{"id":90,"date":"2017-06-27T12:12:20","date_gmt":"2017-06-27T10:12:20","guid":{"rendered":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/wp\/?page_id=90"},"modified":"2017-07-25T17:29:52","modified_gmt":"2017-07-25T15:29:52","slug":"journalistische-leitlinien","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/beispiel-seite\/journalistische-leitlinien\/","title":{"rendered":"journalistische Leitlinien"},"content":{"rendered":"<p>Journalistische Leitlinien der <strong>DGG eV<\/strong><\/p>\n<p>angepasst an die der Redaktionen der Zeitungen der Mediengruppe Main-Post W\u00fcrzburg Stand vom April 2013<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mainpost.de\/storage\/med\/downloads\/522833_Journalistische_Leitlinien_ganz_neu.pdf\">http:\/\/www.mainpost.de\/storage\/med\/downloads\/522833_Journalistische_Leitlinien_ganz_neu.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>nach der umfassenden Diskussion der lobenswerten\u00a0 und empfehlenswerten Vorlage auf der Mitgliederversammlung 2013<\/strong><\/p>\n<p><strong>schlie\u00dft sich die DGG voll inhaltlich dem Anspruch der MP-Vorlage an: <\/strong><strong>&#8222;Auch wenn es \u00fcberprofessioanlisiert anmuten mag, &#8211; es ist notwendig, dass die DGG mit mehr als \u00fcberregionalem Anspruch und Internet-Ver\u00f6ffentlichung inneh\u00e4lt und sich besinnt auf Leitlinien des Journalismus. Wir beziehen uns hier auf ein pers\u00f6nliches <em>Gespr\u00e4ch mit der Gesch\u00e4ftsleitung der MP am 5.2.2002<\/em> zur Zitation von MP-Artikeln f\u00fcr unsere Mitgliederzeitung (\u201eerlaubt, wenn nicht gewerblich genutzt und Urheberschaft der MP klar zitiert ist\u201c \u2013 Am besten hierzu auch einen Vermerk* in der Zeitung anbringen\u201c). Die DGG hat sich mehrfach f\u00fcr diese M\u00f6glichkeit der KOOPERATION bedankt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die DGG, insbesondere die gew\u00e4hlten Vorsitzenden und die Vorstandschaft sowie ihre aktiven Mitarbeiter m\u00f6gen sich bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Bereich der ausschlie\u00dflich wissenschaftlich orientierten SexualBildung und dar\u00fcberhinaus von den nachahmenswerten Vorbildgedanken leiten lassen. Gerade wegen der Details unserer zu betreibenden Sache ist der Punkt <\/strong>11. Pers\u00f6nlichkeitsrechte, S. 7 und 12. Verg\u00fcnstigungen S. 6 und 24 \u00a0und 12.) Sensationsberichterstattung, Jugendschutz S. 21 und 17.) Rechtlicher Schutz S. 25 \u00fcber den BFD und vom Nutzen der Sozialen Netzwerke s. 40 \u00a0<strong>ganz besonders zu beachten.<\/strong> <strong>\u00a0Vorsitzender\/President Linus Dietz<\/strong><\/p>\n<p>Vorwort <em>In eigener Sache &#8211; <\/em>Die DGG-Informationen spiegeln ein ganzes Jahr Ehrenamt in zehn Abteilungen. In dieser Dokumentation kann man ersehen, woran wir gearbeitet haben, woran wir beteiligt waren, was wir wollten und erreicht haben oder auch nicht. Insoweit liefern wir jeweils ein Mosaik f\u00fcr sexualp\u00e4dagogisches Engagement als Mitgliederzeitschrift. Dies meint der Vorstand, sei der Zeit geschuldet. Die Druck- und WEB-Ausgaben der Sexualp\u00e4dagogische Bildungsinformationen der <u>DGG verfolgen grunds\u00e4tzlich und satzungsgem\u00e4\u00df keinerlei kommerziellen Zweck<\/u>; <strong>Zitationen dienen der Dokumentation zur Meinungsbildung f\u00fcr Experten, Interessierte und der Aus-, Fort- und Weiterbildung<\/strong>. Insoweit hat diese Zusammenstellung f\u00fcr die Mitglieder und Interessierte der DGG rein informativen Charakter und sieht sich damit in \u00dcbereinstimmung mit dem UrhG, Teil 1, Abschn. 6. JV nach Auskunft von Juristen: http:\/\/www.mpifg.de\/pu\/mpifg_dp\/dp10-6.pdf<\/p>\n<p>Um Missverst\u00e4ndnissen zum Autorenschutz grunds\u00e4tzlich vorzubeugen, beschloss die Mitgliederversammlung 2011, die DGG-Informationen deutlich als DOKUMENTATION sexualp\u00e4dagogischer Relevanzen f\u00fcr Mitglieder und an Forschung Interessierter auszuweisen.<em> LD<\/em><\/p>\n<p>Pr\u00e4ambel<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngiger, kritischer Journalismus beruht auf <strong>Freiheit und Verantwortung.<\/strong> Freiheit meint, dass nur dort freier, unabh\u00e4ngiger und kritischer Journalismus m\u00f6glich ist, wo die politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen in einem demokratischen Umfeld gegeben sind. Journalistische Arbeit hat der Sicherung und Erhaltung dieser demokratischen Freiheitsrechte zu dienen. Die Verantwortung, die sich daraus ergibt, bedeutet auch die Verpflichtung zur Fairness und zum Augenma\u00df. Im Kr\u00e4ftespiel gesellschaftlicher M\u00e4chte und Interessen betreibt der Journalist das Gesch\u00e4ft der Aufkl\u00e4rung durch Sammlung, Pr\u00fcfung, Auswertung und Einordnung jener Informationen, die f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit relevant sind und die die Menschen bef\u00e4higen, in Staat, Wirtschaft und Gemeinwesen eine aktive Rolle zu spielen. Um diese journalistischen Pflichten in Unabh\u00e4ngigkeit und in der erforderlichen Qualit\u00e4t erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen, sind entsprechende berufliche Rahmenbedingungen erforderlich. F\u00fcr die Redaktionen der DGG-Zeitungen gelten deshalb k\u00fcnftig journalistische Leitlinien wie f\u00fcr die Zeitungen der Mediengruppe Main-Post, die diese <strong>Unabh\u00e4ngigkeit und Qualit\u00e4t<\/strong> auch in Zeiten wachsenden Wettbewerbs und zunehmenden wirtschaftlichen Drucks auf die Medienh\u00e4user hierzulande sichern helfen. Die Leitlinien erweitern den Pressekodex des Presserates und besch\u00e4ftigen sich au\u00dferdem ausf\u00fchrlich mit den Themenfeldern Wirtschaftsberichterstattung, F\u00fchrung, journalistisches Handwerk, Aus- und Weiterbildung sowie redaktionelle Aufbau- und Ablauforganisation. Alle redaktionellen Mitarbeiter sind bei ihrer journalistischen Arbeit verpflichtet, den Verhaltenskodex der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post zu beachten.<\/p>\n<p>1 von 41 Seiten<\/p>\n<p>Teil 1<\/p>\n<p>Verhaltenskodex<\/p>\n<p>Allgemeine Grunds\u00e4tze f\u00fcr die Redaktionen der Mediengruppe Main-Post-Main-Post, Schweinfurter Tagblatt, Bote vom Ha\u00dfgau sowie Volksblatt und Volkszeitung (im Folgenden \u00bbTageszeitungen der Mediengruppe Main-Post\u00ab genannt) sind lokale Tageszeitungen, die zur Mediengruppe Main-Post in W\u00fcrzburg geh\u00f6ren. Sie erscheinen derzeit in 14 Verbreitungsgebieten in Unterfranken und im angrenzenden Main-Tauber-Kreis (Baden-W\u00fcrttemberg).<\/p>\n<ol>\n<li>Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post sind \u00fcberparteilich<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das bedeutet, dass die redaktionelle Linie sich n i c h t an den Zielen einer politischen Partei orientiert. Wir f\u00e4llen unsere Entscheidungen unabh\u00e4ngig von politischen, wirtschaftlichen oder sonstigen Beeinflussungs- versuchen und beugen uns keinem Druck. Wir entscheiden unabh\u00e4ngig von pers\u00f6nlichen Interessen oder Neigungen und lassen uns nicht bestechen. Die Redaktion strebt in Sprache und Nachrichtenauswahl nach Objektivit\u00e4t und Neutralit\u00e4t. In der Sache kann Partei ergriffen werden, wenn es mit guten nachvollziehbaren Argumenten und Meinungen geschieht, die sich nicht gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung richten.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post sind redaktionell unabh\u00e4ngig<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das bedeutet, die Redaktionen sind n i c h t abh\u00e4ngig von Politikern, Parteien, Wirtschaftsunternehmen und anderen Gruppierungen. Wir k\u00f6nnen uns im Sinne des Artikels 5, \u00a0Grundgesetz, unsere Meinung ohne Einflussnahme von dritter Seite frei bilden und sie ungehindert ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Die Tageszeitungen Volksblatt und Volkszeitung haben in ihrem Titel au\u00dferdem \u00bbchristlich \u2013 kritisch \u2013 unabh\u00e4ngig\u00ab als Ziele festgelegt\u2028Die christliche Grundhaltung ist f\u00fcr die ehemals katholische Tageszeitung nach wie vor Verpflichtung. Wobei eine konfessionelle \u00d6ffnung f\u00fcr die Redaktionsmitglieder heute selbstverst\u00e4ndlich ist. Wirtschaftlich sind die beiden Zeitungen keiner Kirche verpflichtet. Kritisch ist sowohl im allgemeinen journalistischen Sinn, vor allem aber hinsichtlich der christlichen Grundhaltung zu verstehen, besonders wenn es um Wertedenken und gesellschaftliche Str\u00f6mungen geht.<\/li>\n<li>Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post f\u00fchlen sich den Menschen der Region verpflichtet\u2028Sie informieren, tragen durch eigene Meinung zur Meinungsbildung bei, bieten Lebenshilfe und Service und vernachl\u00e4ssigen die Unterhaltung nicht. Die regionale Verbreitung der Zeitungen und ein Netz von Redakteuren und Mitarbeitern erlauben es, den Blick \u00fcber Kreisgrenzen zu richten und \u00fcber den eigenen Kreis hinaus kompetent zu informieren.<\/li>\n<li>Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post verstehen sich als Orientierungsmedium<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir sind die f\u00fchrende, meinungsbildende Zeitungsgruppe in Mainfranken. Wir berichten umfassend \u00fcber alle wichtigen politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und sportlichen Ereignisse. Wir legen als zeitgem\u00e4\u00dfe Tageszeitungen Wert darauf, unseren Lesern auch Orientierung zu bieten, die sie in die Lage versetzt, sich im Alltag und seiner Informationsvielfalt zurechtzufinden. Wir wollen Erkl\u00e4rungen liefern und aktuelle Entwicklungen verst\u00e4ndlich machen.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li>Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post sind Qualit\u00e4tszeitungen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Sie richten sich auch an Menschen, die an ihre Zeitung hohe Anspr\u00fcche stellen \u2013 sei es aufgrund ihrer Bildung, ihrer Verantwortung in Beruf und Gemeinwesen oder aufgrund ihres pers\u00f6nlichen Interesses an Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li>Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post sind verst\u00e4ndliche Zeitungen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir pflegen eine klare, verst\u00e4ndliche Sprache und halten uns an Georg Christoph Lichtenbergs Stilregel: \u00bbMan brauche gew\u00f6hnliche Worte und sage ungew\u00f6hnliche Dinge.\u00ab<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li>Die Mitarbeiter der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post arbeiten crossmedial<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Journalisten der Mediengruppe Main-Post verstehen sich nicht nur als Tageszeitungsjournalisten, sondern dar\u00fcber hinaus als Nachrichtenlieferanten f\u00fcr unterschiedliche digitale Plattformen des Hauses. Dazu z\u00e4hlt besonders das Internet. Auch hierf\u00fcr gelten die journalistischen Leitlinien<\/p>\n<p>Leitlinien f\u00fcr die journalistische Arbeit<\/p>\n<ol>\n<li>Erf\u00fcllung des grundgesetzlich definierten Auftrags<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir erf\u00fcllen unseren grundgesetzlich definierten Auftrag mit unseren journalistischen Produkten und in unserer t\u00e4glichen Arbeit in bestm\u00f6glicher Art und Weise. Wir orientieren uns dabei an h\u00f6chsten professionellen und ethischen Standards, vor allem an den publizistischen Grunds\u00e4tzen des Deutschen Presserates.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Freiheit und Verantwortung<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir nehmen unsere Rechte und Freiheiten (Informations- und Meinungs\u00e4u\u00dferungsfreiheit, k\u00fcnstlerische Freiheit) aktiv wahr und verteidigen unsere Unabh\u00e4ngigkeit. Wir kennen unsere rechtlichen und ethischen Pflichten und die sich daraus gegen\u00fcber der Gesellschaft ergebende Verantwortung. Wir bem\u00fchen uns, Rechte und Verantwortung miteinander in Einklang zu bringen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Wahrheitspflicht<\/li>\n<\/ol>\n<p>In unseren journalistischen Produkten streben wir danach, die Wirklichkeit korrekt abzubilden. Wir bem\u00fchen uns, s\u00e4mtliche Tatsachen zu ber\u00fccksichtigen, die f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des jeweiligen Sachverhaltes relevant sind. Wir verbreiten nur Informationen aus zuverl\u00e4ssigen Quellen. Falsche Informationen berichtigen wir. Wir lehnen jede Form von Manipulation oder Verzerrung der Wirklichkeit ab. Unsere Informationen beschaffen wir auf rechtlich zul\u00e4ssige und ethisch korrekte Art und Weise.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Recherche<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post recherchieren nach den Grunds\u00e4tzen von Unvoreingenommenheit und Wahrhaftigkeit. Unvoreingenommenheit bedeutet nicht den Verzicht auf eine Arbeitshypothese. Es ist zul\u00e4ssig und oft sinnvoll, Recherchen mit einer Vermutung zu beginnen. Aber es m\u00fcssen in deren Verlauf auch Fakten ber\u00fccksichtigt werden, die der Eingangsvermutung widersprechen. Wahrhaftigkeit erfordert es, keine Schl\u00fcsse zu ziehen, die nach sorgf\u00e4ltig erarbeitetem Wissen nicht f\u00fcr wahr gehalten werden.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>Transparenz und Meinungsbildung<\/li>\n<\/ol>\n<p>In Bezug auf den Charakter, die Voraussetzungen und die Ergebnisse unserer Arbeit stellen wir umfassende Transparenz her. Wir legen unsere Absichten stets offen. Kommentare, Meinungen und Wertungen machen wir als solche erkennbar. Diese Transparenz ist f\u00fcr eine unabh\u00e4ngige und unvoreingenommene Meinungsbildung unabdingbar. Dieselbe Transparenz pflegen wir bei der Darstellung der T\u00e4tigkeiten und Interessen der Mediengruppe Main-Post.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li>Fairness, Pers\u00f6nlichkeitsschutz, Menschenw\u00fcrde, Schutzbed\u00fcrftigkeit<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir sind im Umgang mit Menschen fair und respektvoll. Wir wahren die Privatsph\u00e4re, sofern nicht wichtige Gr\u00fcnde des \u00f6ffentlichen Interesses dem entgegenstehen. In unseren journalistischen Produkten achten wir die W\u00fcrde der Menschen. Wir respektieren die Unschuldsvermutung. Wir bem\u00fchen uns, Bev\u00f6lkerungen oder Menschengruppen weder zu diskriminieren noch deren Diskriminierung Vorschub zu leisten. Menschen, die aufgrund ihres Alters, ihrer Pers\u00f6nlichkeit oder sonstiger Umst\u00e4nde des Schutzes bed\u00fcrfen, sch\u00fctzen wir in angemessener Weise. Besonderes Augenmerk haben wir dabei auf Kinder.<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li>Trennung von Werbung und Redaktion<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Verantwortung der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit gebietet, dass redaktionelle Ver\u00f6ffentlichungen nicht durch private oder gesch\u00e4ftliche Interessen Dritter oder durch pers\u00f6nliche wirtschaftliche Interessen der Journalistinnen und Journalisten beeinflusst werden. Redakteurinnen und Redakteure wehren derartige Versuche ab und achten auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Ver\u00f6ffentlichungen zu werblichen Zwecken. Bei Ver\u00f6ffentlichungen, die ein Eigeninteresse des Verlages betreffen, muss dieses erkennbar sein. Verlag und Redaktion stimmen darin \u00fcberein, dass durch einen Anzeigenauftrag kein Einfluss und keine R\u00fcckwirkung auf die redaktionelle Inhaltsgestaltung ausge\u00fcbt werden darf.<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li>R\u00fccksichtnahme auf die Leserinnen und Leser<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir berichten \u00fcber die Welt, die Menschen und ihr Handeln in allen ihren Auspr\u00e4gungen \u2013 auch \u00fcber die unangenehmen, kontroversen und provokativen. Wir sind uns dabei der unterschiedlichen Wirkungen auf unsere Leser bewusst und tragen dem in geeigneter Weise Rechnung.<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li>Verantwortlichkeit und Rechenschaft<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir sind uns unserer Verantwortung gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit bewusst. Wenn uns Fehler unterlaufen, so geben wir diese offen zu, stellen sie richtig und entschuldigen uns (\u201eWir bitten den Fehler zu entschuldigen.\u201c). Wir bem\u00fchen uns, eine Kultur zu f\u00f6rdern, in der die Bereitschaft besteht, Fehler zu bekennen und daraus zu lernen.<\/p>\n<ol start=\"10\">\n<li>Berufsgeheimnis<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Journalisten der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post wahren das Berufsgeheimnis, machen von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und geben Informanten ohne deren ausdr\u00fcckliche Zustimmung nicht preis. Die vereinbarte Vertraulichkeit ist grunds\u00e4tzlich zu wahren.<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li>Pers\u00f6nlichkeitsrechte<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Journalisten der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post achten das Privatleben und die Intimsph\u00e4re der Menschen und w\u00e4gen sie jeweils gegen das Interesse der \u00d6ffentlichkeit an einer Berichterstattung sorgf\u00e4ltig ab.<\/p>\n<ol start=\"12\">\n<li>Verg\u00fcnstigungen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Annahme von Vorteilen jeder Art, die geeignet sein k\u00f6nnten, die \u2028Entscheidungsfreiheit der Redaktion zu beeintr\u00e4chtigen, sind mit den Leitlinien der DGG wie auch der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post unvereinbar. Wer sich f\u00fcr die Verbreitung oder Unterdr\u00fcckung von Nachrichten bestechen l\u00e4sst, handelt\u2028unehrenhaft und berufswidrig.<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li>Aus- und Weiterbildung<\/li>\n<\/ol>\n<p>Unsere Leserinnen und Leser haben Anspruch auf qualifizierte Information, vermittelt durch kompetente und m\u00f6glichst unabh\u00e4ngige Journalistinnen und Journalisten. Eine profilierte Tageszeitung achtet die Einhaltung journalistischer Grunds\u00e4tze und Standards und bevorzugt eine handwerklich qualitativ hochwertige Machart. Journalistische Qualit\u00e4t setzt auf individuelle F\u00e4higkeiten (Sach- und Fachwissen, kommunikative und soziale Kompetenz) und erfordert eine solide Aus- und st\u00e4ndige Weiterbildung. Hierf\u00fcr schafft die Mediengruppe Main-Post die n\u00f6tigen Voraussetzungen.<\/p>\n<p>Schlussbemerkung<\/p>\n<p>Der vorstehende Verhaltenskodex dient zur Sicherung der journalistischen Qualit\u00e4t und ist bis zu seinem ausdr\u00fccklichen schriftlichen Widerruf eine verbindliche Vorgabe f\u00fcr die Arbeit der Journalisten der Zeitungen der Mediengruppe Main-Post GmbH. Alle Journalisten sind verpflichtet, den Verhaltenskodex zur Kenntnis zu nehmen und bei ihrer Arbeit einzuhalten.\u2028Die nachstehenden Erl\u00e4uterungen dienen als Hilfestellung. Sie k\u00f6nnen und sollen nicht alle Eventualit\u00e4ten des redaktionellen Alltags regeln. Wenn Unsicherheiten auftreten, wie man sich in einer speziellen Situation zu verhalten hat, sollte die Angelegenheit mit dem Vorgesetzten oder der Chefredaktion besprochen werden.<\/p>\n<p>Teil 2<\/p>\n<p>Erl\u00e4uterungen<\/p>\n<p>Ethische Grunds\u00e4tze und Richtlinien f\u00fcr die publizistische Arbeit:\u2028Regeln f\u00fcr einen fairen Qualit\u00e4tsjournalismus<\/p>\n<p>1.) Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenw\u00fcrde<\/p>\n<p>Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenw\u00fcrde und die wahrhaftige Unterrichtung der \u00d6ffentlichkeit sind oberste Gebote der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post. Jede f\u00fcr die Mediengruppe Main-Post t\u00e4tige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubw\u00fcrdigkeit unserer Produkte.<\/p>\n<p>Wahlkampfberichterstattung: Zur wahrhaftigen Unterrichtung der \u00d6ffentlichkeit geh\u00f6rt, dass die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post in der Wahlkampfberichterstattung auch \u00fcber Auffassungen berichten, die sie selbst nicht teilen.\u2028Pressemitteilungen: Pressemitteilungen m\u00fcssen als solche bei der Ver\u00f6ffentlichung kenntlich gemacht werden.<\/p>\n<p>2.) Recherche<\/p>\n<p>Die Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post recherchieren nach den Grunds\u00e4tzen von Unvoreingenommenheit und Wahrhaftigkeit. Unvoreingenommenheit bedeutet nicht den Verzicht auf eine Arbeitshypothese. Es ist zul\u00e4ssig und oft sinnvoll, Recherchen mit einer Vermutung zu beginnen. Aber es m\u00fcssen in deren Verlauf auch Fakten ber\u00fccksichtigt werden, die der Eingangsvermutung widersprechen. Wahrhaftigkeit fordert, keine Schl\u00fcsse zu ziehen, die nach sorgf\u00e4ltig erarbeitetem Wissen nicht f\u00fcr wahr gehalten werden.<\/p>\n<p>Mindestens zwei gleichlautende, von einander unabh\u00e4ngige Quellen sollen f\u00fcr kontroverse Informationen nach M\u00f6glichkeit zur Verf\u00fcgung stehen (\u00bbWatergate-Regel\u00ab). Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post d\u00fcrfen sich aber auf Nachrichten einer anerkannten Nachrichtenagentur verlassen, es sei denn, dass sich mehrere Agenturen widersprechen oder Ungereimtheiten auf- tauchen. Je schwieriger die Quellenlage, desto wichtiger ist das Gebot, Transparenz herzustellen. Umstrittene Fakten sind als solche darzustellen. Fakten und Meinungen m\u00fcssen strikt getrennt werden. Die Interessenlage von Experten ist offenzulegen (zum Beispiel bei Finanzanalysten, deren Bank in engster Gesch\u00e4ftsbeziehung zu der analysierten Firma steht). Mit Quellenangabe ver\u00f6ffentlichte polizeiliche und amtliche Mitteilungen m\u00fcssen in der Regel nicht nachrecherchiert werden. Zeitungsartikel sind keine amtlichen Quellen und sind dementsprechend kritisch zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Alle Betroffenen anh\u00f6ren: Wird Nachteiliges \u00fcber eine Person, eine Unternehmung, ein Amt oder eine Organisation verbreitet, m\u00fcssen sich die Betroffenen im selben Kontext dazu \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen. Dabei werden sie mit ihren besten Argumenten zitiert. Eine Ausgewogenheit im Sinne von gleich vielen oder gleich langen Statements ist nicht gefordert. Niemand ist verpflichtet, uns Rede und Antwort zu stehen. Wer sich weigert, wird deswegen weder getadelt noch l\u00e4cherlich gemacht. Verweigert ein Betroffener die Stellungnahme, wird das im Beitrag \u2013 wenn m\u00f6glich mit Angabe des Grundes \u2013 erw\u00e4hnt. Im Falle einer Ver\u00f6ffentlichung muss das \u00f6ffentliche Interesse schwerer wiegen als das Pers\u00f6nlichkeitsrecht des Betroffenen. Das gilt auch, wenn ein Betroffener oder eine Betroffenengruppe trotz nachweislich intensiver Bem\u00fchungen nicht erreichbar ist.<\/p>\n<p>Recherchegespr\u00e4ch: Am Anfang des Recherchegespr\u00e4chs stellen wir uns vor und umschrei-\u2028ben unser Vorhaben in den Grundz\u00fcgen. Wenn nicht ausdr\u00fccklich ein Vorbehalt vereinbart ist, werden Ausk\u00fcnfte \u00bbon the record\u00ab erteilt, das hei\u00dft, sie k\u00f6nnen unter Nennung von Namen und Stellung des Auskunftgebers verwendet werden. \u00bbOff the record\u00ab hei\u00dft, dass der Name des Auskunftgebers entf\u00e4llt und seine Stellung verundeutlicht wird (\u00bbEin hoher Beamter der Justizbeh\u00f6rde&#8230;\u00ab); die genaue Formulierung ist in diesem Fall zu vereinbaren. Bei Ausk\u00fcnften, die als reine Hintergrundinformation gegeben werden (\u00bbOn background\u00ab), entf\u00e4llt jede Zuschreibung (\u00bbWie uns zugetragen wurde&#8230;\u00ab). Bei Informationen, die nicht zugeordnet werden k\u00f6nnen, ist die Absicherung durch eine zweite, unabh\u00e4ngige Quelle wichtig. Diese sollte in der Regel zitierbar sein. Wer wissentlich und im Berufskontext mit Journalisten spricht, macht einen Schritt an die \u00d6ffentlichkeit. Er kann nicht den ganzen Informationsinhalt zur\u00fcckziehen: Wir d\u00fcrfen diese Person in indirekter Rede zitieren, soweit Zitate ausreichend belegbar sind.<\/p>\n<p>Verdeckte Recherchen: Wir geben unseren Gespr\u00e4chspartnerinnen und Gespr\u00e4chspartnern gegen\u00fcber unsere Identit\u00e4t bekannt. \u00bbTarnung\u00ab des Berufs verst\u00f6\u00dft gegen das Lauterkeits- und Transparenzgebot, ist aber ausnahmsweise zul\u00e4ssig, wenn das Thema von hohem \u00f6ffentlichen Interesse und die Information anders nicht erh\u00e4ltlich ist. Beispiel: G\u00fcnter Wallraffs verdeckte Recherche bei der \u00bbBild\u00ab-Zeitung 1977; sie wurde nachtr\u00e4glich auch vom Bundesverfassungs- gericht gedeckt. Geplante verdeckte Recherchen m\u00fcssen von der Chefredaktion bewilligt werden. Nicht n\u00f6tig ist die Selbstdeklaration bei allgemein zug\u00e4nglichen Informationen (zum Beispiel bei der Bewertung eines ausgeschriebenen Reiseangebots oder eines Restaurants, Besichtigung einer Ausstellung usw.).<\/p>\n<p>Besondere Regeln beim People-Journalismus (Promi-Journalismus): Im Gegensatz zum Nachrichtenjournalismus kann im People-Journalismus auch \u00fcber Ger\u00fcchte berichtet werden, sofern die Quelle Glaubw\u00fcrdigkeit besitzt und das Ger\u00fccht eine gesteigerte Relevanz hat. Wichtig ist, dass die Quelle genannt wird (\u00bbdas berichtet dpa\u00ab) und dass das Ger\u00fccht als solches bezeichnet wird. Bei Ger\u00fcchten \u00fcber internationale Stars kann auf den Versuch verzichtet werden, die Betroffenen damit zu konfrontieren, soweit die Ger\u00fcchte nicht massiv die Pers\u00f6nlichkeitsrechte des Betroffenen verletzen. Auch im People-Bereich betreiben wir keinen Paparazzi-Journalismus und beachten die Privatsph\u00e4re der Prominenten<\/p>\n<p>Ungl\u00fccksf\u00e4lle und Katastrophen: Wir beachten, dass Rettungsma\u00dfnahmen f\u00fcr Opfer und Gef\u00e4hrdete Vorrang vor dem Informationsanspruch der \u00d6ffentlichkeit haben.<\/p>\n<p>Recherche bei schutzbed\u00fcrftigen Personen: Bei der Recherche gegen\u00fcber schutzbed\u00fcrftigen Personen ist besondere Zur\u00fcckhaltung geboten. Dies betrifft vor allem Menschen, die sich nicht im Vollbesitz ihrer geistigen oder k\u00f6rperlichen Kr\u00e4fte befinden oder einer seelischen Extremsituation ausgesetzt sind, aber auch Kinder und Jugendliche. Die eingeschr\u00e4nkte Willenskraft oder die besondere Lage solcher Personen darf nicht gezielt zur Informationsbeschaffung ausgenutzt werden.<\/p>\n<p>Sperrung oder L\u00f6schung personenbezogener Daten: Personenbezogene Daten, die unter Versto\u00df gegen den Pressekodex erhoben wurden, sind zu sperren oder zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p>3.) Sorgfalt<\/p>\n<p>Zur Ver\u00f6ffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind mit der nach den Umst\u00e4nden gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu pr\u00fcfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, \u00dcberschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verf\u00e4lscht werden. Unbest\u00e4tigte Meldungen, Ger\u00fcchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen. Symbolfotos m\u00fcssen als solche kenntlich sein oder erkennbar gemacht werden.<\/p>\n<p>Umfrageergebnisse: Bei der Ver\u00f6ffentlichung von Umfrageergebnissen teilen die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post die Zahl der Befragten, den Zeitpunkt der Befragung, den Auftraggeber sowie die Fragestellung mit. Zugleich muss mitgeteilt werden, ob die Ergebnisse repr\u00e4sentativ sind. Sofern es keinen Auftraggeber gibt, soll vermerkt werden, dass die Umfragedaten auf die eigene Initiative des Meinungsbefragungsinstituts zur\u00fcckgehen. Falls es f\u00fcr Leser nicht erkennbar ist, m\u00fcssen der Auftraggeber und\/oder das Institut eingeordnet werden (Beispiel: t\u00e4tig f\u00fcr die Pharma-Industrie).<\/p>\n<p>Symbolfotos: K\u00f6nnen eine Illustration oder ein aussagekr\u00e4ftiges Portrait, insbesondere eine Fotografie, beim fl\u00fcchtigen Lesen als dokumentarische Abbildung aufgefasst werden, obwohl es sich um ein Symbolfoto handelt, so ist eine entsprechende Klarstellung geboten. So sind Ersatz- oder Behelfsillustrationen (gleiches Motiv bei anderer Gelegenheit, anderes Motiv bei gleicher Gelegenheit etc.), symbolische Illustrationen (nachgestellte Szene, k\u00fcnstlich visualisierter Vorgang zum Text etc.), Fotomontagen oder sonstige Ver\u00e4nderungen deutlich wahrnehmbar in Bildlegende bzw. Bezugstext als solche erkennbar zu machen.<\/p>\n<p>Vorausberichte: Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post tragen f\u00fcr von ihr herausgegebene Vorausberichte, die in gedr\u00e4ngter Fassung den Inhalt einer angek\u00fcndigten Ver\u00f6ffentlichung wiedergeben (z.B. an Nachrichtenagenturen), die publizistische Verantwortung. Wer Vorausberichte von Presseorganen unter Angabe der Quelle weiterverbreitet, darf sich grunds\u00e4tzlich auf ihren Wahrheitsgehalt verlassen. K\u00fcrzungen oder Zus\u00e4tze d\u00fcrfen nicht dazu f\u00fchren, dass wesentliche Teile der Ver\u00f6ffentlichung eine andere Tendenz erhalten oder unrichtige R\u00fcckschl\u00fcsse zulassen, durch die berechtigte Interessen Dritter verletzt werden.<\/p>\n<p>Interview: Ein Wortlaut-Interview ist auf jeden Fall journalistisch korrekt, wenn es das Gesagte richtig wiedergibt. Wird ein Interview ganz oder in wesentlichen Teilen im Wortlaut zitiert, so muss die Quelle angegeben werden. Wird der wesentliche Inhalt der ge\u00e4u\u00dferten Gedanken mit eigenen Worten wiedergegeben, entspricht eine Quellenangabe journalistischem Anstand. Ob ein Wortlaut-Interview zu autorisieren ist, muss im Einzelfall gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Grafische Darstellungen: Die Sorgfaltspflicht verlangt, bei grafischen Darstellungen irref\u00fchrende Verzerrungen auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>4.) Leserbriefe<\/p>\n<p>Es dient der wahrhaftigen Unterrichtung der \u00d6ffentlichkeit, im Leserbriefteil auch Meinungen zu Wort kommen zu lassen, die die Redaktion nicht teilt.<\/p>\n<p>Zuschriften an Verlage oder Redaktionen k\u00f6nnen als Leserbriefe ver\u00f6ffentlicht werden, wenn aus Form und Inhalt erkennbar auf einen solchen Willen des Einsenders geschlossen werden kann. Eine Einwilligung kann unterstellt werden, wenn sich die Zuschrift zu Ver\u00f6ffentlichungen des Blattes oder zu allgemein interessierenden Themen \u00e4u\u00dfert. Der Verfasser hat keinen Rechtsanspruch auf Abdruck seiner Zuschrift.<\/p>\n<p>Bevorzugt ver\u00f6ffentlicht werden Zuschriften, die sich direkt auf aktuelle Beitr\u00e4ge der Zeitung und aktuelle Themen beziehen. Zeitlose, allgemeine und deutlich \u00fcber die Themen hinaus reichende Betrachtungen, m\u00fcssen dahinter zur\u00fcckstehen.<\/p>\n<p>Es entspricht einer allgemeinen \u00dcbung, dass der Abdruck mit dem Namen des Verfassers erfolgt. Nur in Ausnahmef\u00e4llen kann auf Wunsch des Verfassers eine andere Zeichnung erfolgen. Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post verzichten beim Abdruck auf die Ver\u00f6ffentlichung von Adressangaben, es sei denn, die Ver\u00f6ffentlichung der Adresse dient der Wahrung berech- tigter Interessen. Bestehen Zweifel an der Identit\u00e4t des Absenders, soll auf den Abdruck verzichtet werden. Die Ver\u00f6ffentlichung fingierter Leserbriefe ist mit den ethischen Grundlagen der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post ebenso unvereinbar wie der Abdruck von Leserbriefen, die gegen geltendes Recht versto\u00dfen.<\/p>\n<p>Unmittelbar an Nachrichten, am Geschehen, an Ereignissen, Themen oder Vorg\u00e4ngen beteiligte Personen und Institutionen (etwa Parteien), kommen im Leserforum nicht zu Wort. Sie haben die M\u00f6glichkeit, sich in Stellungnahmen an die Redaktion zu wenden. Das gilt in der Regel gleicher- ma\u00dfen f\u00fcr alle Vereine, Verb\u00e4nde, Firmen und sonstige Organisationen.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"152\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00c4nderungen oder K\u00fcrzungen von Zuschriften ohne Einverst\u00e4ndnis des Verfassers sind grunds\u00e4tzlich unzul\u00e4ssig. K\u00fcrzungen sind jedoch m\u00f6glich, wenn die Rubrik Leserzuschriften einen regelm\u00e4\u00dfigen Hinweis enth\u00e4lt, dass sich die Redaktion bei Zuschriften, die f\u00fcr diese Rubrik bestimmt sind, das Recht der sinnwahrenden K\u00fcrzung vorbeh\u00e4lt. Verbietet der Einsender aus- dr\u00fccklich \u00c4nderungen oder K\u00fcrzungen, so hat sich die Redaktion, auch wenn sie sich das Recht der K\u00fcrzung vorbehalten hat, daran zu halten oder auf den Abdruck zu verzichten.<\/p>\n<p>Um m\u00f6glichst viele Leser zu Wort kommen zu lassen, sind K\u00fcrzungen von umfassenden Zuschriften fast immer unvermeidlich<\/p>\n<p>Wer Leserbriefe an die Zeitungsredaktion schickt, muss damit rechnen, dass sie auch oder ausschlie\u00dflich im Online-Angebot von mainpost.de verbreitet werden. Schlie\u00dft der Einsender dies aus, muss sich die Redaktion daran halten.<\/p>\n<p>Alle einer Redaktion zugehenden Leserbriefe unterliegen dem Redaktionsgeheimnis. Sie d\u00fcrfen in keinem Fall an Dritte weitergegeben werden.<\/p>\n<p>Wir ver\u00f6ffentlichen Leserbriefe grunds\u00e4tzlich zeitnah.<\/p>\n<p>5.) Richtigstellung<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener\u2028Art, die sich nachtr\u00e4glich als falsch erweisen, werden von den Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post unverz\u00fcglich in angemessener Weise richtiggestellt.<\/p>\n<p>Anforderungen: F\u00fcr den Leser muss erkennbar sein, dass die vorangegangene Meldung ganz oder zum Teil unrichtig war. Deshalb nimmt eine Richtigstellung bei der Wiedergabe des korrekten Sachverhalts auf die vorangegangene Falschmeldung Bezug. Der wahre Sachverhalt wird geschildert, auch dann, wenn der Irrtum bereits in anderer Weise in der \u00d6ffentlichkeit eingestanden worden ist.<\/p>\n<p>Dokumentierung: F\u00fchrt die journalistisch-redaktionelle Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten durch die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post zur Ver\u00f6ffentlichung von Richtigstellungen, Widerrufen, Gegendarstellungen oder zu R\u00fcgen des Deutschen Presserats, so sind diese Ver\u00f6ffentlichungen zu den archivierten Daten zu nehmen und f\u00fcr dieselbe Zeitdauer zu dokumentieren wie die Daten selbst.<\/p>\n<p>6.) Berufsgeheimnis<\/p>\n<p>Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post wahren das Berufsgeheimnis, machen vom Zeugnisver- weigerungsrecht Gebrauch und geben Informanten ohne deren ausdr\u00fcckliche Zustimmung nicht preis. Die vereinbarte Vertraulichkeit ist grunds\u00e4tzlich zu wahren.<\/p>\n<p>Vertraulichkeit: Hat der Informant die Verwertung seiner Mitteilung davon abh\u00e4ngig gemacht, dass er als Quelle unerkennbar oder ungef\u00e4hrdet bleibt, so ist diese Bedingung zu respektieren. Diese Vertraulichkeit kann nur dann nicht bindend sein, wenn dadurch ein Verbrechen verdeckt wird und die Pflicht zur Anzeige besteht. Vertraulichkeit muss nicht gewahrt werden, wenn bei sorgf\u00e4ltiger G\u00fcter- und Interessenabw\u00e4gung gewichtige staatspolitische Gr\u00fcnde \u00fcberwiegen, insbesondere wenn die verfassungsm\u00e4\u00dfige Ordnung ber\u00fchrt oder gef\u00e4hrdet ist. \u00dcber als geheim bezeichnete Vorg\u00e4nge und Vorhaben darf berichtet werden, wenn nach sorgf\u00e4ltiger Abw\u00e4gung festgestellt wird, dass das Informationsbed\u00fcrfnis der \u00d6ffentlichkeit h\u00f6her rangiert als die f\u00fcr die Geheimhaltung angef\u00fchrten Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Nachrichtendienstliche T\u00e4tigkeiten: Nachrichtendienstliche T\u00e4tigkeiten von Journalisten sind mit den Pflichten aus dem Berufsgeheimnis und dem Ansehen der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post nicht vereinbar.<\/p>\n<p>Daten\u00fcbermittlung: Alle von Redaktionen zu journalistisch-redaktionellen Zwecken erhobenen, verarbeiteten oder genutzten personenbezogenen Daten unterliegen dem Redaktionsgeheimnis. Die \u00dcbermittlung von Daten zu journalistisch-redaktionellen Zwecken zwischen den Redaktionen ist zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>7.) Trennung von T\u00e4tigkeiten<\/p>\n<p>Journalisten der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post \u00fcben keine T\u00e4tigkeiten aus, die unsere Glaubw\u00fcrdigkeit in Frage stellen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Offenlegung von Interessensbindungen: Mitarbeiter der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post legen Interessensbindungen, die f\u00fcr ihre jeweilige berufliche T\u00e4tigkeit von Bedeutung sein k\u00f6nnten, gegen\u00fcber dem direkten Vorgesetzten offen. Diese Information \u00fcber Interessensbindungen ist eine Bringschuld des Mitarbeiters. Die Interessensbindung soll grunds\u00e4tzlich bei einem Neueintritt besprochen werden. Die Bringschuld besteht aber auch, wenn einem Mitarbeiter ein Auftrag erteilt wird, dessen Erf\u00fcllung mit Interessensbindungen kollidiert. Die direkten Vorgesetzten entscheiden aufgrund der Offenlegung, ob der Auftrag aufrechterhalten wird. Im Zweifels- fall ziehen sie die Chefredaktion zu Rate.<\/p>\n<p>Als Interessensbindungen gelten insbesondere:<\/p>\n<ul>\n<li>die Zugeh\u00f6rigkeit zu Parteien und anderen Institutionen des \u00f6ffentlichen Lebens<\/li>\n<li>die T\u00e4tigkeit f\u00fcr Parteien, Verb\u00e4nde des \u00f6ffentlichen Lebens und wirtschaftliche Unternehmen<\/li>\n<li>die Beteiligung an wirtschaftlichen Unternehmen (z.B. Familienunternehmen)<\/li>\n<li>Aktienbesitz, sobald der Journalist \u00fcber die betreffende Unternehmung mehr als routinem\u00e4\u00dfig \u2028berichten soll. Im zeitlichen Umfeld der Berichterstattung d\u00fcrfen solche Papiere weder gekauft \u2028noch verkauft werden. Dieses Verbot gilt auch f\u00fcr den Handel mit Put- und Call-Optionen<\/li>\n<li>Verwaltungsratsmandate, Beratungsvertr\u00e4ge<\/li>\n<li>verwandtschaftliche oder nahe pers\u00f6nliche Beziehungen zu Personen des \u00f6ffentlichen Interes\u2028ses, sobald der Journalist \u00fcber diese berichten soll.<\/li>\n<li>Mandate: Festangestellte Mitarbeiter der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post k\u00f6nnen \u2028einer politischen oder wirtschaftlichen Vereinigung als einfaches Mitglied angeh\u00f6ren, halten sich aber, um die Glaubw\u00fcrdigkeit der Tageszeitungen nicht zu gef\u00e4hrden, bei der \u00dcbernahme von Mandaten aller Art (\u00c4mter, Auftr\u00e4ge, Beratert\u00e4tigkeiten und dergleichen) zur\u00fcck. Eine angestrebte oder bereits erfolgte \u00dcbernahme von Mandaten aller Art ist der Chefredaktion in jedem Fall anzuzeigen. Beispiel: Die Glaubw\u00fcrdigkeit der Redaktion w\u00e4re kompromittiert, wenn bekannt wird, dass ein Journalist, der \u00fcber ein umstrittenes Endlagerprojekt f\u00fcr radioaktiven Abfall berichtet, Vorstandsmitglied von Greenpeace ist. Generell ausgeschlossen sind Mandate in Sachgebieten, in denen Mitarbeiter journalistisch t\u00e4tig sind. \u00dcber Ausnahmen, die insbe- sondere im lokalen Bereich m\u00f6glich sind (zum Beispiel Einsatz in einer Schulkommission), entscheidet die Chefredaktion. Diese trifft n\u00f6tige Ma\u00dfnahmen zur Sicherstellung der Glaubw\u00fcrdigkeit der Tageszeitung. Ein Engagement in journalistischen Berufsverb\u00e4nden gilt nicht als Mandat im hier definierten Sinne.<\/li>\n<li>\u00d6ffentliche Auftritte: Auftr\u00e4ge zur Leitung von Podiumsdiskussionen und \u00c4hnliches k\u00f6nnen angenommen werden, solange die Themen kontrovers debattiert werden und klar ist, dass\u2028der Mitarbeiter vom Veranstalter unabh\u00e4ngig ist. Derartige Eins\u00e4tze sind mit den Vorgesetzten abzusprechen; sie unterliegen dem \u00fcblichen Bewilligungsprozedere f\u00fcr Nebenbesch\u00e4ftigungen. Die Honorierung soll sich in einem vern\u00fcnftigen Rahmen bewegen, damit nicht der Eindruck der K\u00e4uflichkeit entsteht. In den hei\u00dfen Phasen vor Wahlen gelten besondere Regeln. Journalisten der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post stellen die Bekanntheit, die sie durch ihre Arbeit erreicht haben, nicht in den Dienst von \u00f6ffentlichen Aktionen mit politischen Zielen. Das Unterzeichnen von Testimonials oder Wahlaufrufen ist grunds\u00e4tzlich unerw\u00fcnscht und muss mit dem Vorgesetzten abgesprochen sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>8.) Trennung von Werbung und Redaktion<\/p>\n<p>Die Verantwortung der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit gebietet, dass redaktionelle Ver\u00f6ffentlichungen nicht durch private oder gesch\u00e4ftliche Interessen Dritter oder durch pers\u00f6nliche wirtschaftliche Interessen der Journalistinnen und Journalisten beeinflusst werden. Redakteurinnen und Redakteure wehren derartige Versuche ab und achten auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Ver\u00f6ffentlichungen zu werblichen Zwecken. Bei Ver\u00f6ffentlichungen, die ein Eigeninteresse des Verlages betreffen, muss dieses erkennbar sein. Verlag und Redaktion stimmen darin \u00fcberein, dass durch einen Anzeigenauftrag kein Einfluss und keine R\u00fcckwirkung auf die redaktionelle Inhaltsgestaltung ausge\u00fcbt werden darf.<\/p>\n<p>Trennung von redaktionellem Text und Anzeigen: Bezahlte Ver\u00f6ffentlichungen m\u00fcssen so gestaltet sein, dass sie als Werbung f\u00fcr den Leser erkennbar sind. Die Abgrenzung vom redaktionellen Teil kann durch Kennzeichnung und\/oder Gestaltung erfolgen. Im \u00dcbrigen gelten die werberechtlichen Regelungen.<\/p>\n<p>Schleichwerbung: Redaktionelle Ver\u00f6ffentlichungen, die auf Unternehmen, ihre Erzeugnisse, Leistungen oder Veranstaltungen hinweisen, d\u00fcrfen nicht die Grenze zur Schleichwerbung \u00fcberschreiten. Eine \u00dcberschreitung liegt insbesondere nahe, wenn die Ver\u00f6ffentlichung \u00fcber ein begr\u00fcndetes \u00f6ffentliches Interesse oder das Informationsinteresse der Leser hinausgeht oder von dritter Seite bezahlt bzw. durch geldwerte Vorteile belohnt wird. Die Glaubw\u00fcrdigkeit der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post als Informationsquelle gebietet besondere Sorgfalt beim Umgang mit PR-Material.<\/p>\n<p>Sonderver\u00f6ffentlichungen: Redaktionelle Sonderver\u00f6ffentlichungen unterliegen der gleichen redaktionellen Verantwortung wie alle redaktionellen Ver\u00f6ffentlichungen.<\/p>\n<p>Sonderprodukte: Sonderprodukte aller Art, deren Inhalte presserechtlich von der Redaktion ver- antwortet werden, m\u00fcssen jederzeit unabh\u00e4ngig und \u00fcberparteilich nach journalistischen Regeln entstehen. Das gilt auch dann,<\/p>\n<ul>\n<li>wenn sie sich nur mit einem Themenfeld besch\u00e4ftigen,<\/li>\n<li>wenn ihre Herausgabe ganz oder in Teilen fremdfinanziert wird oder<\/li>\n<li>wenn sie in Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft oder Kommune entstehen. Das ist \u2028wichtig, im Sinne der Glaubw\u00fcrdigkeit der Redaktion und ihrer an den Inhalten der Sonderprodukte beteiligten Journalisten. Wirtschafts- und Finanzmarktberichterstattung: Journalisten, die Informationen im Rahmen ihrer Berufsaus\u00fcbung recherchieren oder erhalten, nutzen diese Informationen vor ihrer Ver\u00f6ffentli- chung ausschlie\u00dflich f\u00fcr publizistische Zwecke und nicht zum eigenen pers\u00f6nlichen Vorteil oder zum pers\u00f6nlichen Vorteil anderer. Journalisten d\u00fcrfen keine Berichte \u00fcber Wertpapiere und\/oder deren Emittenten in der Absicht ver\u00f6ffentlichen, durch die Kursentwicklung des entsprechenden Wertpapiers sich, ihre Familienmitglieder oder andere nahestehende Personen zu bereichern. Sie sollen weder direkt noch durch Bevollm\u00e4chtigte Wertpapiere kaufen bzw. verkaufen, \u00fcber die sie zumindest in den vorigen zwei Wochen etwas ver\u00f6ffentlicht haben oder in den n\u00e4chsten zwei Wochen eine Ver\u00f6ffentlichung planen. Um die Einhaltung dieser Regelungen sicherzustellen, treffen Journalisten die erforderlichen Ma\u00dfnahmen. Interessenkonflikte bei der Erstellung oder Weitergabe von Finanzanalysen sind in geeigneter Weise offen zu legen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>9.) Pers\u00f6nlichkeitsrechte<\/p>\n<p>Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post achten das Privatleben und die Intimsph\u00e4re des Menschen. Ber\u00fchrt jedoch das private Verhalten \u00f6ffentliche Interessen, so kann es im Einzelfall in den Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post er\u00f6rtert werden. Dabei ist zu pr\u00fcfen, ob durch eine Ver\u00f6ffentlichung Pers\u00f6nlich- keitsrechte Unbeteiligter verletzt werden. Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post achten das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und gew\u00e4hrleisten den redaktionellen Datenschutz.<\/p>\n<p>Nennung von Namen\/Abbildungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Bei der Berichterstattung \u00fcber Ungl\u00fccksf\u00e4lle, Straftaten, Ermittlungs- und Gerichtsverfahren ist \u2028immer zwischen dem Informationsinteresse der \u00d6ffentlichkeit und dem Pers\u00f6nlichkeitsrecht des Betroffenen abzuw\u00e4gen. Sensationsbed\u00fcrfnisse allein k\u00f6nnen ein Informationsinteresse der \u00d6ffentlichkeit nicht begr\u00fcnden. Nur bei einem eindeutig \u00fcberwiegenden Informationsinteresse der \u00d6ffentlichkeit k\u00f6nnen die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post Informationen ver\u00f6ffentlichen, die eine Identifizierung von T\u00e4tern erm\u00f6glichen. Mit R\u00fccksicht auf ihre Zukunft genie\u00dfen Kinder und Jugendliche einen besonderen Schutz.<\/li>\n<li>Opfer von Ungl\u00fccksf\u00e4llen oder von Straftaten haben Anspruch auf besonderen Schutz ihres Namens. F\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des Unfallgeschehens bzw. des Tathergangs ist das Wissen um die Identit\u00e4t des Opfers in der Regel unerheblich. Ausnahmen k\u00f6nnen bei Personen der Zeitge- schichte oder bei besonderen Begleitumst\u00e4nden gerechtfertigt sein.<\/li>\n<li>Bei Familienangeh\u00f6rigen und sonstigen durch die Ver\u00f6ffentlichung mittelbar Betroffenen, die mit dem Ungl\u00fccksfall oder der Straftat nichts zu tun haben, sind Namensnennung und Abbildung grunds\u00e4tzlich unzul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>Die Nennung des vollst\u00e4ndigen Namens und\/oder die Abbildung von Tatverd\u00e4chtigen, die eines Kapitalverbrechens beschuldigt werden, ist ausnahmsweise dann gerechtfertigt, wenn dies im Interesse der Verbrechensaufkl\u00e4rung liegt und Haftbefehl beantragt ist oder wenn das Verbrechen unter den Augen der \u00d6ffentlichkeit begangen wird. Liegen Anhaltspunkte f\u00fcr eine m\u00f6gliche Schuldunf\u00e4higkeit eines T\u00e4ters oder Tatverd\u00e4chtigen vor, sollen Namensnennung und Abbildung unterbleiben.<\/li>\n<li>Bei Amts- und Mandatstr\u00e4gern k\u00f6nnen Namensnennung und Abbildung zul\u00e4ssig sein, wenn ein Zusammenhang zwischen Amt und Mandat und einer Straftat gegeben ist. Gleiches trifft auf Personen der Zeitgeschichte zu, wenn die ihnen zur Last gelegte Tat im Widerspruch zu dem Bild steht, das die \u00d6ffentlichkeit von ihnen hat.<\/li>\n<li>Namen und Fotos Vermisster d\u00fcrfen ver\u00f6ffentlicht werden, jedoch nur in Absprache mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden. \u2028Ausnahmen vom Verzicht auf Namensnennung:\n<ul>\n<li>bei \u00fcberwiegendem \u00f6ffentlichem Interesse (in der Regel, wenn die Polizei im Rahmen der \u2028Fahndung den Namen eines Gesuchten nennt)<\/li>\n<li>bei Personen des Zeitgeschehens (Politiker, Amtstr\u00e4ger und andere Prominente, deren Name \u2028und Bild allgemein bekannt sind, sofern das Delikt mit der Prominenz zu tun hat). Je promi- \u2028nenter eine Person ist, desto eher kann ihr Name genannt werden.<\/li>\n<li>wenn der Name bereits allgemein bekannt ist oder als Chiffre f\u00fcr den Fall gilt (Vorsicht: Die \u2028Nennung durch einzelne Zeitungen schafft noch nicht allgemeine Bekanntheit!).<\/li>\n<li>wenn der Verd\u00e4chtige weiter straff\u00e4llig wird oder die Namensnennung eine warnende Wirkung \u2028haben soll (Beispiel: Haftpflichtprozess gegen einen Sch\u00f6nheits-Chirurgen, der weiterhin \u2028Kundinnen akquiriert).<\/li>\n<li>in der Regel, wenn der Betroffene mit der Publizit\u00e4t einverstanden ist (indem er Interviews gibt \u2028oder in die Kamera lacht).<\/li>\n<li>Vorsicht: Manchmal m\u00fcssen wir Betroffene vor sich selbst sch\u00fctzen! \u2028Berichterstattung \u00fcber lange zur\u00fcckliegende Ereignisse: Dabei ist (nicht zuletzt im Interesse der Resozialisierung) das Recht auf Vergessen sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen. Jeder Fall ist individuell zu be- urteilen. Die vorstehenden Grunds\u00e4tze erm\u00f6glichen eine erste, grobe Beurteilung des Einzelfalles. In allen Zweifelsf\u00e4llen konsultiert der Redaktionsleiter die Chefredaktion. \u2028Schutz des Aufenthaltsortes: Der private Wohnsitz sowie andere Orte der privaten Niederlassung, wie z. B. Krankenhaus-, Pflege-, Kur-, Haft- oder Rehabilitationsorte, genie\u00dfen besonderen Schutz. \u2028Resozialisierung: Im Interesse der Resozialisierung m\u00fcssen bei der Berichterstattung im Anschluss an ein Strafverfahren in der Regel Namensnennung und Abbildung unterbleiben, es sei denn, ein neues Ereignis schafft einen direkten Bezug zu dem fr\u00fcheren Vorgang. \u2028Erkrankungen: K\u00f6rperliche und psychische Erkrankungen oder Sch\u00e4den fallen grunds\u00e4tzlich\u2028in die Geheimsph\u00e4re des Betroffenen. Mit R\u00fccksicht auf ihn und seine Angeh\u00f6rigen sollen die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post in solchen F\u00e4llen auf Namensnennung und Bild verzichten und abwertende Bezeichnungen der Krankheit oder der Krankenanstalten auch wenn sie im Volksmund anzutreffen sind, vermeiden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Selbstt\u00f6tung: Die Berichterstattung \u00fcber eine Selbstt\u00f6tung gebietet Zur\u00fcckhaltung. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die Nennung von Namen und die Schilderung n\u00e4herer Begleitumst\u00e4nde. Die Zeitungen der Mediengruppe Main-Post verzichten insbesondere darauf, Details \u00fcber die Art\u2028des Todes zu erw\u00e4hnen. Wir zeigen zum Beispiel auch nicht die Br\u00fccke, von der sich jemand in den Tod gest\u00fcrzt hat. Wir wollen Suizid-Gef\u00e4hrdete nicht auf solche M\u00f6glichkeiten hinweisen. Ausnahmen von der Regel sind m\u00f6glich, wenn die Tat \u00f6ffentlich war (zum Beispiel Selbstverbrennung in der \u00d6ffentlichkeit), wenn die Tat mit anderen Straftaten kombiniert war (zum Beispiel einer Entf\u00fchrung) oder wenn es sich um eine in der \u00d6ffentlichkeit bekannte Person handelte.<\/p>\n<p>Opposition und Fluchtvorg\u00e4nge: Bei der Berichterstattung \u00fcber L\u00e4nder, in denen Opposition gegen die Regierung Gefahren f\u00fcr Leib und Leben bedeuten kann, ist zu bedenken: Durch die Nennung von Namen oder Fotover\u00f6ffentlichungen k\u00f6nnen Betroffene identifiziert und verfolgt werden. Auch kann die Ver\u00f6ffentlichung von Einzelheiten \u00fcber Gefl\u00fcchtete und ihre Flucht dazu f\u00fchren, dass zur\u00fcckgebliebene Verwandte und Freunde gef\u00e4hrdet oder noch bestehende Fluchtm\u00f6glichkeiten verbaut werden.<\/p>\n<p>Jubil\u00e4umsdaten: Die Ver\u00f6ffentlichung von Jubil\u00e4umsdaten solcher Personen, die sonst nicht im Licht der \u00d6ffentlichkeit stehen, bedingt, dass sich die Redaktion vergewissert hat, ob die Betroffenen mit der Ver\u00f6ffentlichung einverstanden sind oder vor \u00f6ffentlicher Anteilnahme gesch\u00fctzt sein wollen.<\/p>\n<p>Auskunft: Wird jemand durch eine Berichterstattung in seinem Pers\u00f6nlichkeitsrecht beeintr\u00e4chtigt, so hat der Betroffene ein Recht auf Auskunft \u00fcber die der Berichterstattung zugrunde liegenden, zu seiner Person gespeicherten Informationen. Die Auskunft darf verweigert werden, soweit<\/p>\n<ul>\n<li>aus den Daten auf Personen, die bei der Recherche, Bearbeitung oder Ver\u00f6ffentlichung von Beitr\u00e4gen berufsm\u00e4\u00dfig journalistisch mitwirken oder mitgewirkt haben, geschlossen werden kann,<\/li>\n<li>aus den Daten auf die Person des Einsenders, Gew\u00e4hrstr\u00e4gers oder Informanten von Beitr\u00e4gen, Unterlagen und Mitteilungen f\u00fcr den redaktionellen Teil geschlossen werden kann,<\/li>\n<li>durch die Mitteilung der recherchierten oder sonst erlangten Daten die journalistische Aufgabe des Publikationsorgans durch Ausforschung des Informationsbestandes beeintr\u00e4chtigt w\u00fcrde oder<\/li>\n<li>es sich sonst als notwendig erweist, um das Recht auf Privatsph\u00e4re mit den f\u00fcr die Freiheit der Meinungs\u00e4u\u00dferung geltenden Vorschriften in Einklang zu bringen. \u202810.) Schutz der Ehre \u2028Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen. \u202811.) Religion, Weltanschauung, Sitte \u2028Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post verzichten darauf, religi\u00f6se, weltanschauliche oder sittliche \u00dcberzeugungen zu schm\u00e4hen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>12.) Sensationsberichterstattung, Jugendschutz<\/p>\n<p>Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post verzichten auf eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalit\u00e4t und Leid. Sie beachten den Jugendschutz.<\/p>\n<p>Unangemessene Darstellung: Unangemessen sensationell ist eine Darstellung, wenn in der Berichterstattung der Mensch zum Objekt, zu einem blo\u00dfen Mittel, herabgew\u00fcrdigt wird. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn \u00fcber einen sterbenden oder k\u00f6rperlich oder seelisch leidenden Menschen in einer \u00fcber das \u00f6ffentliche Interesse und das Informationsinteresse der Leser hinaus- gehenden Art und Weise berichtet wird. Bei der Platzierung bildlicher Darstellungen von Gewalttaten und Ungl\u00fccksf\u00e4llen auf Titelseiten beachten die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post die m\u00f6glichen Wirkungen auf Kinder und Jugendliche.<\/p>\n<p>Berichterstattung \u00fcber Gewalttaten: Bei der Berichterstattung \u00fcber Gewalttaten, auch angedrohte, w\u00e4gen die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post das Informationsinteresse der \u00d6ffentlich- keit gegen die Interessen der Opfer und Betroffenen sorgsam ab. Sie berichten \u00fcber diese Vor- g\u00e4nge unabh\u00e4ngig und authentisch, lassen sich aber dabei nicht zum Werkzeug von Verbrechern machen. Sie unternehmen keine eigenm\u00e4chtigen Vermittlungsversuche zwischen Verbrechern und Polizei. Interviews mit T\u00e4tern w\u00e4hrend des Tatgeschehens darf es nicht geben.<\/p>\n<p>Ungl\u00fccksf\u00e4lle und Katastrophen: Die Berichterstattung \u00fcber Ungl\u00fccksf\u00e4lle und Katastrophen findet ihre Grenze im Respekt vor dem Leid von Opfern und den Gef\u00fchlen von Angeh\u00f6rigen. Die vom Ungl\u00fcck Betroffenen d\u00fcrfen grunds\u00e4tzlich durch die Darstellung nicht ein zweites Mal zu Opfern werden.<\/p>\n<p>Abgestimmtes Verhalten mit Beh\u00f6rden\/Nachrichtensperre: Nachrichtensperren akzeptieren die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post grunds\u00e4tzlich nicht. Ein abgestimmtes Verhalten zwischen Medien und Polizei gibt es nur dann, wenn Leben und Gesundheit von Opfern und anderen Beteiligten durch das Handeln von Journalisten gesch\u00fctzt oder gerettet werden k\u00f6nnen. Dem Ersuchen von Strafverfolgungsbeh\u00f6rden, die Berichterstattung im Interesse der Aufkl\u00e4rung von Verbrechen in einem bestimmten Zeitraum, ganz oder teilweise zu unterlassen, folgen die Ta- geszeitungen der Mediengruppe Main-Post, wenn das jeweilige Ersuchen \u00fcberzeugend begr\u00fcndet ist.<\/p>\n<p>Verbrecher-Memoiren: Die Ver\u00f6ffentlichung so genannter Verbrecher-Memoiren verst\u00f6\u00dft gegen die Leitlinien der Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post, wenn Straftaten nachtr\u00e4glich gerechtfertigt oder relativiert werden, die Opfer unangemessen belastet und durch eine detaillierte Schilderung eines Verbrechens lediglich Sensationsbed\u00fcrfnisse befriedigt werden.<\/p>\n<p>Drogen: Ver\u00f6ffentlichungen in den Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post d\u00fcrfen den Gebrauch von Drogen nicht verharmlosen.<\/p>\n<p>T\u00f6tungsdelikte gegen die eigene Familie und Verzweiflungstaten: \u00dcber so genannte Familiendramen (zum Beispiel ein Vater, der seine Frau, ein Kind und sich selbst umbringt) berichten die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post zur\u00fcckhaltend.<\/p>\n<p>13.) Diskriminierungen<\/p>\n<p>Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugeh\u00f6rigkeit zu einer ethnischen, religi\u00f6sen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.<\/p>\n<p>Berichterstattung \u00fcber Straftaten: In der Berichterstattung \u00fcber Straftaten wird die Zugeh\u00f6rigkeit der Verd\u00e4chtigen oder T\u00e4ter zu religi\u00f6sen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann er- w\u00e4hnt, wenn f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des berichteten Vorgangs ein begr\u00fcndbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erw\u00e4hnung Vorurteile gegen\u00fcber Minderheiten sch\u00fcren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>14.) Unschuldsvermutung<\/p>\n<p>Die Berichterstattung \u00fcber Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige f\u00f6rmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch f\u00fcr die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post.<\/p>\n<p>Vorverurteilung: Die Berichterstattung \u00fcber Ermittlungs- und Gerichtsverfahren dient der sorg- f\u00e4ltigen Unterrichtung der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber Straftaten und andere Rechtsverletzungen, deren Verfolgung und richterliche Bewertung. Sie darf dabei nicht vorverurteilen. Die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post k\u00f6nnen eine Person als T\u00e4ter bezeichnen, wenn sie ein Gest\u00e4ndnis abgelegt hat und zudem Beweise gegen sie vorliegen oder wenn sie die Tat unter den Augen der \u00d6ffentlichkeit begangen hat. In der Sprache der Berichterstattung sind die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post nicht an juristische Begrifflichkeiten gebunden, die f\u00fcr den Leser unerheblich sind. Ziel der Berichterstattung darf in einem Rechtsstaat nicht eine soziale Zusatzbestrafung Verurteilter mit Hilfe eines \u00bbMedien-Prangers\u00ab sein. Zwischen Verdacht und erwiesener Schuld ist in der Sprache der Berichterstattung deutlich zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Folgeberichterstattung: Haben die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post \u00fcber eine noch nicht rechtskr\u00e4ftige Verurteilung eines Betroffenen berichtet, sollen sie auch \u00fcber einen das Verfahren rechtskr\u00e4ftig abschlie\u00dfenden Freispruch bzw. \u00fcber eine deutliche Minderung des Strafvorwurfs berichten, sofern berechtigte Interessen des Betroffenen dem nicht entgegenstehen.<\/p>\n<p>Straftaten Jugendlicher: Bei der Berichterstattung \u00fcber Ermittlungs- und Strafverfahren gegen Jugendliche sowie \u00fcber ihr Auftreten vor Gericht sollen die Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post mit R\u00fccksicht auf die Zukunft der Betroffenen besondere Zur\u00fcckhaltung \u00fcben.<\/p>\n<p>15.) Medizin-Berichterstattung<\/p>\n<p>Bei Berichten \u00fcber medizinische Themen ist eine unangemessen sensationelle Darstellung zu vermeiden, die unbegr\u00fcndete Bef\u00fcrchtungen oder Hoffnungen beim Leser erwecken k\u00f6nnte. Forschungsergebnisse, die sich in einem fr\u00fchen Stadium befinden, sollten nicht als abgeschlossen oder nahezu abgeschlossen dargestellt werden.<\/p>\n<p>16.) Verg\u00fcnstigungen<\/p>\n<p>Die Annahme von Vorteilen jeder Art, die geeignet sein k\u00f6nnten, die\u2028Entscheidungsfreiheit der Redaktion zu beeintr\u00e4chtigen, ist mit den Leitlinien der Tageszeitungen der Medien- gruppe Main-Post unvereinbar. Wer sich f\u00fcr\u2028die Verbreitung oder Unterdr\u00fcckung von Nachrichten bestechen l\u00e4sst, handelt\u2028unehrenhaft und berufswidrig.<\/p>\n<p>Einladungen und Geschenke: Schon der Anschein, die Entscheidungsfreiheit der Redaktion k\u00f6nne beeintr\u00e4chtigt werden, ist zu vermeiden. Journalisten nehmen daher keine Einladungen oder Geschenke an, deren Wert das im gesellschaftlichen Verkehr \u00fcbliche und im Rahmen der beruf- lichen T\u00e4tigkeit notwendige Ma\u00df \u00fcbersteigt. Als Richtschnur gilt, dass Geschenke, deren Wert 50 Euro \u00fcbersteigt, nicht angenommen werden d\u00fcrfen. Die Annahme von Bargeld ist grunds\u00e4tzlich ausgeschlossen. Die Annahme von Werbeartikeln oder sonstiger geringwertiger Gegenst\u00e4nde<\/p>\n<p>ist unbedenklich. Recherche und Berichterstattung d\u00fcrfen durch die Annahme von Geschenken, Einladungen oder Rabatten nicht beeinflusst, behindert oder gar verhindert werden. Journalisten bestehen darauf, dass Informationen unabh\u00e4ngig von der Annahme eines Geschenks oder einer Einladung gegeben werden.<\/p>\n<p>Unproblematisch sind Leistungen Dritter, die allen Medien zugute kommen und die branchen\u00fcblich akzeptiert werden, solange die Unabh\u00e4ngigkeit der Berichterstattung nicht in Frage gestellt ist. Also zum Beispiel Essen und Give-Aways anl\u00e4sslich von Pressekonferenzen, vom Organisator bezahlte Journalistenausfl\u00fcge zum Besuch eines Schauplatzes, Einladungen zu Premieren und Promi-Veranstaltungen etc. Auch der Besuch von kostenlosen Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen, die von Interessengruppen organisiert werden, ist zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>17.) Rechtlicher Schutz<\/p>\n<p>Die Mediengruppe Main-Post gew\u00e4hrt ihren Mitarbeitern Rechtsschutz, falls sie im Rahmen ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit mit der Justiz in Kontakt kommen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die DGG ev wurde versucht, unter dem Dach des Bundesf\u00f6rdervereins Deutschlands BFD eine gewisse Rechtssicherheit zu garantieren.<\/p>\n<p>18.) Beschwerden<\/p>\n<p>Der Umgang mit Beschwerden tr\u00e4gt entscheidend zur Au\u00dfendarstellung der Mediengruppe Main-Post bei. Jede Redaktion hat daf\u00fcr zu sorgen, dass alle Beschwerden beantwortet werden. Mitarbeiter beantworten Be- schwerden, die an sie pers\u00f6nlich adressiert sind, selber. F\u00fcr Beschwerden, die einzelne Berichte beanstanden, ist der Newsdeskleiter verantwortlich. Bei grunds\u00e4tzlichen Fragen antwortet die Chefredaktion. Musterbriefe sind zul\u00e4ssig. Beschimpfungen k\u00f6nnen summarisch beantwortet werden, anonyme E-Mails (Pseudonym als Absender) oder offenkundig unsinnige Beschwerden m\u00fcssen nicht beantwortet werden.<\/p>\n<p>19.) Berichtigung und Entschuldigung<\/p>\n<p>Stellen Journalisten oder Redaktionen sachliche Fehler in den Tageszeitungen der Mediengruppe Main-Post fest, berichtigen sie diese nach entsprechender Abkl\u00e4rung in der n\u00e4chstm\u00f6glichen Ausgabe. Die klare und unmissverst\u00e4ndliche Korrektur schadet der Glaubw\u00fcrdigkeit nicht, im Gegenteil. Fehler unterlaufen allen; es geht darum, m\u00f6glichst wenige zu machen. Glaubw\u00fcrdig sind diejenigen, welche offen dazu stehen und kor- rigieren, was korrigiert werden muss. Eine rasche Korrektur ist auch wichtig, um eine Weiterverbreitung der Fehlleistung in nachfolgenden Ausgaben oder via Archiv zu vermeiden. Richtigstellungen, also ausdr\u00fcckliche Hinweise darauf, dass ein Fehler unterlaufen ist, erfolgen (verbunden mit der Korrektur) bei klaren Fehlern, also bei Fehlleistungen, die in ihrer Tragweite \u00fcber reine Irrt\u00fcmer oder banale Details hinausgehen. Ebenso bei Irrt\u00fcmern, welche negative Konsequenzen f\u00fcr nat\u00fcrliche oder juristische Personen haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Eine Entschuldigung durch den Newsdeskleiter oder in gravierenden F\u00e4llen durch die Chefredaktion ist dann geboten, wenn legitime Gef\u00fchle von Lesern verletzt worden sind oder wenn durch Falschinformationen das Renommee einer Person oder Organisation erheblich gesch\u00e4digt worden ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Richtlinien f\u00fcr die Wirtschaftsberichterstattung<\/p>\n<p>F\u00fcr die lokale Wirtschaftsberichterstattung gelten zus\u00e4tzliche Richtlinien. Sie sollen in m\u00f6glichst vielen Alltagssituationen hilfreich sein. Sie sind nicht nur Messlatte f\u00fcr die Berichterstattung aus dem Wirtschaftsleben, sondern auch Argumentation f\u00fcr Gespr\u00e4che oder Schriftwechsel mit Kunden bzw. Lesern. Eine sinnvolle und gemeinsame Argumentation tr\u00e4gt auch zur guten Verst\u00e4ndigung mit Kolleginnen und Kollegen aus der Anzeigenabteilung bei. Diese Richtlinien sollen nicht verhindern, sondern Grenzen kenntlich machen. Grunds\u00e4tzlich muss es unser Ziel sein, die redaktionellen Kontakte zu allen Betrieben und Unternehmen zu verbessern. Nur \u00fcber eine Basis aus Vertrauen und Kompetenz erreichen wir eine gehaltvolle Wirtschaftsberichterstattung. Wir wollen also mit den Vertretern der heimischen Wirtschaft ins Gespr\u00e4ch kommen und im Gespr\u00e4ch bleiben. Deshalb ist es gut, auf deren W\u00fcnsche kompetent reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gut ist es auch, wenn nicht die Ablehnung eines Wunsches im Vordergrund steht, sondern der Versuch, einen Weg zu finden. Ablehnungen werden unvermeidlich sein. Gute Argumente verstehen aber auch Anzeigenkunden.\u2028 Diese Richtlinien sollen also Ber\u00fchrungs\u00e4ngste zu Handel und Wirtschaft abbauen helfen, von denen st\u00e4ndig wichtige redaktionelle Inhalte bezogen werden m\u00fcssen. Diese geben meist mehr her, als nur eine Meldung unter der Rubrik \u00bbSchaufenster der Wirtschaft\u00ab. Es empfiehlt sich auch deshalb, regelm\u00e4\u00dfig mit Vertretern unserer heimischen Wirtschaft und des Handels zu sprechen, weil das nicht nur eine Bereicherung f\u00fcr den Lokalteil bringt, sondern auch die M\u00f6glichkeit, unsere gesetzlichen und journalistisch fundierten Standpunkte zu vertreten. Gerade bei der Berichterstattung \u00fcber Firmen, Dienstleistung oder Produkte stellt sich oft nicht die Frage \u00bbJa oder nein?\u00ab sondern \u00bbWie?\u00ab<\/p>\n<p>1.) Ermessensspielraum<\/p>\n<p>Journalistische Richtlinien m\u00fcssen stets einen Ermessensspielraum freilassen. Der darf genutzt werden, wenn einige Kriterien erf\u00fcllt sind, wenn sich auf notwendige Fragen zufriedenstellende Antworten geben lassen:<\/p>\n<p>Liegt allgemeines Interesse vor?\u2028Handelt es sich um einen interessanten Lesestoff?\u2028Ist Servicecharakter gegeben?\u2028Kommen wichtige Namen und Nachrichten vor?\u2028Handelt es sich um eine Neuheit bzw. Besonderheit? Liegt gesellschaftspolitisches Interesse vor?\u2028Ist die Neuheit bzw. die Nachricht von lokaler Bedeutung?<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt: Rubriken wie \u00bbSchaufenster der Wirtschaft\u00ab befreien nicht von der Einhaltung der Grunds\u00e4tze unserer Tageszeitungen. Sie stehen im redaktionellen Teil und f\u00fcr den gilt, dass weder f\u00fcr Produkte noch f\u00fcr Firmen geworben wird. Deshalb: Bei Wirtschaftsberichten ist sprachlich die journalistische Distanz zu wahren. Es empfiehlt sich meist eine nachrichtliche Weitergabe der Information.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wirtschaftsnachrichten k\u00f6nnen sowohl f\u00fcr die Mantel-Wirtschafts-Seiten als auch f\u00fcr die lokalen Seiten von Relevanz sein, beispielsweise bei:<\/p>\n<p>Betrieben, die im Verbreitungsgebiet konkurrenzlos sind und auf dem bundesdeutschen, vielleicht sogar Weltmarkt, eine bedeutende Rolle spielen,<\/p>\n<p>Unternehmen, die erhebliche Bedeutung f\u00fcr den lokalen Arbeitsmarkt besitzen (der Schwerpunkt sollte sich auf diesen Faktor konzentrieren),<\/p>\n<p>ganzen Branchen, deren Entwicklung mit Einzelbeispielen aufgezeigt werden kann (hier kommen auch kleinere Betriebe zum Zuge),<\/p>\n<p>bei au\u00dfergew\u00f6hnlichen Firmen, deren Produkte oder Herstellungsweisen als besonders originell zu bezeichnen sind, oder<\/p>\n<p>bei Betrieben, die absolut ungew\u00f6hnliche soziale Leistungen f\u00fcr ihre Mitarbeiter bieten.<\/p>\n<p>Entscheidend ist, dass Ver\u00f6ffentlichungen v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von Anzeigen erfolgen. Sie k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich keine Zugaben zu Anzeigen sein. Immer liegt eine journalistische Entscheidung zugrunde.<\/p>\n<p>2.) Neuer\u00f6ffnungen, Umz\u00fcge, Wiederer\u00f6ffnungen<\/p>\n<p>Diese sind je nach Informationswert f\u00fcr den Leser zu behandeln:\u2028Das hei\u00dft, im Normalfall ist mindestens eine Meldung angesagt, die unter der Rubrik \u00bbSchaufenster der Wirtschaft\u00ab stehen kann.\u2028Bei Er\u00f6ffnung von mittleren Gesch\u00e4ften mit \u00f6rtlicher Bedeutung k\u00f6nnen ein kleinformatiges Bild (1sp., 2sp.) und ein angemessener Text ver\u00f6ffentlicht werden. Auch in diesem Fall kann die Rubrik \u00bbSchaufenster der Wirtschaft\u00ab gew\u00e4hlt werden.\u2028Entscheidend ist jeweils die journalistische Bewertung. Diese richtet sich auch nach der wirt- schaftlichen Situation. In schlechten Zeiten gewinnt jede Neuer\u00f6ffnung journalistisch an Bedeutung. Drau\u00dfen auf dem Lande hat das einzige Einzelhandelsgesch\u00e4ft gewiss mehr Gewicht als eine derartige Neuer\u00f6ffnung in der Stadt.\u2028Wenn es sich um gr\u00f6\u00dfere Objekte, st\u00e4dtebaulich wirksame Geb\u00e4ude oder um Gro\u00dfunternehmen handelt, die im Verbreitungsgebiet der Ausgabe konkurrenzlos sind, ist die Rubrizierung \u00bbSchaufenster der Wirtschaft\u00ab unangebracht. In diesen F\u00e4llen sollte mit Text und Bild gearbeitet werden. Der Umfang richtet sich nach der Bedeutung.\u2028Grunds\u00e4tzlich gilt: Wir h\u00fcten uns vor \u00dcbertreibungen und \u00fcbergro\u00dfen Ver\u00f6ffentlichungen. Werbende Formulierungen oder gar Produktwerbung haben in den Texten nichts zu suchen.<\/p>\n<p>3.) Ladenerweiterungen<\/p>\n<p>Umbauten innerhalb bestehender R\u00e4ume sowie Sortimentserweiterungen werden redaktionell nur dann registriert, wenn es sich um . . .<\/p>\n<p>. . . au\u00dfergew\u00f6hnliche Neuheiten handelt und\/oder . . .\u2028. . . erstmals interessante Trends zu erkennen sind.\u2028Ausnahmen: Wenn mit den Erweiterungen Sonderaktionen mit gro\u00dfer \u00d6ffentlichkeitswirkung,<\/p>\n<p>b\u00fcrgernaher oder sozialer Zielrichtung verbunden sind. Im Vordergrund einer m\u00f6glichst kurzen Berichterstattung (wenn unbedingt n\u00f6tig, nur mit kleinem Foto) muss dann die Sonderaktion stehen.<\/p>\n<p>4.) Firmenjubil\u00e4en<\/p>\n<p>Bei Firmenjubil\u00e4en spielt die Bedeutung des Unternehmens eine Rolle. Die Berichterstattung kann von einer Meldung bis zu einem gr\u00f6\u00dferen Bericht reichen. Echte Jubil\u00e4en sind aber lediglich bei 25, 50, 75, 100 Jahren usw. als solche anzuerkennen.<\/p>\n<p>Selbst wenn es sich nicht um ein echtes Jubil\u00e4um im Sinne der vorstehenden Erl\u00e4uterungen handelt, sollten auch hier Sonderaktionen mit \u00d6ffentlichkeitswirkung und von \u00f6ffentlichem Interesse zumindest registriert (bzw. angek\u00fcndigt) werden.<\/p>\n<p>5.) Preisausschreiben und Sonderaktionen<\/p>\n<p>Gewinner werden nur dann mit Bild (m\u00f6glichst klein\/1 sp.) gebracht, wenn ihr Preis mindestens einen Wert von etwa 1500 Euro besitzt. Bei mehreren Preisen sollte die Gesamtsumme ausschlag- gebend sein.<\/p>\n<p>Als Splittermeldung ohne Foto k\u00f6nnen auch weniger bedeutende Preise (etwa ab 500 Euro) ver\u00f6ffentlicht werden. Im Mittelpunkt sollte stets der\/die Gewinner\/in stehen. Einmalige Erw\u00e4hnung der preisstiftenden Firma ist ausreichend. Das gilt auch f\u00fcr laufende Wettbewerbe, die vor allem von Geldinstituten angeboten werden.<\/p>\n<p>Ausnahme: \u00fcberaus originelle Preise oder Gewinner, die vielleicht auch noch ein gutes Foto hergeben. Alle Ausnahmen m\u00fcssen sich journalistisch rechtfertigen.<\/p>\n<p>Bei Berichten \u00fcber Gewinnspiele von Firmen muss journalistisch gewertet werden. Auf werbliche Formulierungen zum Gewinnspiel-Veranstalter oder dessen Produkte ist prinzipiell zu verzichten. Ein Bericht \u00fcber einen Gewinner soll kein Ersatz f\u00fcr eine Anzeige sein!<\/p>\n<p>Kriterien sind vor allem die \u00d6ffentlichkeitswirkung eines Gewinnspiels\u2028(z.B. Antenne-Bayern-Aktionen) und die Frage, ob das Gewinnspiel einen rein werblichen Hintergrund hat. Bei Gewinnspielen mit Charity-Hintergrund (Soziales, Schulen, Kinderg\u00e4rten) sollte dieser Aspekt im Vordergrund stehen und nicht der Spender oder das ausgelobte Gewinn- Produkt.<\/p>\n<p>Eigene Gewinnspiele: Auch bei Verlosungen, die von Verlag oder Redaktion initiiert werden, ist darauf zu achten, dass werbliche Formulierungen zu Firmen, Waren oder Dienstleistungen vermieden werden. Bei der Vielzahl von Gewinnspielangeboten ist unbedingt auf Seriosit\u00e4t und Qualit\u00e4t zu achten. Keinesfalls akquiriert die Redaktion von sich aus Preise.<\/p>\n<p>6.) Ausstellungen in Ladengesch\u00e4ften, Banken oder Betrieben<\/p>\n<p>Gewerblich: Ank\u00fcndigung als kurzer Hinweis, wenn sie nur werblichen oder gewerblichen Nutzen haben.<\/p>\n<p>Kulturell: Lokal bedeutende Ausstellungen (sei es kulturell, technisch oder originell), bei denen die sonst wirtschaftlich oder gesch\u00e4ftlich genutzten Ausstellungsr\u00e4ume v\u00f6llig in den Hintergrund treten. In diesen F\u00e4llen ist eine erweiterte Ank\u00fcndigung und Berichterstattung auch mit Bild m\u00f6glich.<\/p>\n<p>7.) Autoverkaufsschauen und Firmenveranstaltungen auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen<\/p>\n<p>\u00dcber \u00f6ffentlich wirksame und gut besuchte Ausstellungen oder Veranstaltungen wird in angemes- senem Umfang auch redaktionell berichtet. Im Vordergrund sollen dabei die \u00f6ffentliche Wirkung und nicht die Werbung f\u00fcr den Veranstalter oder die Produkte des Veranstalters stehen.<\/p>\n<p>Achtung: Neue Fahrzeugmodelle werden auf den \u00fcberregionalen Kraftfahrzeugseiten getestet und besprochen. Im Lokalteil haben derartige Tests und Darstellungen nichts zu suchen.<\/p>\n<p>8.) Sonderwerbung im Sport<\/p>\n<p>Bundesweit oder international erfolgreiche Sportler oder Sportlerinnen werden in einem \u00f6rtlichen Gesch\u00e4ft pr\u00e4sentiert. Unsere Ver\u00f6ffentlichung soll sich dann auf die Pers\u00f6nlichkeit konzentrieren. Wichtig ist auch hier die Ank\u00fcndigung (als Service f\u00fcr Fans und Autogrammsammler).<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen wir dem Sportler eine eigene Geschichte widmen, bei der das Ereignis im Gesch\u00e4ft nur eine Nebenrolle spielt. Dabei sollte aber der Anlass, n\u00e4mlich die Einladung durch das Gesch\u00e4ft, nicht unerw\u00e4hnt bleiben.<\/p>\n<p>9.) Die gute Tat<\/p>\n<p>Spenden\u00fcbergaben: Kurze Meldungen. Im Bild nur ab 1000 Euro f\u00fcr einen guten Zweck. Genannt wird selbstverst\u00e4ndlich auch der Spender oder die spendende Firma. M\u00f6glichst mit kleinen Bildern (1 sp.) in dieser Rubrik arbeiten. Mit der 1000-Euro-Grenze f\u00fcr Spenden kann flexibel umgegangen werden.<\/p>\n<p>Trikot-Spenden: Die Trikotspenden von Firmen oder Privatpersonen an Vereine ver\u00f6ffentlichen wir ohne Mannschaftsfoto. Eine kurze Meldung gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>F\u00fchrungsprinzipien<\/p>\n<p>Wir alle sind Verfechter unserer wertebasierten Unternehmensstrategie. Die F\u00fchrungskr\u00e4fte machen sie f\u00fcr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verst\u00e4ndlich und leben sie im Alltag vor. Dabei ist uns die Balance zwischen Mensch, Aufgabe und Mitteleinsatz wichtig. Von F\u00fchrungskr\u00e4ften und Mitarbeitern erwarten wir ein hohes Ma\u00df an Engagement. Besser zu werden, ist eine Herausforderung. Zwar m\u00fcssen wir die Dinge realistisch sehen \u2013 die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des eigenen Teams, der Konkurrenz, auch der eigenen Person \u2013, aber wir d\u00fcrfen uns nicht davon einengen lassen. Wir brauchen eine phantasievolle Sicht der Zukunft \u2013 eine Perspektive, die sich nicht nur auf das st\u00fctzt, was in der Vergangenheit war, sondern vor allem die Chancen und M\u00f6glichkeiten der Zukunft sieht. Ein wesentlicher Aspekt ist f\u00fcr uns die F\u00e4higkeit, das, was wir tun und wie wir es tun, st\u00e4ndig zu verbessern.<\/p>\n<p>Unsere wichtigsten F\u00fchrungsprinzipien<\/p>\n<p>1.) Wir streben Rahmenbedingungen in unseren Redaktionen an, die es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erm\u00f6glichen, ihre Aufgaben so selbstst\u00e4ndig und effizient wie m\u00f6glich zu erf\u00fcllen. Wichtig ist uns eine offene und lebendige, partnerschaftliche und teamorientierte F\u00fchrungskultur. Offenheit, Ehrlichkeit, Selbstvertrauen und Zivilcourage sind f\u00fcr uns wichtigste F\u00fchrungseigenschaften.<\/p>\n<p>2.) Wir streben an, den Erwartungen an moderne F\u00fchrungskr\u00e4fte gerecht zu werden. Diese sind unter anderem:<\/p>\n<p>eine ganz besondere Form der Belastbarkeit;\u2028die Realit\u00e4t auch dann zu akzeptieren, wenn sie nicht voll durchschaubar und planbar ist; die Ungewissheiten zu ertragen und mit ihnen leben zu k\u00f6nnen;\u2028nicht versuchen, sich selbst und den anderen vorzumachen, man h\u00e4tte alles im Griff.<\/p>\n<p>3.) Wir verstehen uns nicht in erster Linie als dynamische Macher und Obersteuerer, sondern viel eher als Trainer und Berater.<\/p>\n<p>4.) Wir streben nicht danach, m\u00f6glichst viel selbst zu erledigen, sondern \u00fcbertragen stattdessen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausreichend Gestaltungsspielraum.<\/p>\n<p>5.) Wir delegieren Verantwortung und beherzigen die Grundlage jeglicher Kooperation und Delegation: Vertrauen.<\/p>\n<p>6.) Wir arbeiten nach dem Leitsatz: Management ist Kommunikation!<\/p>\n<p>7.) Wir f\u00fchren mit Offenheit, Ehrlichkeit, Selbstvertrauen und Zivilcourage.<\/p>\n<p>8.) Wir f\u00fchren nach dem Prinzip: F\u00f6rdern durch Fordern!<\/p>\n<p>9.) Wir pflegen eine intensive Kommunikation untereinander.<\/p>\n<p>10.) Wir haben den Mut, unsere eigene Meinung zu vertreten. Dabei sind wir konstruktiver Kritik gegen\u00fcber aufgeschlossen und bereit zur Selbstkritik. Wir sehen unterschiedliche Meinungen als Chance und Konflikte als M\u00f6glichkeit, neue L\u00f6sungswege zu finden.<\/p>\n<p>11.) Wir entwickeln und vereinbaren gemeinsam mit den Mitarbeitern klare, messbare Ziele, die Leistungsbereitschaft, Eigenverantwortung und Zusammenarbeit f\u00f6rdern und fordern.<\/p>\n<p>12.) Die Newsdeskleiter sind Partner der Chefredaktion. Beide Seiten pflegen ein selbstbewusstes und kritisches Miteinander.<\/p>\n<p>Handwerk: Was den Leser lesen l\u00e4sst<\/p>\n<p>Die folgenden f\u00fcnf grundlegenden Erkenntnisse aus der ReaderScan-Untersuchung bilden unsere handwerkliche Basis<\/p>\n<ol>\n<li>Wir formulieren griffige \u00dcberschriften, die einen hohen Leseanreiz bieten. Wichtig sind konkrete Aussagen, Tatsachen und Signalw\u00f6rter (wenn es um Tarzan geht, muss Tarzan in die \u00dcberschrift = Tarzan-Effekt) in der Hauptzeile. Wichtig sind au\u00dferdem bereits bekannte Namen (Prominente) und zum Lesen anregende Formulierungen. Die Unterzeile erkl\u00e4rt die Hauptzeile.<\/li>\n<li>Wir stellen, wann immer m\u00f6glich, zum Aufmacher ein Bild oder eine Grafik, welche die Leser in den Text hineinzieht (Aufmerksamkeit wecken!). Wir achten darauf, dass die Aussage des Bildes und die Aussage der Hauptzeile im Einklang sind. Es gilt: Bild und Text m\u00fcssen immer eindeutig zuzuordnen sein.<\/li>\n<li>Wir achten bei der Themengewichtung (Interesse erzeugen!) auf\u2028die Grundregel: Wor\u00fcber man spricht, dar\u00fcber will man auch etwas lesen (Wetter, Wespen, Unf\u00e4lle, etc.)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mensch und Menschliches (Promifaktor)\u2028popul\u00e4re Themen mit Nutzwert (Gesundheit, etc.)\u2028besonders beliebte TV-Sendungen (Jauch, Gottschalk etc.) Tiergeschichten (Schicksale)\u2028Polarisierung (Konflikte etc.)\u2028regionale Bez\u00fcge, lokale Gespr\u00e4chsstoffe\u2028Au\u00dferdem kochen wir interessante Themen so lange\u2028wie m\u00f6glich (Nachhaltigkeit),\u2028beweisen mehr Mut zu kritischer und frecher Berichterstattung und halten Vorschauen (Sport, Lokales, etc.) kurz. Oft reicht\u2028der reine Terminhinweis.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Wir nutzen intensiv die verschiedenen Darstellungsformen (Leselust f\u00f6rdern!), vor allem<\/li>\n<\/ol>\n<p>Feature\u2028Reportage\u2028Meinungsbeitrag (wann immer m\u00f6glich, direkt zum Text platzieren)\u2028Portrait und Interview (mit attraktivem Bild des Portraitierten bzw.\u2028Interviewten \u2013 nicht nur K\u00f6pfle)\u2028Wir ver\u00f6ffentlichen Leserbriefe zeitnah und orientiert an aktuellen Themen. Dadurch, dass wir Le- serbriefe kurz halten, lassen wir mehr Leser zu Wort kommen. Werden Leserbriefe auf einer Seite zusammengefasst, werden sie mit einer oder mehreren Illustrationen aufgewertet.<\/p>\n<p>Wir mischen die Textl\u00e4ngen auf der Seite: Gute lange Texte zu einem Thema, \u00fcber das man spricht, werden ebenso gelesen wie gute kurze Texte.\u2028Wir halten uns beim Schreiben von Nachrichten an die Grundlagen des Nachrichtenjournalismus. Jede Nachricht beantwortet die f\u00fcnf W-Fragen: \u00bbWer?\u00ab \u00bbWas?\u00ab, \u00bbWie?\u00ab, \u00bbWann?\u00ab, \u00bbWo?\u00ab. Weiterhin k\u00f6nnen die Fragen \u00bbWarum?\u00ab, \u00bbUnd wie weiter?\u00ab, \u00bbWelche Quelle?\u00ab von Interesse sein.\u2028Wir halten uns an die Grundprinzipien des professionellen Nachrichtenjournalismus. Dazu geh\u00f6rt auch, dass nicht in der ersten und dritten Person geschrieben wird. Ausnahme: kommentierende Beitr\u00e4ge wie Kommentare und Glossen. Wir berichten mit kritischer Distanz \u00fcber Vorg\u00e4nge, egal ob international, national oder regional. Also nicht: \u00bbUnsere W\u00e4lder sind in Gefahr\u00ab, \u00bbunsere Beziehungen zur T\u00fcrkei\u00ab, \u00bbunsere Armee\u00ab usw.. Wir verzichten auch auf chauvinistisch-populistische Formulierungen wie \u00bbunser Wimbledon-Sieger\u00ab oder \u00bbunser NBA-Star Dirk Nowitzki\u00ab. Wir pr\u00fcfen Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umst\u00e4nden gebotenen Sorgfalt auf Inhalt, Herkunft und Wahrheit; sie sind unabh\u00e4ngig und sachlich formuliert.\u2028Wir trennen Kommentare von Nachrichten und kennzeichnen sie deutlich durch Nennung der Verfasserin oder des Verfassers. Unsere Kommentare beinhalten individuelle Sichtweisen und Argumentationen, nehmen f\u00fcr sich aber nicht in Anspruch, der Weisheit letzter Schluss zu sein.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>Wir gestalten unsere Seiten nach folgenden Kriterien: klare Aufmachung<\/li>\n<\/ol>\n<p>eindeutige Zuordnung von Text und Bild\u2028Kontraste setzen, Gewichtung vornehmen (gro\u00dfes Bild, kleines Bild; gro\u00dfe \u00dcberschrift, kleine \u00dcberschrift)\u2028keine geteilten Seiten\u2028L\u00e4ngere Texte m\u00fcssen durch Zitate und\/oder Zwischenzeilen aufgelockert werden\u2028Die Aufschlagseiten der B\u00fccher sind Schaufensterseiten (\u00bbBest of\u00ab) und enthalten nach M\u00f6glichkeit keine Pflichtstoffe\u2028Wir nutzen die R\u00fcckseiten der B\u00fccher f\u00fcr besonders attraktive und popul\u00e4re Stoffe<\/p>\n<p>Aus- und Weiterbildung<\/p>\n<p>Unsere Leserinnen und Leser haben Anspruch auf qualifizierte Information, vermittelt durch qualifizierte, kompetente und m\u00f6glichst unabh\u00e4ngige Journalistinnen und Journalisten. Eine profilierte Tageszeitung setzt das Einhalten journalistischer Standards\/Grunds\u00e4tze und eine qualitative handwerkliche Machart voraus. Voraussetzung f\u00fcr Qualit\u00e4t ist unter anderem die hochwertige Ausbildung der Mitarbeiter\/innen. Qualit\u00e4t ist aber auch ein dynamischer Begriff, der immer wieder neu zu hinterfragen ist und sich am jeweiligen Gegenstand orientieren muss.\u2028Journalistische Qualit\u00e4t setzt auf individuelle F\u00e4higkeiten (Sach- und Fachwissen, kommunikative und soziale Kompetenz) und erfordert eine solide Aus- und st\u00e4ndige Weiterbildung. Beider Ziel ist die Beherrschung\u2028des journalistischen Handwerks (Pr\u00e4zision in Wahrnehmung und Wiedergabe, Faktentreue, verst\u00e4ndlicher Sprachstil, \u00fcberlegter Einsatz unterschiedlicher Darstellungsformen, fundierte Recherche).\u2028Der Sicherung der journalistischen Qualit\u00e4t dienen unsere Leitlinien. Diese werden regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Redaktionelle Aufbau- und Ablauforganisation: die Newsdesk-Struktur<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Will die Tageszeitung ihre herausragende Position auch im digitalen Zeitalter gegen die Konkurrenz von Fernsehen, Radio und Internet verteidigen, muss sie sich wandeln. Die besondere Herausforderung f\u00fcr die Redaktion liegt dabei im medien-\u00fcbergreifenden (crossmedialen) Arbeiten. Die Journalisten m\u00fcssen mehrere Medien durch multimediale Teamarbeit b\u00fcndeln und Informationen in unterschiedliche Vertriebskan\u00e4le ein- speisen \u2013 von Print \u00fcber Online bis hin zu SMS. Wer hier erfolgreich sein will, der muss Redaktionsgrenzen einebnen und Ressort-Egoismen \u00fcberwinden. Eine Plattform hierf\u00fcr bietet das Newsdesk-Modell der Main- Post. Es handelt sich dabei jeweils um einen Produktionstisch, an dem die entsprechenden redaktionellen F\u00e4den zusammenlaufen. Somit ist nicht nur eine st\u00e4ndige Konferenz m\u00f6glich, die erheblich zur Qualit\u00e4tssicherung beitr\u00e4gt, sondern auch ein effektives und kompetentes Verteilen der Informationen in die unterschiedlichen Vertriebskan\u00e4le.<\/p>\n<p>Der Kernpunkt dieser Organisationsform ist die Trennung in Blattmacher und Schreiber. Sie bringt nicht\u2028nur Effizienz, sondern ist geradezu ein herausragendes Qualit\u00e4tsmerkmal des Newsdesks: Je effektiver die Blattmacher arbeiten, desto mehr Schreiber stehen zur Verf\u00fcgung. Beides erh\u00f6ht die Qualit\u00e4t der Zeitung und sorgt daf\u00fcr, dass diese ihrer grundgesetzlich definierten Aufgabe in unserer Gesellschaft weiterhin gut gerecht werden kann.<\/p>\n<p>Der Newsdesk ist allerdings keine Maschine, die, einmal zusammenmontiert und gestartet, mehr oder weniger von selbst vor sich hin arbeitet. Der Newsdesk ist vielmehr ein Prozess, in dem die redaktionellen Strukturen und Arbeitsabl\u00e4ufe permanent \u00fcberpr\u00fcft und fortentwickelt werden m\u00fcssen, mit einem Ziel: die Qualit\u00e4t der Zeitung weiter zu verbessern und zus\u00e4tzliche Verbreitungskan\u00e4le mit Informationen zu speisen.<\/p>\n<p>1.) Wesentliche Vorz\u00fcge der Newsdesk-Organisation Themenorientierung<\/p>\n<ul>\n<li>Ressortgrenzen werden \u00fcberwunden\u2028\u2022 Fach\u00fcbergreifende Zusammenarbeit\u2028\u2022 Das t\u00e4gliche regionale Magazin mit Nachrichten, Hintergr\u00fcnden und Unterhaltung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zeitung aus einem Guss\u2028\u2022 Redaktionen r\u00fccken enger zusammen\u2028\u2022 Kurze Kommunikationswege (hilft Konflikte zu vermeiden und sofort zu beheben) \u2022 Permanente Konferenz\u2028\u2022 Schnelle und transparente Entscheidungsprozesse\u2028\u2022 Zugewinn an redaktioneller Qualit\u00e4t<\/p>\n<p>Trennung in Blattmacher und Schreiber\u2028\u2022 Effizienteres Arbeiten\u2028\u2022 Bessere Themenplanung und -umsetzung\u2028\u2022 Mehr Freiraum f\u00fcrs Recherchieren und Schreiben\u2028\u2022 Mehr Redakteure sind wieder dort unterwegs, wo ihre Leser sind<\/p>\n<p>Kostenmanagement\u2028\u2022 Arbeitsbelastung durch gr\u00f6\u00dfere Einheiten besser abfangen \u2022 Gemeinsame Produktion von Seiten schafft Synergien\u2028\u2022 Bildung von Service-Pools<\/p>\n<p>Mehrfachnutzung von Inhalten\u2028\u2022 Aufbereitung von Print-Inhalten f\u00fcr digitale Dienste wie E-Mail-Newsletter, SMS-Info-Channel<\/p>\n<p>und Internet-Portal\u2028\u2022 Zentrale Steuerung \u00fcber den Newsdesk<\/p>\n<p>2.) Anforderungsprofil f\u00fcr Blattmacher und Reporter\u20282a.) Reporter liefern m\u00f6glichst viele selbst recherchierte Texte.<\/p>\n<p>Aufsp\u00fcren von Themen: Der Reporter ist vor Ort pr\u00e4sent und nimmt auch Termine wahr. Er beobachtet aktuelle Entwicklungen und hat den Mut, hei\u00dfe Eisen anzupacken. Er entwickelt im Idealfall die Kreativit\u00e4t, Themen einen neuen, regionalisierten Impuls oder Dreh zu geben. Er kann an Themen dranbleiben und wertet andere Medien aus.\u2028Recherche: Der Reporter pflegt Kontakte und beschafft Informationen. Er hat genaue Kenntnis von Internet, Datenbanken, etc.. Er besitzt kommunikatives Geschick, anderen Menschen wichtige Informationen zu entlocken. Er arbeitet effizient und effektiv und recherchiert sorgf\u00e4ltig (erkennt juristische Fallstricke).\u2028Schreiben: Der Reporter beherrscht die journalistischen Stilformen und kann sie angemessen an- wenden. Er besitzt Gesp\u00fcr f\u00fcr Sprache, kann fehlerfrei auf Zeile schreiben (inklusive \u00dcberschrift) und wendet die redaktionellen Richtlinien an.\u2028Fotografieren: Der Reporter erstellt auch Fotos.\u2028Qualit\u00e4tskontrolle: Der Reporter kann Foto- und Grafikqualit\u00e4t beurteilen, konzentriert gegenlesen und beherrscht die neue Rechtschreibung.\u2028Teamarbeit: Der Reporter denkt und handelt ergebnis-\/zielorientiert. Er kann und will kommunizieren, kann und will Konflikte und Probleme l\u00f6sen, kann und will organisieren (Zeitmanagement, Selbstorganisation), kann und will beharrlich und konsequent arbeiten. Er besitzt au\u00dferdem regionale Kompetenz, Phantasie, Kreativit\u00e4t und kann neue Ideen zur Optimierung unserer Produkte entwickeln. Der Reporter arbeitet crossmedial.<\/p>\n<p>2b.) Blattmacher planen, steuern und erstellen redaktionelle Seiten.<\/p>\n<p>Blattplanung: Der Blattmacher plant Themen in Absprache mit der Ressortleitung und den Reportern. Er besitzt lokale (ausgabenrelevante) Kompetenz, kann freie Mitarbeiter anleiten und f\u00fchren, vergibt Termine und hat auch den Blick f\u00fcr crossmediale Umsetzungsm\u00f6glichkeiten.\u2028Kontakt zu Lesern und Informanten: Der Blattmacher h\u00e4lt in Zusammenarbeit mit dem Service- Team Kontakt zu Lesern und vermittelt Informanten weiter an Reporter.<\/p>\n<p>Seitenlayout: Der Blattmacher beherrscht die Technik. Er kann sich in hohem Ma\u00dfe konzentrieren und bringt Kreativit\u00e4t bei der Gestaltung ein.\u2028Bearbeitung von Texten: Der Blattmacher besitzt Gesp\u00fcr f\u00fcr Sprache und wendet redaktionelle Richtlinien an. Er kann Texte sicher und zuverl\u00e4ssig bearbeiten sowie \u00dcberschriften und Bildunterzeilen formulieren. Er beherrscht die aktuell g\u00fcltige Rechtschreibung.<\/p>\n<p>Nachrichtenauswahl und Platzierung: Der Blattmacher kann Nachrichten, Bilder und Grafiken sichten, ausw\u00e4hlen und bewerten sowie Themen erkennen. Er kann und will Absprachen treffen Auswahl grafischer Elemente: Der Blattmacher besitzt grafisches und fotografisches Gesp\u00fcr und kann Bildideen entwickeln.<\/p>\n<p>Anpassen von Texten und Seitenelementen: Der Blattmacher geht mit hohem journalistischen Gesp\u00fcr vor.\u2028Umbau von Seiten: Der Blattmacher hat perfekte Kenntnis der jeweiligen Ausgabenstruktur. Qualit\u00e4tskontrolle der fertigen Seiten: Der Blattmacher kann Foto- und Grafikqualit\u00e4t beurteilen und in Absprache mit dem Korrektur-Team (freie Mitarbeiter) konzentriert gegenlesen. Teamarbeit: Der Blattmacher kann konzentriert im Team arbeiten, kann und will Konflikte und Probleme l\u00f6sen und will organisieren (Zeitmanagement; Selbstorganisation). Er besitzt Phantasie, Kreativit\u00e4t und kann neue Ideen zur Optimierung des Produkts entwickeln. Blattmacher arbeiten crossmedial.<\/p>\n<p>3.) Anforderungsprofil f\u00fcr Servicekr\u00e4fte\u2028Servicekr\u00e4fte sollen vor allem die Blattmacher unterst\u00fctzen und entlasten. Neben klassischer Sekret\u00e4rinnen- Arbeit ist journalistische Kompetenz gefragt. Im g\u00fcnstigsten Fall k\u00f6nnen sie eigenst\u00e4ndig Service-Seiten erstellen. Die wesentlichen Aufgaben sind:<\/p>\n<p>Filter- und Verteilerfunktion bei der Kommunikation in allen Medien Service w\u00e4hrend der Dienstzeiten aufrechterhalten\u2028Unterst\u00fctzung der Redaktion nach Anweisung der Redaktionsleiter Pflege der Termine<\/p>\n<p>4.) F\u00fchrung der freien Mitarbeiter:\u2028Da alle F\u00e4den am Newsdesk zusammenlaufen, sollten die Freien auch dort gef\u00fchrt werden. Insofern sind die Blattmacher verantwortlich. Arbeitet man in gr\u00f6\u00dferen Einheiten mit Reporter-Chefs, ist es m\u00f6glich, diesen die F\u00fchrung der Freien mit aufzugeben \u2013 allerdings in enger Absprache mit den Blattmachern, die die eingehenden Texte redigieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>5.) Zusammenarbeit zwischen Reportern und Blattmachern:<\/p>\n<p>Reporter-Texte sind fehlerfrei bereitzustellen.\u2028Geplante Texte werden nur dann am Produktionstag geschrieben, wenn eine tats\u00e4chliche Aktualit\u00e4t gegeben ist.\u2028Die Schlusszeit f\u00fcr aktuelle Texte ist von den jeweiligen Newsdesks zu vereinbaren. Alle Abweichungen davon m\u00fcssen im Vorfeld mit dem verantwortlichen Blattmacher abgesprochen werden. Alle nicht-aktuellen Texte, die eingeplant sind, m\u00fcssen vor Beginn der Tages-Produktion vorliegen.\u2028Fehlerhafte oder zu lange Texte und in der Qualit\u00e4t unzureichende Bilder gehen zur\u00fcck an Mitarbeiter.\u2028 Haben Reporter Kenntnis von einem Service-Termin, ist das Serviceteam zu informieren.\u2028Letzte Entscheidung \u00fcber Textl\u00e4nge und Bildauswahl treffen die Blattmacher.\u2028Blattmacher sind daf\u00fcr verantwortlich, dass innerhalb einer Woche alle Termine ins Blatt kommen. Protokolle von Gemeinderatssitzungen werden von den Reportern ausgewertet.\u2028Die Blattmacher sind angehalten, monothematische Seiten (ausgenommen \u00bbDas Thema\u00ab) zu vermeiden. Vor allem die Aufschlagseiten m\u00fcssen einen interessanten Mix an Themen bieten (siehe handwerkliche Grundlagen).\u2028Die Kommunikation zwischen Reportern und Blattmachern zu Produktionsfragen sollte so kurz wie n\u00f6tig sein. Bei allen Fragen\/Anregungen, die nicht die aktuelle Produktion betreffen, ist die E-Mail das Medium der Wahl.<\/p>\n<p>Teil 3<\/p>\n<p>Medienkonvergentes Arbeiten<\/p>\n<p>Web first bei der Mediengruppe Main-Post<\/p>\n<p>Alle wichtigen Ereignisse, schwere Unf\u00e4lle, Nachrichten im klassischen Sinn werden so schnell wie m\u00f6glich online gestellt.<\/p>\n<p>Sie werden kurz und pr\u00e4gnant formuliert, unterliegen aber derselben journalistischen Sorgfaltspflicht wie in der Tageszeitung und wie in den Leitlinien der Mediengruppe Main-Post festgelegt.<\/p>\n<p>Alle Artikel f\u00fcr die Tageszeitung werden nach Fertigstellung online gestellt und sp\u00e4testens am Abend f\u00fcr mainpost.de priorisiert.\u2028Ausnahme: Exklusive redaktionelle Inhalte k\u00f6nnen zur\u00fcckgehalten werden.<\/p>\n<p>Prinzipiell erscheinen alle regionalen Inhalte im abgeschlossenen Bereich auf mainpost.de. \u00dcber Ausnahmen entscheidet die zust\u00e4ndige Redaktion.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"152\">Jede Redaktion k\u00fcmmert sich um Zusatznutzen f\u00fcr das Online-Angebot. Dazu geh\u00f6ren insbesondere Videos, Bilderserien, Audiodateien, Kurzmeldungen, Hintergr\u00fcnde und Dokumentationen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Vorbemerkung zu den Leitlinien f\u00fcr Soziale Medien<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Sozialen Medien (Soziale Netzwerke) entwickeln sich zu einem wesentlichen Bestandteil unserer medialen \u00d6ffentlichkeit. Charakteristisch f\u00fcr Soziale Netzwerke:<\/p>\n<ul>\n<li>Praktisch jeder kann Inhalte ver\u00f6ffentlichen, Fragen stellen und Wissen teilen \u2022 Diese Inhalte k\u00f6nnen von einem gro\u00dfen Publikum wahrgenommen werden\u2028\u2022 Durch Verkn\u00fcpfung entsteht ein soziales Geflecht von Inhalten und Menschen<\/li>\n<\/ul>\n<p>In den Sozialen Netzwerken werden Informationen publiziert, ausgetauscht, geteilt und kommentiert. Damit entsteht der wahrscheinlich weltweit gr\u00f6\u00dfte Marktplatz an Informationen \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Regionale Informationen und der direkte Kontakt zu den Menschen in der Region sind Kernkompetenzen der Mediengruppe Main-Post. Immer h\u00e4ufiger treffen sich Menschen in den Sozialen Netzwerken und tauschen f\u00fcr sie relevante Informationen aus. F\u00fcr Journalisten bilden die Netzwerke damit eine zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit, um auch regionale Informationen zu recherchieren und zu verbreiten.<\/p>\n<p>Die Chefredaktion der Mediengruppe Main-Post empfiehlt deswegen ausdr\u00fccklich allen Redakteurinnen und Redakteuren sowie alle freien Mitarbeitern, sich in den Sozialen Netzwerken aufzuhalten und aktiv zu werden. Die Teilnahme an diesen sogenannten Web-2.0-Angeboten ist freiwillig, eine Nichtteilnahme hat keine inner- betrieblichen Konsequenzen. Um einen gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nutzen aus den Sozialen Netzwerken zu ziehen, hat die Chefredaktion im folgenden Empfehlungen und Leitlinien zusammengestellt, wie Facebook &amp; Co. genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wer Soziale Netzwerke nutzt, begibt sich in die \u00d6ffentlichkeit. Dar\u00fcber sollte sich jeder bewusst sein. Wer als Mitarbeiter der Mediengruppe Main-Post Soziale Netzwerke nutzt, muss sich dar\u00fcber im Klaren sein, dass seine \u00c4u\u00dferungen und sein Verhalten das Bild des Unternehmens in der \u00d6ffentlichkeit mit pr\u00e4gen. Deswegen geben die \u201eLeitlinien f\u00fcr Soziale Medien\u201c auch Orientierung dar\u00fcber, wie man sich als Mitarbeiter der Main- Post in der digitalen \u00d6ffentlichkeit verhalten sollte. In den Sozialen Netzwerken verschwimmen h\u00e4ufig die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem. Die Angebote bieten die M\u00f6glichkeit, beide Sph\u00e4ren der Nutzer strikt zu trennen. Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen Facebook &amp; Co. auch rein beruflich genutzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Welchen Nutzen liefern die Sozialen Netzwerke?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Aufbau eines Informanten-Netzwerks<\/p>\n<p>Menschen tummeln sich im Internet, tratschen, tauschen Infos aus und kn\u00fcpfen Freundschaften. Jeder dieser Menschen kann ein potenzieller Informant sein. Das funktioniert freilich nur, wenn man Kontakte schlie\u00dft und pflegt.<\/p>\n<p>Recherche<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen, geteilte Infos und Kommentare geben dar\u00fcber Aufschluss, welche Themen diskutiert werden und welche schon keine Relevanz mehr besitzen. Soziale Netzwerke bieten damit einen gro\u00dfen Fundus an Themen.<\/p>\n<p>Leser-Blatt-Bindung<\/p>\n<p>Offenheit schafft Vertrauen! Mit der Teilhabe an den Sozialen Netzwerken nehmen wir die Themen der Menschen ernst! Wir zeigen die Gesichter, die hinter den Geschichten in der Main-Post stehen. Wir zeigen N\u00e4he und sind damit menschlich.<\/p>\n<p>Journalismus als Prozess<\/p>\n<p>Themen entwickeln sich auch nach der Ver\u00f6ffentlichung eines Artikels weiter. Wir k\u00f6nnen die Diskussion im Internet fortf\u00fchren und ggf. daraus wieder neue Themen entwickeln oder bestehende fortf\u00fchren.<\/p>\n<p>Neue Leser gewinnen oder h\u00e4ufiger auf unsere Angebote locken<\/p>\n<p>Indem wir auf Themen in der Zeitung oder in unseren Online-Angeboten hinweisen, diese verlinken und teilen, betreiben wir in den Sozialen Netzwerken klassisches Redaktionsmarketing. Das erzeugt eine zus\u00e4tzliche \u00d6ffentlichkeit und steigert die Reichweite sowie unsere publizistische Bedeutung.<\/p>\n<p>Social Media macht Spa\u00df!<\/p>\n<p>Journalisten sind kommunikative Menschen. Das Gespr\u00e4ch mit vielen Menschen schafft neue Impulse und bereitet Freude.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Was macht Soziale Medien manchmal so schwierig?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ein Soziales Netzwerk ist kein zus\u00e4tzliches Nachrichten-Angebot<\/p>\n<p>Journalisten sind einen eindimensionalen Weg der Kommunikation gew\u00f6hnt: Sie senden, andere empfangen. Soziale Medien sind immer und unbedingt interaktiv. Es z\u00e4hlt der Dialog. Wer gefragt wird, sollte antworten.<\/p>\n<p>Soziale Netzwerke sind aktive, keine passiven Medien<\/p>\n<p>Facebook ist kein Nachrichten-Kanal, der uns mit Informationen beliefert. Informiert ist nur derjenige, der ein Netzwerk pflegt und viel fragt.<\/p>\n<p>Soziale Netzwerke sind eine Theke, kein Separee<\/p>\n<p>Wer sich in der Kneipe in die Ecke hockt, wird nie von den netten Frauen oder den gut aussehenden M\u00e4nnern angesprochen. Nur wer N\u00e4he zul\u00e4sst, wird attraktiv.<\/p>\n<p>Es gibt viele Kneipen<\/p>\n<p>Sie hei\u00dfen: Facebook, Twitter, main.de, wer-kennt-wen, StudiVZ \u2013 meist trifft man unterschiedliche, manch- mal aber auch die gleichen Leute. \u00dcberall wird anders kommuniziert.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Welche Sozialen Netzwerke sind relevant? (Empfehlung)<\/li>\n<\/ol>\n<p>main.de<\/p>\n<p>Mit main.de hat die Mediengruppe Main-Post ein eigenes Soziales Netzwerk im Portfolio. Hier steht der regionale Charakter besonders im Focus. Auf main.de hat die Redaktion au\u00dferdem ein Qualit\u00e4tsforum, wo alle Redaktionsmitglieder aufgefordert sind, \u00fcber unsere t\u00e4gliche Arbeit zu diskutieren.<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>FB ist das gr\u00f6\u00dfte soziale Netzwerk. Es eignet sich in besonderem Ma\u00dfe zur Pflege von Kontakten und zum Austausch von Informationen.<\/p>\n<p>Twitter<\/p>\n<p>Der Kurznachrichtendienst dient vor allem der schnellen Information und der schnellen Weitergabe von Informationen. Zudem ist es ein hervorragendes Recherchewerkzeug.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>Offizielle Main-Post-Accounts<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Die Main-Post betreibt neun offizielle Social-Media-Accounts: vier Twitter-Angebote, drei Facebook- Fanseiten und zwei Regio-Seiten bei StudiVZ.<\/li>\n<li>Mit der Betreuung dieser Seiten sind spezielle Redaktionen und Mitarbeiter betraut.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Social-Media-Angebote gelten die gleichen journalistischen Leitlinien wie f\u00fcr alle anderen Publikationen der Mediengruppe Main-Post.<\/li>\n<li>Weitere offizielle Main-Post-Accounts m\u00fcssen mit der Abteilung Digitale Medien abgestimmt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"6\">\n<li>Allgemeine Grunds\u00e4tze f\u00fcr die Nutzung der Sozialen Netzwerke\n<ul>\n<li>Wer seinen Account beruflich nutzt, muss als Person und als Mitarbeiter der Main-Post erkennbar sein. Empfohlen wird eine Anmeldung in der Form \u201eMPName\u201c.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Kommunikation und die Verbreitung von Informationen gelten die journalistischen Leitlinien der Redaktionen der Mediengruppe Main-Post.<\/li>\n<li>F\u00fcr \u00c4u\u00dferungen und Verhalten ist jeder Mitarbeiter selbst verantwortlich.<\/li>\n<li>Denken Sie vor einer Ver\u00f6ffentlichung dar\u00fcber nach, ob diese \u00c4u\u00dferung zumindest inhaltlich so korrekt ist, dass sie auch in einer der Publikationen der Mediengruppe Main-Post ver\u00f6ffentlicht werden kann.<\/li>\n<li>Respektieren Sie die ausdr\u00fccklichen und allgemein \u00fcblichen Verhaltensregeln in Sozialen Netzwerken. Die ausdr\u00fccklichen Verhaltensregeln finden Sie in aller Regel in den AGB der jeweiligen Plattform. Allgemein \u00fcbliche Verhaltensregeln geh\u00f6ren zur Netiquette, die etwa Regeln f\u00fcr einen respektvollen und menschlichen Umgang formulieren.<\/li>\n<li>Verhalten Sie sich anderen Menschen genauso respektvoll gegen\u00fcber wie Sie dies bei einem offiziellen Termin im realen Leben auch tun sollten.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Index<\/p>\n<p>Ablauforganisation Anforderungsprofil f\u00fcr Blattmacher und Reporter Anforderungsprofil f\u00fcr Servicekr\u00e4fte usw entfallen als nicht zutreffend f\u00fcr die DGG<\/p>\n<ul>\n<li>bei Interesse weiteren Verlauf googeln<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.mainpost.de\/storage\/med\/downloads\/522833_Journalistische_Leitlinien_ganz_neu.pdf\">http:\/\/www.mainpost.de\/storage\/med\/downloads\/522833_Journalistische_Leitlinien_ganz_neu.pdf<\/a><\/li>\n<li>oder in der GSte der DGG erfragen \u2013<\/li>\n<\/ul>\n<p>Stand 11 2015 Linus Dietz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Journalistische Leitlinien der DGG eV angepasst an die der Redaktionen der Zeitungen der Mediengruppe Main-Post W\u00fcrzburg Stand vom April 2013<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2,"menu_order":16,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-90","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":129,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90\/revisions\/129"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/dgg-ev-bonn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}