;Ich wollte das auch haben &#8211; Ein Film zur Ersten Periode\u2028<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Emilie (17) erinnert sich noch genau an das Datum: 15.05.2019. An diesem Tag hatte sie das erste Mal Blut in ihrer Unterhose. Auch Emily (15), Alex (16) und Dana (17) k\u00f6nnen sich noch genau an den besonderen Moment erinnern, dem sie mit unterschiedlichen Gef\u00fchlen begegneten. Der Tag, an dem sie zu \u00bbFrauen\u00ab wurden? Wie nehmen junge Heranwachsende ihre erste Menstruation wahr? Diesen Fragen geht der Film nach und stellt in symbolischen Bildern die Entwicklung der vier jungen Frauen dar.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ganz leise &#8211; Ein Film zum Thema Scham &amp; Ekel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schamlippen, Intimbereich, Hygieneprodukte &#8211; diese Begriffe suggerieren Alex (16) und Dana (17) einen schamhaften, tabuisierten Umgang mit der Blutung und entwerten die Vulva. Doch wie sieht es mit ihren eigenen Schamgef\u00fchlen aus? So erz\u00e4hlen vier junge Frauen von ihrem eigenen Scham- und Ekelempfinden in Bezug auf ihre Blutung und ihrem Umgang damit. Im Film geht es auch darum, inwiefern die medialen Darstellungen mitverantwortlich f\u00fcr die Tabuisierung der Menstruation sind.\u2028\u2028<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trotzdem nochmal liegen bleiben &#8211; Ein Film zum Thema Regelschmerzen und Blutungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Honorata (25) hat mit starken Regelschmerzen und Blutungen w\u00e4hrend ihrer Menstruation zu k\u00e4mpfen und dokumentiert mit einer Videotagebuchkamera ihren Zyklus und den Verlauf ihrer Periode. Auch andere Menstruierende berichten von ihren individuellen Symptomen, ihrem Umgang mit den Einschr\u00e4nkungen w\u00e4hrend ihrer Periode und stellen die Frage nach Benachteiligungen von menstruierenden Menschen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Im Einklang mit der Vulva &#8211; Ein Film zum Thema Menstruationsprodukte<\/h3>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u2028Tampons, Binden oder Menstruationstasse? Verschiedene Menstruierende diskutieren in diesem Talking Head &#8211; Film die Vor &#8211; &amp; Nachteile der einzelnen Menstruationsprodukte. Was benutzen sie und wieso? Und wie es mit der Verf\u00fcgbarkeit von Produkten in \u00f6ffentlichen Toiletten aus? Diesen Fragen geht der Film nach und thematisiert zus\u00e4tzlich noch die Darstellung der Menstruationsprodukte in der Werbung.\u2028<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Viva la Vulva<\/h3>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">In dem Talking Head Film kommen verschiedene Menstruierende zu Wort und sprechen \u00fcber ihre Beziehung zu ihrer Vulva, die Menstruation, ihre Lust und die Bedeutung der Vulva f\u00fcr ihr Leben.\u2028\u2028<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Regelfall<\/h3>\n\n\n\n<h2 class=\"is-style-default wp-block-heading\">Ein neuer Monat beginnt. Es ist wieder an der Zeit: Hormone, Gef\u00fchle, Blut \u2013 das volle Programm. Wie f\u00fchlt sich das an? Der Experimentalfilm \u00bbRegelfall\u00ab besch\u00e4ftigt sich mit verschiedenen Aspekten des weiblichen Ovulationszyklus und beschreibt durch seinen Inhalt sowie seine Bilder die wahrnehmbare \u00dcberlastung, die mit einhergeht. Ausgezeichnet beim Deutschen Jugendfilmpreis 2019<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Experteninterview mit der Gyn\u00e4kologin Fr<strong>au Silvia Schatz<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Medienprojekt Wuppertal &#8211; Jugendvideoproduktion und -vertrieb<\/strong><br>Hofaue 59, 42103 Wuppertal\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fon: 0202-563 26 47 <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"mailto:info@medienprojekt-wuppertal.de\">info@medienprojekt-wuppertal.de<\/a> \u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.medienprojekt-wuppertal.de\/\">www.medienprojekt-wuppertal.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"is-style-default has-large-font-size wp-block-heading\">Der p\u00e4dagogische Ansatz hei\u00dft <em>(Auszug): <\/em><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"is-style-default has-small-font-size wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.medienprojekt-wuppertal.de\/medienpaedagogisches-konzept\"> https:\/\/www.medienprojekt-wuppertal.de\/medienpaedagogisches-konzept<\/a><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nicht Youth-Education, sondern Youth-Involvement, nicht Probleml\u00f6sung, sondern Problemdarstellung im Film, nicht Happy-End-Filme, sondern altersgem\u00e4\u00dfe Pointierungen, nicht Objektivit\u00e4t in einem Film, sondern Pluralit\u00e4t zwischen vielen Filmen, nicht Moral- und Wissensvermittlung, sondern Entwicklung durch Reflexion des Eigenen und Auseinandersetzung mit dem Fremden.<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Wuppertaler Ansatz von aktiver Jugendvideoarbeit nutzt Video nicht (vorrangig) als zeitgem\u00e4\u00dfe, p\u00e4dagogisch wirksame Methode der Freizeit- oder Bildungsarbeit, sondern will Jugendlichen durch selbstproduzierte Filme die M\u00f6glichkeit zur kreativen Artikulation ihrer \u00c4sthetiken, Meinungen und Lebensinhalte geben. Das Motto ist: das bestm\u00f6gliche Video f\u00fcr das gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Publikum.<\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Medienprojekt Wuppertal zeigt an: die Filmpremieren von zwei Filmreihen zum Thema Menstruation im Rex Filmtheater Wuppertal&nbsp; 25.04. um 18:00<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1320","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1320","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1320"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1320\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1321,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1320\/revisions\/1321"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}